Verpflegungsaufwand wird nicht vom AG bezahlt

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3 Antworten

Du kommst so viel schlechter weg als wenn dein AG dies bezahlen würde.

Beispiel: Du hast einen Steuersatz von 33% und schon mit eigenen Fahtkosten über 1000 Euro Werbungskosten. Nun kannst du deine 3000 Euro auch als Werbungskosten geltend machen. Dein zu versteuerndes Einkommen sinkt somit nochmal um 3000 Euro was ohne Progression etc über den Daumen gepeilt dir dann 1000 Euro (33% von 3000 Euro) Steuerrückerstattung vom Finanzamt bringt. Du zahlst also quasi 2000 Euro aus eigener Tasche für deinen Arbeitgeber!!!

Korrekt überlegt. DH!

Für dieses Beispiel braucht man als Alleinstehender ungefähr(!) ein Jahresbrutto von € 39.500, um auf die Steuerersparnis von ca. € 1.000 zu kommen. Liegt das Jahresbrutto niedriger (höher), dann steigt (sinkt) der aus eigener Tasche zu zahlende Betrag von € 2.000.

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Das Finanzamt erstattet keine Auslagen, sondern Du zahlst auf absetzbare Beträge höchstens keine Steuern, wenn diese Beträge 1.000 EUR übersteigen. Man nennt das Werbungskosten.

Der "Verpflegungsaufwand" heißt Verpflegungsmehraufwand. 

"Alle Kosten, die Ihnen im Zusammenhang mit einer Auswärtstätigkeit entstehen, sind als Reisekosten im Rahmen der Werbungskosten abzugsfähig. Zu den Reisekosten zählen auch die Verpflegungskosten.

Für Verpflegung während einer Auswärtstätigkeit können Sie generell nur Pauschbeträge geltend machen (§ 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 5 EStG, § 9 Abs. 5 EStG). Es ist nicht möglich, Verpflegungsausgaben einzeln nachzuweisen und dadurch höhere Beträge abzusetzen.

Maßgebend für die Höhe der Verpflegungspauschbeträge ist die Dauer der Abwesenheit am einzelnen Kalendertag - und zwar sowohl von der Wohnung als auch von der regelmäßigen Arbeitsstätte. Wenn Sie also morgens ins Büro fahren und von dort aus Ihre Auswärtstätigkeit antreten, beginnt die Abwesenheitsdauer erst mit der Abfahrt aus dem Büro. Beginnen Sie die Auswärtstätigkeit zu Hause, ist die Abfahrtszeit dort maßgebend." http://www.steuertipps.de/lexikon/v/verpflegungsmehraufwand

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