Vermieter will alten Mietvertrag erneuern - sollte man sich darauf einlassen?

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6 Antworten

Oh ja !!!!

Der oder die Nachteile sind quasi eingebaut ....

Lass den alten Vertrag auf jeden Fall bestehen. Seinerzeit Vereinbartes gilt auch heute noch.

Zum Spaß kannst Du Dir ja vom Vermieter den "Neuvertrag" mal zur Ansicht und Überprüfung (blos nicht unterzeichnen!) aushändigen lassen und dann mit dem alten und neuen Vertrag mal zu einem Mieterschutzverein oder zur Verbraucherzentrale gehen.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der neue Vertrag gravierende Vorteile für DICH hätte.

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Kommentar von imager761
28.02.2013, 21:19

Dir ist schon klar, das Mietverträge zweiseitig geschlossen werden müssen und zwischen den Parteien verhandelbar sind?

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Ich würde mir an deiner Stelle auch die Mühe machen den neuen Vertrag an einen Mieterverein zur Durchsicht zu geben. Es muss nicht zwangsläufig sein, dass dich ein neuer Vertrag schlechter stellt. Vor der Unterzeichnung solltest Du aber den Vertrag gut prüfen (lassen).

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Ist das nachteilig für mich?

Das könnte Nachteile bringen, wenn Betriebskosten, Winterdienst, Kleinreparaturen oder Schönheitsreparaturen einseitig vereinbart würden :-(

Oder eben die Chance eröffnen, (hierbei) längst gewünschte Badsanierung, Verzicht auf Eigenbedarfskündigung oder Mietpreiserhöhung oder gar Lebenszeitvertrag zu vereinbaren :-)

Meint: Den Vorschlag der Neufassung liest man sich erst einmal durch, prüft den ggf. fachlich (Mieterverein), verhandelt darüber und entscheidet dann - zu einer Vertragsänderung gäbe es jedenfalls keine Veranlassung noch Verpflichtung :-)

G imager761

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Das klingt ganz so als würde das zu deinen Ungunsten und zu Gunsten des Vermieters ausgehen und als würde er sich mit dne neuen Klauseln einige Vorteile verschaffen wollen. Rechtlich kannst du auf den alten Vertrag bestehen und musst keinen neuen unterschreiben. Ggf. kannst du ihn dir mal zur Ansicht schicken lassen und ihn dir genau durchlesen.

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Ist das nachteilig für mich?

Davon kannst Du aber ausgehen! Dem Vermieter ist klar, dass er mit dem bisherigen Mietvertrag vieles nicht durchsetzen kann weil die Klauseln nicht so formuliert sind, dass sie gerichtsfest wären. Also versucht er Dich einzulullen mit der Gesetzeslage. Das ist ganz einfach Unfug. Der Mietvertrag ist auch dann gültig, wenn einzelne Klauseln der AGB nichtig sind. Wenn Du Dich darauf einläßt, dann handelst Du Dir erheblichen Ärger und enorme Kosten ein. Dann mußt Du zum Beispiel renovieren obwohl Du das nach dem alten Vertrag mit seinen insofern nichtigen Klauseln nicht hättest tunn müssen.

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Nachteilig hin oder her, wichtig sind evtl. Änderungen zum alten Vertrag. Gibt doch Möglichkeiten Mietverträge überprüfen zu lassen (vor der Unterschrift)

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