Verpflegungsmehraufwand für Macau

2 Antworten

Macau ist nicht China. Man braucht kein Visum zur Einreise. Das Geld ist der Macau Pataca und der hat ungefähr den gleichen Wert wie der Hongkong Dollar. Der Hongkong Dollar wird als Zahlungsmittel in Macau akzeptiert. Die Preise in Macau sind ähnlich denen in Hongkong. China ist das was die chinesen dort als China Mainland bezeichnen. Sie können von Macau nicht nach China einreisen, es sei denn Sie haben ein Visum. Ich denke das muss von den Finanzbehörden berücksichtigt werden. Hongkong kommt den lebensumständen in Macau viel näher als China Mainland wenn es schon keine richtige Regelung gibt.

Das Finanzamt wird es sich vermutlich eher einfach machen und in die Liste schauen:

http://www.bundesfinanzministerium.de/DE/BMF__Startseite/Aktuelles/BMF__Schreiben/Veroffentlichungen__zu__Steuerarten/lohnsteuer/75b,templateId=raw,property=publicationFile.pdf

Macao war mal portugiesische Kolonie, gehört aber jetzt zu China und auf der Liste gibt es keine Ausnahme für Macao. Also 33 €.

Wenn das Preisniveau mehr dem in Hong-Kong ähnelt (was ich nicht abschätzen kann), solltest du versuchen, einen höheren Pauschbetrag durch zu bringen. Vielleicht solltest du dich aber auch einfach erst mal mit dem Bundesfinanzministerium unterhalten. Vielleicht gibt es ja auch so schon eine Sonderregelung.

Minijob auf 450 Euro-Basis der eine monatliche Geschäftsreise vorsieht - wer zahlt wie die monatlichen Reisekosten damit ich nicht draufzahle?

Guten Tag! Ich werde demnächst einen Nebenjob zusätzlich zu meinem Teilzeitjob (4 Tage/Woche) antreten, der einen vollen Arbeitstag in der Woche vorsieht und zusätzlich etwa ein Wochenende im Monat, an welchem ich geschäftlich in eine andere Stadt fliegen muss (600km Entfernung).

Normalerweise würde ich für die vier Arbeitstage im Monat 450 Euro netto bekommen. Die Kosten für Flug, Hotel und Co belaufen sich für das Geschäftsreisewochenende jedes Mal auf etwa 320 Euro – das sind also die monatlich anfallenden Reisekosten (130 Euro Hotel, 130 Euro Flug, 40 Euro Parkgebühr für Parken mit dem PKW am Flughafen, da ich nicht öffentlich fahren kann, 10 Euro Benzingeld für die Fahrt zum Flughafen und zurück und 10 Euro für die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort) . Die Arbeitszeit an dem Wochenende selbst beträgt nochmal etwa 8 Stunden extra zusammengefasst.

Ich würde also monatlich 40 Stunden in diesem Nebenjob arbeiten - von der Zeit, die ich rein jobbedingt im Auto und Flieger verbringe mal abgesehen. Eigentlich dachte ich, wir regeln das mit einem 450-Euro-Minijob, sodass ich 450 Euro netto bekomme und das nicht versteuern muss (auch wenn dann die Arbeitszeit am Wochenende unbezahlt wäre...).

Jetzt stellt sich aber die Frage: Wie macht man das dann mit den 320 Euro Reisekosten? Ich bräuchte ja netto 770 Euro (450 Euro Lohn + 320 Euro Reisekosten) damit ich keinen finanziellen Verlust mache durch die monatliche Geschäftsreise. Das wären allerdings fast 1600 Euro brutto zusätzlich zu meinem bisherigen Bruttogehalt meines Teilzeitjobs und das wäre natürlich für eine 20%-Stelle für 1x/Woche zu viel.

Wie kann der Arbeitgeber das lösen, dass ich auf mein Minimum von 450 Euro netto komme für den einen Arbeitstag pro Woche und nicht die Reisekosten von 320 Euro monatlich selbst tragen muss? Und wie könnte die Arbeitszeit an diesem einen Wochenende monatlich noch zusätzlich bezahlt werden, damit ich nicht das Wochenende umsonst arbeiten muss?

Den zukünftigen Arbeitgeber habe ich noch nicht gefragt, wie er sich das vorstellt. Bisher steht nur fest wie die Arbeit ablaufen wird. Aber ich möchte hier schon einmal nachfragen, damit ich in der Vertragsverhandlung Ahnung von dem Thema habe... Am Ende ist so ein Jobmodell auch gar nicht möglich, wenn der Arbeitgeber nicht für eine 20%-Stelle 1600 Euro brutto löhnen will :(

Was sagt ihr? Gibt es Möglichkeiten diese Arbeit zu realisieren ohne dass ich für umsonst arbeiten muss? Der Job wäre eine sehr große Herzensangelegenheit, die mir viel Spaß machen würde.

Herzlichen Dank schon einmal!

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Verpflegungsmehraufwand / Home Offices

Unser Mitarbeiter arbeitet als Verkäufer im Außendienst. Zusätzlich hat er ein Home Offices. Sein Home Offices ist ungefähr 4 Stunden von unserem Büro entfernt. Einmal bis zwei Mal im Monat ist er für 2-3 Tage bei uns im Büro (eigener Schreibtisch und Übernachtungen im Hotel). Frage: Wenn er morgens bei sich zuhause los fährt, um in unsere Büro zu kommen. Entstehen hier Verpflegungsmehraufwendungen? Beispiel: Abfahrt Di 8.00 Uhr- Do. 20 Uhr = 16Std+24Std+20Std?

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Übernachtungskosten: Pauschale und/ oder Verpflegungsmehraufwand?

Ich als Arbeitnehmer war in der Schweiz und habe vom 30.1 - 2.2 von drei Arbeitstagen eine privat übernachtet. Die andere Übernachtung wurde vom Unternehmen bezahlt. Meine Frage: Der Unternehmer hat mir jetzt eine Pauschale von 62 EURO für 24 Stunden und zwei mal 41 EURO für die angefangenen Tage ausgezahlt zzgl. der Übernachtungspauschale von 169 EURO für die Schweiz. Ist das so korrekt? Müßte ich nicht auch noch weitere 62 EURO für den ganzen Tag bekommen oder ist die Zahlung von Übernachtungspauschale und Verpflegungsmehraufwand gleichzeitig doppelt gemobbelt? Wie wird die Übernachtungspauschale aus der Sicht des Arbeitgebers gesehen? ist diese für ihn ein Betriebskostenabzug? Vielen Dank für schnelle Hilfe.

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Sammlung grundsätzlicher Fragen zur EÜR für Jungunternehmer/Gründer

Hallo,

ich habe nachfolgend ein paar Fragen zur EÜR gesammelt, die sicher auch für andere interessant sein werden.

Könnt Ihr uns Gründern/Jungunternehmern helfen?

Vielen Dank,

Phil


Fahrtkosten

Folgendes Szenario; Zeiten für ein Geschäftsmeeting, laut Zugfahrkarte, die ich steuerlich geltend mache: Ab 8:20 (von zu Hause), An 17:10 (wieder bis nach Hause)

  • Ganz allgemein, wie genau muss ich die Fahr- und Aufenthaltszeiten angeben? Dies gilt v.a. auch im Hinblick zu Verpflegungspauschalen

    • Minutengenau, also 8:20-17:10 Uhr?

    • "Gerundet“, also z.B. 8-18 Uhr (eingerechnet sind hier z.B. die Fahrzeiten zum/vom Bahnhof

    • Oder sind das dann extra (Bus/Auto)Fahrten?

  • Nehmen wir an ich erledige dazwischen noch private Einkäufe, ziehe ich die Zeit einfach ab? Hat dies dann einen Einfluss auf die Verpflegungspauschale?

  • Wie „beweise“ ich Fahrten mit dem Privat-PKW? Man hat ja z.B. nicht immer eine Tankquittung bzw. der PKW wird ja überwiegend für private Fahrten genutzt

  • Welches Datum ist relevant, z.B. bei Flugbuchungen das Datum der Buchung (Geld geht vom Konto weg) oder das Datum des Fluges? Dies auch im Hinblick auf eventuelle Verpflegungspauschalen, für die ja der jeweilige Tag der Reise relevant ist, nicht das Datum der Buchung der Reise. Sprechen wir hier also von „Reisekosten“ oder von „Fahrten von… bis… Uhr“?


Quittungen/MwSt

  • Man kauft ja nicht immer alles für's Büro, sondern auch Privates, z.B. bei Ikea, MediaMarkt. Wenn ich eine Quittung einreiche, streiche ich dann Privates einfach durch oder lasse ich mir idealerweise zwei Quittungen ausgeben (d.h. ich trenne schon beim Einkauf)? Die könnte jedoch ein bisschen umständlich werden…

  • Werden Rechnungen, die im Briefkopf nicht ausdrücklich an die Firma adressiert sind, auch anerkannt? (Firmenadresse vs. Privatadresse bzw. Firmenname vs. eigener Name)? Gerade bei online-Käufen kam es schon vor, dass nicht der Firmenname (= mein persönlicher Name plus Zusatz), sondern nur der persönliche Name auf der Rechnung stand

  • Kann man Quittungen zusammenfassen und wenn ja, wie? Beispiel: Ich bin eine Woche auf Geschäftsreise und gehe 5x Essen; könnte man die Quittungen unter einer Belegnummer zusammenfassen? Ähnliches gilt für Büromaterial (Stifte, Umschläge, Notizblocks)

  • Falls eine Pauschale für Spesen vereinbart wurde, muss ich die einzelnen Quittungen (Bewirtungskosten) trotzdem einreichen oder erscheint auf meiner Rechnung nur der Posten „Verpflegungspauschale X EUR x 5 Tage = X EUR“


Sonstiges

  • Gibt es eine gute Übersicht/einfache Regel, wann ich 7% und wann 19% MwSt angeben muss? Muss die MwSt explizit auf der Quittung ausgewiesen sein bzw. was, wenn nicht?

  • Ich tendiere zum „papierlosen Büro“; werden kopierte/gescannte Rechnungen stets anerkannt oder gibt es Ausnahmen?

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Gibt es auch Verpflegungsmehraufwendungen für Studenten, die man steuerlich ansetzen kann?

Interessanter Fall, den ich kürzlich gehört habe:

Student in Vollzeit fährt an etwa 1-2 Tagen wöchentlich zur Uni, allerdings ist ja dann die Uni erste Tätigkeitsstätte und somit kommen Verpflegungsmehraufwendungen im Regelfall nicht zur Anwendung. Nun fährt der Student 200KM aber nicht direkt zur Uni sondern am Vorabend zu einer Übernachtungsmöglichkeit und geht dann Tags darauf zur Uni. Am folgenden Tag auch, abends fährt er zurück.

Wenn das keine klassische Dientreise/Auswärtstätigkeit ist, dann weiß ich auch nicht mehr.

Abwandlung: Student fährt 200KM an den Studienort, um sich für Gruppenarbeiten bei Kommilitonin x zu treffen und daraufhin wieder nach Hause.-->Dienstreise?

Eine Uni besteht ja aus mehreren Bereichen, zentraler Hörsaal, Fachbereiche im Stadtgebiet verstreut. Da wäre auch mal interessant, ob nur ein Hauptgebäufe erste Tätigkeitsstätte ist, oder ob man hier das "weiträumige Tätigkeitsgebiet" reininterpretieren kann, was ja für Postboten und große Werksgelände gedacht ist.

Man sieht mal wieder wie der Gesetzgeber hier ein Gesetz auf andere Personengruppenübertragen will, welches für gewöhnliche Arbeitnehmer konzipiert wurde. Das Leben ist eben doch etwas komplizierter ;-)

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