Vermieterin möchte mehr Miete von mir bei Untermiete-Unter welche Voraussetzungen ok?

1 Antwort

Tatsächlich darf der VM Erlaubnis zur Untervermietung davon abhängig machen, dass sich der M mit einer "angemessenen Erhöhung der Miete" einverstanden erklärt. § 553 II BGB.

Mit einer zusätzlich beanspruchbaren Betriebskostenanpassung gem. § 560 BGB hat das nichts zu tun.

Die Gründe dafür liegen doch auf den Hand: Die Nettorendite des VM ergibt sich aus Einnahmen abzügl. Aufwendungen. Für die Miethöhe hat der VM seinen erwartbaren Aufwand für einen Nutzer und dem entsprechenden Instandsetzungs-, Renovierungs- und Ersatzbeschaffungsaufwand kalkuliert als er demnächst eintreten dürfte: Zwei Mieter nutzen die Wohnung doppelt so schnell ab, machen Reparaturen doppelt so häufig erwartbar und verkürzen Renovierungsintervalle nahezu hälftig :-)

Was angemessen ist, ergäbe sich aus Hochwertigkeit der Ausstattung, Vereinbarung einer Kleinreparaturklausel und Umfang der mitvermieteten Einrichtung (Bodenbelag, Einbauküche).

Demnach dürfte der VM bsplsw. 50 EUR/Monat als Instandsetzungsrücklage kalkuliert haben, die er nun in dieser Höhe noch einmal von demnächst zwei Mietern als Mieterhöhung fordern darf.

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