vermögensausgleich bei scheidung

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3 Antworten

Wie Privatier schon richtig schrieb geht es um Zugewinnausgleich udn ausgleich der erworbenen Anwartschaften.

Bei Versicherungen, die auf eine Kapitalauszahlung gerichtet sind, wird, wie bei Sparverträgen, der Wert am Tag der Scheidungsklage genommen und mit dem Am beginn der Ehevergleichen udn es geht in den Zugewinnausgleich.

Bei privaten Rentenversicherungen wird es ind en Versorgungsausgleich einbezogen und wohl meist so gemacht, das der, der die private Versicherung hat, dies behält und es mit den Anwartschaften aus der gesetzlichen RV verglichen wird und dort der Ausgleich stattfindet, anstatt die private Versicherung zu teilen.

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Grds. sind Anwartschaften einer privaten Altersversorge ebengleich zu Ansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung beim Versorgungsausgleich ausgleichend zu berücksichtigen.

Massgeblich sind die in der Ehezeit, also taggenau vom Datum der Eheschliessung bis Datum des Zugangs des Scheidungsantrages, erworbenen Anwartschaften.

Deinen Anspruch aus Privater Rentenversicherung mit Stichtag XX.04.2013 hättest du hälftig an deine Ehefrau abzutreten oder gegen ihre etwaigen eigenen privaten Rentenanwartschaften gegenzurechnen, wenn sie während eurer Ehezeit abgeschlossen wurden.

Es steht dir natürlich frei, diesen grds. Forderungsanspruch gegen Verzicht auf Hausratteilung, Zugewinn oder Unterhalt aufrechnen zu lassen, um den Renten-Anspruch ungeschmälert zu behalten.

Bei der gesetzlichen Rente werden die Anwartschaften durch Übertragung der Rentenpunkte ausgeglichen; hätte sie 56, du 84 Pukte während eurer Ehe erworben, bekäme jeder 70, sie hätte also 14 Pukte mehr und du 14 weniger auf euren jeweiligen Rentenkonten.

Erträge (sowie Vermögen durch Erbe) außerhalb eurer Ehezeit bleiben in beiden Fällen natürlich ebenso unberücksichtigt wie beim Zugewinnausgleich.

G imager761

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Sofern Du aus Deutschland fragen solltest: Das Gesetz spricht von Zugewinnausgleich und vereinfacht gesagt rechnet man Anfangs- und Endvermögen der Ehegatten jeweils zusammen und dann ergibt sich in Höhe des Hälftebetrags ein Ausgleichsanspruch. Nähere Details dazu hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zugewinngemeinschaft

Welche Folgen Du mit der "einmaligen Kapitalauszahlung" verknüpft haben willst, kann ich insofern nicht nachvollziehen. Es zählt nicht der Zukunftswert, sondern der jeweils aktuelle Wert des Guthabens.

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