vermögensausgleich bei scheidung

2 Antworten

Wie Privatier schon richtig schrieb geht es um Zugewinnausgleich udn ausgleich der erworbenen Anwartschaften.

Bei Versicherungen, die auf eine Kapitalauszahlung gerichtet sind, wird, wie bei Sparverträgen, der Wert am Tag der Scheidungsklage genommen und mit dem Am beginn der Ehevergleichen udn es geht in den Zugewinnausgleich.

Bei privaten Rentenversicherungen wird es ind en Versorgungsausgleich einbezogen und wohl meist so gemacht, das der, der die private Versicherung hat, dies behält und es mit den Anwartschaften aus der gesetzlichen RV verglichen wird und dort der Ausgleich stattfindet, anstatt die private Versicherung zu teilen.

Sofern Du aus Deutschland fragen solltest: Das Gesetz spricht von Zugewinnausgleich und vereinfacht gesagt rechnet man Anfangs- und Endvermögen der Ehegatten jeweils zusammen und dann ergibt sich in Höhe des Hälftebetrags ein Ausgleichsanspruch. Nähere Details dazu hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zugewinngemeinschaft

Welche Folgen Du mit der "einmaligen Kapitalauszahlung" verknüpft haben willst, kann ich insofern nicht nachvollziehen. Es zählt nicht der Zukunftswert, sondern der jeweils aktuelle Wert des Guthabens.

Erwerbsminderungsrente als geschiedene Hausfrau?

Guten Tag !

Ich bin 49 Jahre alt, 2 erwachsene Kinder, war 22 Jahre verheiratet und geschieden seit 2009. Im Zuge dieser Scheidung wurden die Rentenanwartschaften meines Exmannes aus der Rechtsanwaltsversorgung geteilt, da ich während der Ehe ( nach dem Studium) nie erwerbstätig im Angestelltenverhältnis war.( ich betreibe stundenweise einen kleinen Handel im Hause). Laut Rentenbescheid von Juli stünde mir zur Zeit eine Rente von ca.1290 Euro zu. Da ich aber nicht selbst in die Rentenkasse eingezahlt habe, sondern mein Ex-mann, habe ich laut diesem Schreiben die 5 bzw. 3 Jahre Einzahlungspflicht nicht erfüllt !

Kann denn wirklich darauf abgestellt werden, WER eingezahlt hat? Ist es nicht eigentlich wichtig DAS Geld grundsätzlich eingezahlt wurde? ( das Geld ist ja da!).

Seit 2004 bin ich durchgänging in psychotherapeutischer Behandlung.( Depression/Panikattacken); auch liegt die Bestätigung eines Neurologen über eine Suchterkrankung vor, die besagt, dass ich nicht mehr als 3 Stunden täglich arbeiten könne. Bei der Rentenberechnung wurde meine Ausbildungszeit anerkannt, die Kinderzeiten und die Betreuung meines damals schwerst erkranketen Kindes. Jedoch bekam ich von der Arbeitsagentur niemals irgendwelche Bezüge, da ich ja als Selbständige in deren Sinne nicht gearbeitet habe.Ich war einige Zeit als arbeitssuchend ohne Bezugsberechtigung dort gemeldet. Nun wurde mir von meinen behandelnden Ärzten dringend eine Kur/Sanatoriums/Rhea-massnahme nahegelegt, die ich auch wahrnehmen werde. ( 2 stationäre Aufenthalte in einer Klinik für Psychatherapie und Sucht hatte ich in 2010/2011 ).

Vielleicht kennt sich irgendwer mit dieser Thematik aus!

Vielen herzlichen Dank im Voraus für die Antworten!

LG Sonnensturm

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