Vermittlungsvorschlag?

2 Antworten

Ein Vermitlungsvorschlag ist noch kein Einstellungsvertrag, sondern lediglich eine Aufforderung, dass Du Dich dort vorzustellen hast.

Und das solltest Du auch machen, denn es hat sonst Konsequenzen mit dem ALG-Bezug (z.B. Sperrfrist).

Also gehst du dort hin, und wenn Dein Gesprächspartner es nicht von sich aus merkt und Dich gleich wieder wegschickt, dann jammerst Du eben ein bissele vor, dass Du körperlich mit der Stelle überfordert wärst, nur noch 1 Jahr zur Rente hast usw.

Und - voila - der Aufforderung ist genüge getan, der Gesprächspartner gibt dem Jobcener als Rückmeldung, dass du ungeeignet bist und Du wartest auf deren nächsten Vorschlag.

Und vergiss nicht, Dir Nachweise der Fahrkosten (z.B. Einzelfahrkarten) zum Vorstellungsgespräch geben zu lassen - bekommst Du vom Jobcenter ersetzt!

Genau. Und eigentlich muß sie sich ja nur bewerben und wird evtl. gar nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

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In 12 Monaten ist Rente (oder Grundsicherung), schon seltsam, dass man versucht Dich zu vermitteln.

Aber wie @correct schon schreibt, hingehen, nach 1-X Tagen merken, dass es nicht geht, dann zum Arzt.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Zwischen Hartz 4, Privatinsolvenz und Erbschaft "zerrieben" - Ist Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung möglich?

Der Fall in Stichworten:

Ich, alleinstehend, 64 Jahre alt, arbeitslos seit 2001, ALG 2 seit 2005, Arbeit gesundheitlich aussichtslos, Privatinsolvenz in der Wohlverhaltensphase, P-Konto mit Pfändung 

erbe blöderweise 20.000 Euro aus einem nicht verwandtschaftlichen Verhältnis. Der Einfachheit halber rechne ich 50 Prozent Steuer, verbleiben 10.000. Davon nimmt sich der Insolvenzverwalter die ihm zustehende Hälfte, die aber lange nicht ausreicht, um die Gläubiger zu befriedigen. Wenn der Insolvenzverwalter sich bedient hat, melde ich den Sachverhalt der Hartz 4 Behörde, nicht vorher. Denn ich habe schon von einem Fall gelesen, bei dem das Jobcenter seine Zahlung bis zur "Klärung" der Erbschaft unverzüglich eingestellt hat - in dem Fall wäre ich sofort im Eimer.

Nach meinem derzeitigen Kenntnisstand wird mir das Jobcenter die 10.000 Euro als Einkommen anrechnen (obwohl nur noch die Hälfte davon vorhanden sein wird) und - wenn ich Glück habe - auf 12 Monate verteilen (damit ich wenigstens sozialversichert bleibe). Über den Daumen gepeilt, bleiben mir dann 12 Monate lang nach Abzug der Miete knapp 110 Euro zum "Leben".

Könnte ich dann eine Strafanzeige wegen unterlassener Hilfeleistung stellen? Gegen das Amt, den Sachbearbeiter, den Arbeitsminister, den Sozialrichter ? Ich stelle das Urteil mal ein:

https://ratgeber.advoneo-schuldnerberatung.de/blog/hartz-4-erbschaft-zaehlt-trotz-schulden-komplett-als-einnahme/

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