Vermögensverwaltung von Fremden?

6 Antworten

Ich mag nicht so Recht daran glauben, dass Dir jemand Beträge in Millionenhöhe anvertrauen wird wenn Du noch nicht einmal die organisatorischen Grundlagen einer Vermögensverwaltung kennst.

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Ja, das ist doch alles Unsinn.

Träume eines ziemlich jungen Menschrn ohne jegliche Fachkenntnisse.

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Ach Luca,

 Du wirst sehen, Wissen kommt mit der Zeit.

Wenn Du erst einmal weißt, das Lichtensteinmachen Liechtenstein geschrieben wird, wirst Du all das andere auch verstehen können ;-)

Du denkst über Immobilien wie ein wenig erfahrener Aktienanleger Anfang 2000 über Aktien. Vermutlich hast du nur steigende Immobilienpreise erlebt und denkst jetzt wie unerfahrene Aktienanleger Anfang 2000, das geht ewig so weiter.

Keine Ahnung, wie das anderswo ist aber Vermögensverwaltung ist in Deutschland einer der am stärksten regulierten Berufe. Zugangsvoraussetzungen (Banker), vor allem aber auch die laufende Überwachung durch die BaFin und die erforderliche Versicherung, die man natürlich nur bekommt, wenn man die Zugangsvoraussetzungen erfüllt, sorgen dafür, dass die Idee bei 3 - 5 Mio. zu vergessen ist.

Österreich hat in der Vergangenheit den einen oder anderen Skandal mehr als Deutschland erlebt, weshalb ich eher nicht davon ausgehe, dass es dort heute merklich einfacher ist, eine Vermögensverwaltung aufzumachen.

Die Schweiz und Liechtenstein galten als interessant für Geldwäscher. Ob es dort den Beruf des Vermögensverwalters überhaupt gibt oder man mehr eine Bank eröffnen muss und ob man das auch mit halbwegs akzeptablem Aufwand machen kann? Keine Ahnung. Es kann aber durchaus sien, dass du 1 Mio. auf den Tisch legen (also hinterlegen) musst, um irgendwas eröffenen zu können.

Fakt ist, dass im Ausland gemachte steuerpflichtige Erträge (jedenfalls außerhalb Immobilien) in Österreich zu versteuern sind und bei der (vollkommenen) Transparenz auch nicht darüber nachgedacht werden sollte, das zu umgehen.

Wenn du dich auf Immobilien beschränkst, fallen mir Richtung Bauträger oder Hausverwalter Möglichkeiten ein, die im Vergleich - jedenfalls in D - deutlich weniger reguliert sind.

Vermutlich solltest du aber besser alles jemandem überlassen, der sich mit so was auskennt. Es wird derzeit eher wenige geben, die nicht ein paar Leute kennen, die Geld rumstehen haben. Was qualifiziert dich zum Vermögensverwalter?

Ich möchte einen ETF-Sparplan machen. Habt Ihr einen Tipp für eine gute Aufteilung?

Guten Tag,

ich möchte einen Sparplan mit zwei ETF, die im Großen und Ganzen die Welt abdecken, bei der Comdirect einrichten. Gedacht habe ich an folgende Aufteilung?

70 Euro monatlich in einen ETF, der den MSCI World abbildet:

WKN: ETF110, COMSTAGE MSCI WORLD TRN UCITS ETF

ODER

WKN: DBX1MW, DB X-TRACKERS MSCI WORLD INDEX UCITS ETF 1C

UND

30 Euro monatlich in einen ETF, der den MSCI Emerging Markets abbildet:

WKN: ETF127, COMSTAGE MSCI EMERGING MARKETS TRN UCITS ETF

ODER

WKN: DBX1EM, DB X-TRACKERS MSCI EMERGING MARKETS INDEX UCITS ETF 1C

Anlagehorizont: 20 Jahre oder länger

1) Ist diese Aufteilung sinnvoll und gut?

2) Welche ETF würden Sie mir für diese Aufteilung empfehlen? Für Comstage sprechen die niedrigeren Kosten und für DB X-TRACKERS das größere Volumen. Oder besser einen ETF von Comstage und den anderen von DB X-TRACKERS ?

Vielen Dank!

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