Verpflegungsmehraufwand über 2 anteilige Tage und angrenzendes Ausland

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Easy. Tag 1 hatte nur noch 5 Stunden, also keine steuerfreien VMA. Tag 2 hatte 3 Stunden - gibt ebenfalls nix. Ob Du Anspruch hast, das weiss Dein AG. Anspruch auf steuerfreie Erstattung hast Du jedenfalls nicht.

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das finde ich jetzt weniger schön. Aber wenn es so ist, dann ist es eben so.

Danke.

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ich sehe 12 Euro, wenn ich § 9 Abs. 4a S. 3 EStG richtig verstanden habe.

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@freelance

ich sehe 12 Euro

Wo siehst Du sie? Beginn der DR um 17 Uhr* sind bis 24 Uhr lediglich 7 Stunden. 12 Euronen gibts steuerfrei ab 8 Stunden.

  • Sorry an den Fragesteller. ich habe in meiner Antwort anstatt 17 Uhr mit 19 Uhr gerechnet, ändert aber nichts am Ergebnis.
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@FREDL2

die DR hat um 17h begonnen und endete um 3h. Das sind 7h an Tag 1 + 3h an Tag 2. In Summe sind das 10h. Und 10h sind mehr als 8h.

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@freelance

@freelance: der Tag (1) endet um 24 Uhr - überall. Und hatte bis dahin nur noch 7 Stunden.

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lexware.de ist meiner Meinung -> siehe Verpflegungspauschalen, 2.:

Zitat Anfang

'Reise über Nacht (Nachtreise/ Brummi-Regelung).

Bei einer Reise, die zwar zwei Tage dauert, aber ohne Übernachtung durchgeführt wird, werden die Zeiten zusammengezählt. Dauert eine solche Reise mehr als 8 Stunden kann eine steuerfrei Verpflegungspauschale von 12 Euro angesetzt werden.

Im Gegensatz zu früher spielt es keine Rolle, wann diese Nachtreise begann (früher nach 16 Uhr am ersten Tag und Ende am zweiten Tag vor 8 Uhr) und am nächsten Tag endet. Aber auch hier gilt, es kann entweder 0 oder 12 Euro an Verpflegungspauschale ergeben, auch wenn die Reise mehr als 24 Stunden dauern sollte'

Zitat Ende. Quelle: http://www.lexware.de/buchhaltung-und-steuern/reisekostenreform-2014-die-wichtigsten-aenderungen-auf-einen-blick

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Die Frage des VMA stellt sich nach deinem Sachverhalt gar nicht.

Darf ich erinnern:

> zu einem Geschäftsessen

Damit wurden Deine Verpflegungskosten entweder von Deinem Gastgeber getragen, oder von Dir und als Bewirtungskosten abzuziehen, oder von Deinem Arbeitgeber udn bei dem abzuziehen.

Es gab keinen Verpflegungsmehraufwand.

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Es gibt Im gefragten Sachverhalt keine steuerfreien VMA, aber nicht wegen der geschäftlichen Bewirtung.

Früher mal konnte trotz der Bewirtung der volle Verpflegungsmehraufwand steuerfrei erstattet werden - der zeitlich vorgeschriebene Rahmen vorausgesetzt.

Seit 2014 (neues RK-Recht) können die VMA nicht mehr in voller Höhe steuerfrei ausgezahlt werden wenn der Betroffene Mahlzeiten erhält, die im eigenbetrieblichen Interesse vom Arbeitgeber oder einem Dritten gestellt werden = auch Geschäftsessen. Es kommt nicht mehr darauf an, ob es sich um eine Mitarbeiterbewirtung oder ein Geschäftsessen handelt, sondern vielmehr, wer zum Essen eingeladen hat, bzw. in wessen Interesse und auf wessen Veranlassung das Essen stattfindet und wer zahlt. Die Kürzung sind 40% der ab einer Abwesenheit von mehr als 8 Stunden zustehenden VMA.

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@FREDL2

entschuldige die Rückfrage, aber in diesem Fall ist es doch das Geschäftsessen was dem VMA entgegen steht. Egal ob der AG, oder der Geschäftsfreund gezahlt hat.

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@wfwbinder

@wfwbinder: den VMA entgegen stünde durch die Bewirtung nichts. Du machst die Zahlung von VMA gedanklich von eigenen Kosten abhängig. Das ist so nicht. VMA bekäme man auch dann, wenn man den ganzen Reisetag nur Luft schnappen würde. Zur steuerfreien Zahlung sind einzig die Zeiten massgeblich, nicht, ob der Reisende tatsächlich gegessen und getrunken hat.

Durch das Essen müsste der steuerfreie Bezug lediglich gekürzt werden, wenn denn eine steuerfreie Zahlung möglich wäre - und das mit der Kürzung ist auch erst wieder seit heuer.

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@FREDL2

Missverständnis genau das meinte ich doch.

Erkann keine steuerfreie zahlung erhalten, weil er ein Essen, von wem auch immer bekommen hat.

früher hätte er die VMA bekommen, aber das essen pauschaliert als Sachbezug versteuern müssen.

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@wfwbinder

@wfwbinder

Erkann keine steuerfreie zahlung erhalten, weil er ein Essen, von wem auch immer bekommen hat.

Doch könnte er. Wenn die 8 Stunden erfüllt gewesen wären, hätte er 12,00 minus 40% steuerfrei bekommen können.

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Ich kenne das so, dass der Verpflegungsmehraufwand von Deinen Kosten abhängt, nicht davon, ob Du eine bestimmte Zeit in einem anderen Land warst. Zumindest war das bei mir immer so. Ich konnte nach einer Dienstreise meine Bescheinigungen (für Hotelkosten, Verpflegungskosten, Reisekosten) abgeben und habe dann alles, was ich ausgelegt habe, wiederbekommen. Bei einigen Kosten gab es jedoch Grenzen. Das Frühstück im Hotel durfte z.B. nur eine bestimmte Summe kosten. Gingen die Kosten darüber hinaus, musste ich das selbst zahlen.

Letztendlich kommt es wohl auf Deinen Arbeitgeber an, ob und was Du wiederbekommst. Ich nehme an, jeder Arbeitgeber legt anders fest, ab wann er Kosten erstattet.

Ich fände es übrigens auch unsinnig, wenn Dein Arbeitgeber Dir Geld zurückerstatten müsste, nur weil Du im Ausland warst. Das Geld muss er Dir doch nicht für die Tatsache, dass Du im Ausland warst zurückerstatten (denn er bezahlt Dich ja per Arbeitsvertrag für Deine Arbeit, egal WO Du sie erbringst), sondern weil Du durch die Reise Ausgaben hattest, die Du erstmal vorleisten musstest. Oder verstehe ich da was falsch?

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es gibt klare gesetzliche Vorgaben für den Verpflegungsmehraufwand. Der ist klar geregelt. Wenn ich in D mehr als 8h auf Dienstreise bin, bekomme ich 12 Euro steuerfrei oder setze diesen Betrag steuermindernd an.

In D ist mir das klar, nicht jedoch, wenn es um Tagesgrenzen geht und zusätzlich das Ausland dabei war.

Diese VMA-Pauschalen werden jedes Jahr vom Ministerium publiziert.

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@jo123

@jo123

nicht jedoch, wenn es um Tagesgrenzen geht

Tja, der Tag geht zu Ende...und zwar jeden Tag. Und morgen ist ein neuer Tag... . und eine neue Stundenzählung, egal ob In- oder Ausland.

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