Verpflegungsmehraufwand bei Dienstreisen und Einladung zum Essen durch Dritte

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich hab Dir das bereits bei der vorhergehenden Frage beantwortet. Tochtergesellschaft des AG = wie AG. Entweder Abzug der SB-Wertes vom steuerfrei möglichen Verpflegungsmehraufwand (das gilt dann wie eine Zuzahlung), oder Versteuerung von 2,87/Hauptmahlzeit. Schau nochmal nach, das steht auch in meiner gestrigen Antwort:............ "gilt auch im Ausland".

Bei allem, was ich Dir gestern geantwortet habe, bin ich von einer sogen. "Veranlassung des AG" ausgegangen. Das heisst übersetzt, der AG hat Hotel etc. gebucht.

Nur wenn eine eigene Buchung im und auf den Namen des Arbeitnehmers vorgenommen worden ist, kommt es zum Abzug der 20% f. Frühstück und 40% für Mittag- o. Abendessen. Dieser Abzug erfolgt vom steuerfrei möglichen Verpflegungsmehraufwand.

Das macht aber doch heutzutage keiner mehr. Hotelbuchungen für dienstl. Aufenthalte werden fast ausschliesslich durch den AG, bzw. dessen zuständige Abteilung gebucht und schon haben wir "Veranlassung des AG" und die für den AN weitaus günstigere Variante des SB-Wert-Abzugs, bzw. dessen Versteuerung.

Danke für die erneute Antwort. Jetzt ist's klar!

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Bei Reisekosten gilt die 20/40/40 Regelung. 20% Abzug fürbass Frühstück und je 40% für ein gestelltes oder übernommenes Mittag-/Abendessen. Werden alle drei Mahlzeiten gestellt/ übernommen, gibt es keinen Verpflegungsmehraufwand.

Dein Arbeitgeber müsste in solchen Fällen deinen Lohn mit den Sätzen für Mahlzeiten im Wert von unter 40,00€ mit dem amtlichenSachbezugswert "belasten" = 1,57 € für ein Frühstück, und je 2,83€ für Mittag- und Abendessen. Oder den Paragraphen 37b EKST in Anspruch nehmen.

Das ist falsch.

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