vermögensaufbau?

7 Antworten

Hallo Grossvadder494,

ich kann mich den oben genannten Meinungen nur anschließen. Der Finanzmarkt ist sehr umfangreich. Dort selbst erfolgreich zu werden, ist sehr arbeitsintensiv. Du musst dir ständig selbst Informationen holen, dein Moneymanagement im Auge behalten und mental stark sein. Grade der letzte Punkt kann den Inhalt deines Bankkontos stark beeinflussen. So habe ich selbst einige Zeit an der Börse gehandelt, teilweise bis zu 1000 Euro am Tag verdient. Wenn man dann die Kurve nicht kriegt, denkt, dass es nur noch super laufen kann, dann geht es am nächsten Tag auch schon mal 2000 Euro ins Minus...

Mittlerweile lasse ich andere für mich arbeiten. Die Trader (über 75, Tendenz steigend) wissen was sie tun und haben Mechanismen eingebaut, die Verluste ausgleichen. Einen Teil der Gewinne bleibt beim Trader, ein Teil bei der Firma und einen Teil bekomme ich, teilweise täglich, dann auf mein Konto ausgezahlt. Je nach Projekt sind das zwischen 6 und 25 % im Monat.

So macht der Vermögensaufbau Spaß und ist für mich vollkommen stressfrei :-)

Übrigens: Man kann schon mit kleinem Budget (250 Euro) starten, alle 4 Monate das Geld verdoppeln und wieder anlegen. Dann kommt man mit der Zeit auch zu einem stabilen, ordentlichen Einkommen.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sorry, aber Du schreibst ziemlichen Unsinn.

Eine Kapitalverdoppelung alle vier Monate ist völlig unrealistisch und wird niemand jemals erreichen. Wäre jemand dazu in der Lage, würde er es sicher nicht gegen eine Provision anderen ermöglichen, sondern dieses Geld selbst für sich anlegen.

Wäre es beispielsweise mit den genannten €250 möglich, benötigte man kein "stabiles, ordentliches Einkommen" mehr, sondern wäre bereits nach vier Jahren Millionär und hätte nach 5 Jahren schon 8 und nach 6 Jahren 65,5 Millionen. Noch besser mit einem Startkapital von € 2.500 auch nicht besonders viel, nach 6 Jahren 655 Mio. oder gar mit €25.000 dann 6,55 Milliarden. Schön wärs.

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@Zappzappzapp

Nur weil du die Plattform nicht kennst, muss es ja kein Unsinn sein...
Deine Rechnungen mögen sicherlich richtig sein. Allerdings ziehe ich es vor, mir zwischendurch immer mal ein paar hundert Euro auszuzahlen, um mir damit etwas schönes zu kaufen. Falls du jetzt fragen möchtest, ob ich das belegen kann: Ja!

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@DirkSch

Mir musst Du nichts belegen, für meine Rechnung reicht das "kleine Einmaleins" und für meine Aussage, dass eine regelmäßige Kapitalverdoppelung alle vier Monate niemals möglich ist, muss ich keine Plattform kennen, denn so eine gibt es nicht.

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Ohne Deine persönlichen Verhältnisse wie z.B. Alter, Vermögen, Einkünfte und Risikobereitschaft sowie Deine Zielvorstellungen und gewünschten bzw. möglichen Anlagezeiträume zu kennen, ist eine sinnvolle Empfehlung nicht zu geben. Das was Du brauchst, kann von einem Forum nicht geleistet werden, da zu umfangreich und zeitaufwendig (siehe @qtbasket).

Als Basis zur Information eine Standardempfehlung, mit der Du beginnen kannst:

1.Bevor Du Geld anlegst, solltest Du 3 Monatseinkünfte Rücklagen für Notfälle und unvorhergesehenes haben. Dieses Geld sollte auf einem Tagesgeldkonto (bis ca. 0,3 % p.a.) liegen.

https://www.finanztip.de/tagesgeld/

2.Für weiteres Geld, welches nicht sehr langfristig verzichtbar ist, wäre eine Festgeldanlage über 1-3 Jahre (bis ca. 1,1% p.a.) denkbar.

https://www.finanztip.de/festgeld-vergleich/

3.Darüber hinaus zur Verfügung stehendes Geld, auf das Du mindestens 10 Jahre verzichten kannst, könntest Du in einen ETF-Sparplan stecken, für einzelne Aktien ist das zur Verfügung stehende Geld "zu wenig".

https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/fondssparplan/

Wenn Du Dich zunächst an die obigen Tipps hältst, kannst Du damit nicht viel verkehrt machen.

Ansonsten kann Dir niemand abnehmen, Dich über seriöse Quellen in Eigenregie "weiterzubilden". Das ist mühsam und dauert seine Zeit und du wirst bald merken, ob Du die Zeit und Lust dazu hast.

Ich empfehle als Start hierfür gerne die Seite

https://www.finanztip.de/

Siehe auch obige Links. Dort findest Du seriöse, unabhängige Informationen über den gesamten Finanzbereich.

Besten Dank für deine aufschlussreichen Informationen !

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Wenn du es selbst machen möchtest, kann dir leider keiner so richtig helfen. Es kennt dich ja keiner!!!

Bei jedem Profi musst du erst einmal ein Anlegerprofil ausfüllen, damit der deine Bedürfnisse kennt. Der stellt dann noch ein paar Fragen und macht dann nach diesen Vorgaben dein Portfolio. Vielleicht füllst du für dich auch erst einmal ein Anlegerprofil aus! Einfach als Leitlinie, damit du auch in ein paar Jahren noch weißt, wo du eigentlich hin wolltest und damit du kontrollieren kannst, ob du dich in die richtige Richtung bewegst.

Ach so, mit dem Anlegerprofil weißt du ja immer noch nicht, in was du zur Erreichung deiner Ziele anlegen sollst. Wie auch? Unser Beruf ist es, Ziele mit Fonds zu füllen und wir machen das einige Male am Tag. Du einmal im Leben und aus Profisicht ist für Menschen, die auch noch einen anderen Beruf haben ein Leben ziemlich kurz, das auch nur halbwegs gut zu können - und eine Stunde am Tag sehr wenig, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Außer natürlich, man hat fast nichts anzulegen und alles ist Spielgeld. Dann kriegst du hier hoffentlich eine Antwort. Sie wird schlecht sein aber das ist ja egal.

Also eine richtig gute Idee, das selbst zu machen. Ich wünsche dir viel Gück dabei!

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Es ist durchaus richtig dass es sich nicht für jeden, insbesondere Anfänger, empfiehlt, sein Vermögen selbst zu verwalten.

Wir waren aber alle mal Anfänger, und jemanden, der es versuchen möchte, zu lernen, pauschal zu verspotten, finde ich nicht in Ordnung. Ohne den FS zu kennen, sollte man m.E. etwas zurückhaltender sein.

Dann kriegst du hier hoffentlich eine Antwort. Sie wird schlecht sein aber das ist ja egal.

Eine ebenso pauschale Herabsetzung der Antwortgeber hier im Forum, die ich ebenfalls nicht richtig finde.

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@Zappzappzapp

Wenn du Hermann-Josef Tenhagen bist, haben wir schon mal miteinander telefoniert. Warum glaubst du, dass die, die sich dort "ausbilden", zufriedener mit der Wertentwicklung ihres Vermögens sind als Kunden der MaDrei AG? Wenn ich von der Blogs oder irgendwelche Links reinsetze, werden die gelöscht.

Es ist nicht fair, das "Vermögen in Eigenregie verwalten" hier oder anderswo interessanter zu verkaufen als das von der MaDrei AG professionell machen zu lassen.

Im Gespräch mit Herrn Tenhagen hat der ganz klar gesagt, dass sich die Finanztest (ja, ist schon etwas her) an Lehrer, Beamte und andere Menschen wendet, die "etwas" sparen wollen aber ungern wem vertrauen. Er hatte auch den Anteil seiner Abonnenten, die Beamte sind (war damals sehr hoch). Er hat auch ganz klar gesagt, dass er Kunden, die mehr Geld anzulegen haben empfiehlt, sich an einen Berater oder Verwalter zu wenden. Das wäre aber schlecht für das Geschäft der Zeitung und steht deshalb nirgends.

Inzwischen ist der Beratermarkt ähnlich stark wie die Banken reguliert. Ich vermute mal, dass man mit jedem Berater in offenen Fonds, der das seit mehr als zehn Jahren macht, deutlich besser fahren wird als wenn man das selbst macht. Ganz einfach, weil man selbst Anfängerfehler macht, die der Berater schon deshalb vermeidet, weil er dafür haftet. Nun könnte man das Kostenargument bringen, aber ich denke, nicht nur die MaDrei AG ist auch beim Ausgabeaufschlag günstiger als jede Direktbank (vielleicht steht sie auch allein aber wen interessieren die Alternativen???).

Großvadder schreibt von Fonds und ETFs, du von Tages- und Festgeld. Eine Meinung, die ich akzeptiere, nur wird das bei beratenen Kunden eher selten vorkommen, weil jeder gute Berater um ein vielfaches bessere Alternativen zum allem zum Festgeld im Angebot hat. Selbst oder mit Finanztip (sonst verstehe ich deine Aussage nicht) kommt man scheinbar nicht auf diese Alternativen.

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@Zappzappzapp

Stelle fest, dass hier kein gutes Klima herrscht, bis auf wenige Ausnahmen die ein paar unverbindliche Tips gegeben haben. Wahrscheinlich verliert man aus Profitgier gewisse Umgangsformen. Ich habe wieder etwas gelernt " besten Dank "

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@Rat2010

Ich bin nicht H-J Tenhagen, wir haben noch nicht miteinander telefoniert und alles, was Du hier schreibst, geht völlig an meinem Kommentar vorbei. In dem geht es um etwas ganz anderes, nämlich Deinen Zynismus gegenüber einem Anfänger, der mir nicht gefällt.

Ich gehe davon aus, dass Du meine Antwort kommentieren wolltest, die ich dem FS gegeben habe. Dann solltest Du sie allerdings auch dort platzieren.

Es ist nicht fair, das "Vermögen in Eigenregie verwalten" hier oder anderswo interessanter zu verkaufen als das von der MaDrei AG professionell machen zu lassen.

Auch in meiner Antwort habe ich keinen solchen Kommentar zur MaDrei AG gegeben, denn habe ich sie bisher überhaupt nicht gekannt. Ich habe auch keine von den Bewertungen getroffen, wie Du sie mir in den Mund legen möchtest. Ich würde mich hüten, so etwas zu tun.

Ich habe, ganz einfach, die gestellte Frage beantwortet und wenn Du meine Antwort sorgfältig liest, wirst Du feststellen, dass ich keine Wertung oder grundsätzliche Empfehlung für oder gegen eine professionelle Anlageberatung gegeben habe, sondern

Als Basis zur Information eine Standardempfehlung, mit der Du beginnen kannst

dem FS lediglich einige pauschale, allgemein akzeptierte Grundregeln mitgegeben habe, mit denen er beginnen kann.

Großvadder schreibt von Fonds und ETFs, du von Tages- und Festgeld

Ja natürlich, wenn Du Dich so gut auskennst, weißt Du selbst, dass diese Basisrücklagen für Notfälle zwingend vorhanden sein sollten, bevor man sich an die echte Vermögensbildung macht, wie immer die dann aussieht.

Die Frage war:

ich möchte mein Vermögen selber verwalten

und meine Antwort nach den Basishinweisen lautete

Ansonsten kann Dir niemand abnehmen, Dich über seriöse Quellen in Eigenregie "weiterzubilden". Das ist mühsam und dauert seine Zeit und du wirst bald merken, ob Du die Zeit und Lust dazu hast.

Ich gehe davon aus, dass der FS damit weitaus besser seine eigene Entscheidung treffen kann, als mit Deiner zynischen "Antwort".

Aber das sollte am besten selbst entscheiden.

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@Grossvadder494

Naja, ich finde, so schlimm ist es auch wieder nicht. Der Ton ist doch recht moderat und ohne "schlechte Umgangsformen". Es gibt eben unterschiedliche Meinungen und die muss man äußern dürfen. "Profitgier" kann man wohl im Moment auch nicht unterstellen.

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Besten Dank für deine aufschlussreichen Informationen !

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Besten Dank für deine aufschlussreichen Informationen !

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Bei finanzfluss. de gibt es dazu gute you tube videos.

Um deine Frage zu beantworten, müsste ich dir eine Vortrag von ca. 1-2 h halten. Ist mir zu anstrengend, sorry.

Und noch eines: auch bei ETFs gilt: Kein Huhn legt goldene Eier. Das Risiko ist immer dabei.

Besten Dank für deine aufschlussreichen Informationen !

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Bereits mit der Beschränkung auf im Wert volatile Produkte gibst Du Chancen der werterhaltenden Vermögensverwaltung auf. Reicht Dein Vermögen für Maßnahmen an Haus, Hof, Verkehrsmittel, so kannst Du Deine Kostenstruktur günstig beeinflussen. Vor der Anlage von Vermögen ist über die Rücklage für Notfälle hinaus, der private Erhaltungsbedarf zu kalkulieren.

  • Mit welcher Wahrscheinlichkeit fallen Haushaltsgeräte aus und müssen neu angeschafft werden?
  • Wie ist das persönliche Risiko von Arbeitslosigkeit in den nächsten 5 Jahren?
  • Welche unwahrscheinlichen, großen, nicht absicherbaren Vermögensschäden wären mit dem derzeitigen Vermögen auszugleichen?

Werden Finanzprodukte angedient, so sind die Absichten des Verkäufers kritisch zu durchleuchten. Insbesondere die Aussage, das vorhandene Geld reiche nicht für ein primär beabsichtigtes Investment, sollte zur Vorsicht gemahnen.

  • Was will der Verkäufer andienen?
  • Entspricht der Anlagehorizont Deinen Absichten?
  • Scheißt der Verkäufer auf Kunden, die nicht seinem Konzept folgen?

Börsenspiel, Mitgliedschaft in Aktienclubs können Vorerfahrungen liefern. Während der Autofahrer eine Fahrschule absolviert, der Pilot im Simulator trainiert, ist der kaufinteressierte Kleinanleger Freiwild für Vertriebler. Vor den ersten realen Kaufentscheidungen solltest Du Archivmaterial der Bundesfinanzaufsicht lesen. Verbraucherbeschwerden geben Einblick in das Geschäftsverhalten renommierter Unternehmen. Du wirst entdecken, daß noch existierende insolvente Unternehmen in "Baskets" enthalten sind. Nicht zuletzt enthält der neu konfigurierte DAX ein Unternehmen, das seit mehreren Jahren keinerlei Gewinn erwirtschaftet hat. Vertriebler bedrängen nun die Deutsche Börse, daß weitere Öffnungen des DAX neue Risiken aufnehmen. Versprochen wird mehr Sicherheit.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Danke für deine Informationen. Mittlerweile erhalte ich den Eindruck, dass das der Finanzbereich / Anlagebereich mit sehr viel Vorsicht zu behandeln ist. Nicht nur die Anlagen selber, sondern die "Berater; Anlage - Werbeblätter e.t.c. welche mir offeriert werden, sind entsprechend mit einem gesunden Menschenverstand zu begutachten. Also Samariter kann ich wohl nicht erwarten und auch wenn sich Berater als solche ausgeben, ist dieses kritisch zu bewerten. Danke, es hat mir meine Augen ein Stück weit mehr geöffnet.

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