Vermieter Wechsel und alte Vermieter hatten keinen Kabel Anschluss im Haus gemacht neuer Vermieter hat das aber jetzt getan.Muss ich die Grundversorgung zahlen?


15.11.2020, 13:27

Ich wollte mich bei allen die geantwortet haben herzlichst bedanken. Eine beste Antwort konnte ich nicht rausfiltern, da in jeder Antwort etwas geschrieben war was mir hilfreich erscheint. Deshalb fände ich es unfair einfach eine raus zu picken.

Ich gebe demnächst mal Feedback, was bei der Sache rausgekommen ist.

L. G.

5 Antworten

Ich glaube, durch den Vermieterwechsel ist die Sachlage nicht ganz so einfach. Grundsätzlich zählen die Kabelanschlussgebühren zu den umlagefähigen Betriebskosten, die der Mieter zu tragen hat. Unsicher bin ich mir, ob der Kabelanschluss explizit im Mietvertrag erwähnt werden muss. Vielleicht haben wir hier jemanden, der sich gut mit dem Thema Nebenkostenabrechnungen auskennt?

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ja falls sich jemand damit auskennen sollte, bitte bitte melden.

Auf eine Nachfrage beim Jobcenter, ist mir gesagt worden, die 120€ jährlich werden nicht übernommen. Da diese nicht zu den Notwendigen Nebenkosten zählen. Den man wird ja von der GEZ befreit, wegen den Kosten, dann wäre es ja ein Hohn Kabel Gebühren für einen Harz 4 Empfänger zu zahlen. Diese Kosten sind von der Regelleistung zu zahlen.

Mir ist das vollkommen verständlich, was der Jobcenter damit meint.

Aber das Frage ich mich gerade wo ist da den dann nun mein recht auf Informationen abgblieben? Der Vermieter drängt zu einem überteuerten (für das was angeboten wird) Anschluss, diesen ich aber nicht möchte. Das vorüber ich schauen möchte, kann ich ja jederzeit machen, aber für beides habe ich derzeit die finanziellen Mittel nicht zur Verfügung. Komme mir derzeit ein bisschen so vor als dürfte ich in meiner Wohnung (die immer gezahlt worden ist, ohne irgendwelche Ausfälle) überhaupt nichts mehr mitbestimmen.

Is zwar ein anderes Thema, will es aber kurz mal anreisen.

Drei alte Holz Fenster, die echt total kaputt waren (es zog übelst rein, es regnete rein, froren zu, ließen sich zeitweise nicht mehr öffnen) wurden damals vom alten Vermieter einfach mit weißen Lack überstrichen. Klar damit diese unter dem Lack ja nicht besser werden. Der Zustand verschlimmerte sich zusehends.

Dann nachdem Vermieter wechsel konnte ich nicht mal mehr Temperatur in die betroffenen Räume bringen. Habe für draussen geheizt.

Habe ich den neuen Vermieter um Erneuerung der Fenster gebeten. Meine Heizkosten waren zu diesem Zeitpunkt in die Höhe geschossen.

Nach einigem hin und her, wurden durch eine Firma neue Fenster eingebaut. (Wunderschön wie die Wärme sich jetzt hält.) Aber nachdem die Fenster eingesetzt waren stieg meine Miete wieder. Um 15€ monatlich, wegen den neuen Fenster. Eine energetische Erneuerung. Finde ich ehrlich gesagt eine Frechheit des neuen Vermieter. Als ob ich etwas dafür kann, wenn da noch Fenster der Vorkriegszeit eingebaut sind.

Wollte damit nur ausdrücken, was ich anfangs geschrieben hatte.

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Interessante Frage. Hatte gerade am Samstag mit Bekanntem, der ein Wohnhaus mit 8 Wohungen hat, wie das denn mit Glasfaseranschluss ist. Ich habe Ihm abgeraten, weil er schnelles DSL 100Mit/s hat. Habe Ihm aber auch gesagt, wenn einer der Mieter Glasfaser beantragen will, unterstüze ihn dann. Denn dann hast Du es im Keller liegen und kannst später umschwenken oder den Anschluß bei Auszug übernehmen ggf. dann entscheiden was man will.

Derzeit hat da jeder Mieter sein eigenes DSL das er selbst zahlen muss. Bei Kabel-TV ist das ja etwas anders. Aber letztlich kann man niemanden zwingen, dafür was zu zahlen, wenn man keine Gegenleistung bekommt. Wenn man also mit den dort angebotenen TV-Programmen nix anfangen kann, wird man eh eine Sat-Antenne montieren. Das Argument den schnellen Internets via Kabel-TV stimmt ja, aber um den Preis häufiger Störungen und weniger zuverlässige Telefon-Verbindungen.

Ich habe im Bekanntenkreis 2 Personen, die seit jahren für Festnetz-Telefon via Kabel-TV zahlen, aber es funkioniert nicht zuverlässig. Die sind es leid Dutzende Störungsmeidungen abzusetzen jedes Jahr. Klar werden die dann abgearbeitet und dann funktioniert es wieder einige Wochen. Dann geht alles wieder von vorn los.

Nachbar hatte das auch bei seiner Mutter. Telefon von Vodafone über TV-Kabel. Störung gemeldet, es sei alles in Ordnung. Router resettet, 3-5x keine Verbindung.

Störungsdienst von Vodafone gerufen. Die machen einen Reset und berechnen 90€. Danach wurde gekündigt und der alte DSL Anschuss wiederbelebt. Seit dem funktioniert das Telefon zuverlässig über 1&1.

Mir kommt so was nicht ins Haus.

Ich möchte es auch nicht. Möchte eigentlich bei meinem Internet Anbieter mein TV beziehen. Da spare ich mir verdammt viel Geld und habe eine viel größere Auswahl an Sendern. Vor allem kann ich da erstmal drei Monate testen.

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Ob Du die Arbeiten für einen Kabelanschluß dulden mußt und die Kosten in der Nebenkostenabrechnung umgelegt werden können, hängt einmal von dem Kabelanschluß selbst ab, denn möglicherweise zählt dieser zu den zu duldenden Modernisierungsmaßnahmen, die auf die Miete umgelegt werden können. Ein Nutzungszwang des Kabelanschlußes besteht nicht, jedoch kann der Vermieter aauf den Rückbau von eigenen Sat-Anlagen bestehen.

Ja die Schüssel, also meine musste runter. Aber eine Familie die unter mir Wohnt, behalten ihre und schauen auch weiterhin darüber. Sie beharren auf Ihr Recht, ihre Heimat Sender anzusehen ( es sind Ausländische Mitbürger).Kosten für das einbauen hatten wir nicht. Der Vermieter wollte das Kabelfernsehen und Internet, hauptsächlich wegen den zwei Ferienwohnungen die er bei uns im Haus gemacht hat. Alles zu dem Thema habe ich weiter oben geschrieben.

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Du mußt zwei Dinge trennen:

  1. die laufenden Kosten für den Kabelanschluss.
  2. die Installationskosten.

zu 1.
an diesen Kosten kann der Vermieter Dich nicht gegen Deinen Willen beteiligen, denn diese sind nicht in Deinem Vertrag vorgesehen. Alles was er umlegen will, muss auch im Vertrag explizit aufgeführt sein.

zu 2.
schwieriger zu beantworten. Einerseits steigert es (auch für den Mieter) den Wert der Wohnung, Du hast aber keinen Nutzen davon, wenn du es nicht nutzt. weiss ich auch nicht.

Fragt sich, wie war denn die TV-Versorgung bisher? Der Vermieter hat nämlich darauf zu achten, dass die Nebenkosten günstig bleiben. Einfach ne Satellitenanlage die vielleicht max. 100,-/anno für alle kostet, durch teuren Kabelanschluss ersetzen is nich ...

Vorher hatten zwei andere Mieter und ich eine Satelliten Schüssel auf dem Dach angebracht. Diese sollen laut Vermieter abmontiert werden. Eine Mietpartei die eine Schüssel hatten sind ausgezogen (2 Schüsseln nur noch). Diese Wohnung ist jetzt eine Ferienwohnung. Ein ander Mieter hat sich auf eigene Kosten, Vodafone Vertrag geholt. Eine ältere Dame im Haus, hat über eine alte Antenne im Dachboden geschaut. Dies war bei den alten Vermieter. Nun ist wegen zwei Ferienwohnungen, weil ja da etwas Luxus geboten sein muss, dass komplette Haus mit Vodafone Kabel und Internet Anschluss versehen worden. Das Internet habe ich von Anfang an abgelehnt. Es wurden aber trotzdem Kabel her verlegt. Habe jetzt ein Loch in der Wand wo Kabel raus hingen. Den Fernseh Anschluss habe ich kurzzeitig benutzt um dann festzustellen für diese paar Kanäle finde ich 10€ monatlich zu teuer. In HD sind nur die Öffentlich Rechtlichen Sender. Der migrige Rest in SD. Hauptsächlich Werbe- und Verkaufs Sender, Bibel TV und viele Ausländische Sender. Also meiner Meinung absolut überteuert für eine Grundversorgung. Bei Vodafone wollen die mir nur immer einen Vertrag aufdrücken und geben keine wirkliche Auskunft über billigere Varianten. Im ganzen Haus profitieren nur der Vermieter mit den Ferienwohnungen und der eine Mieter der sich vorher ja selbst über Vodafone einen Anschluss gemacht hatte. Die alte Frau musste einen neuen TV kaufen, weil ihrer für das Kabelfernsehen zu alt war. Die andere Mietpartei sieht weiter über die Satelliten Schüssel, da Sie auf Ihr Recht Beharren ihre Heimat Sender zu sehen, ( sind Ausländische Mitbürger). Im großen und ganzen nur ein durcheinander. Naja ich habe durch einen Rechtsanwalt erfahren, damit ich nicht verpflichtet bin, da es nirgendwo schriftlich festgehalten worden ist, das Kabelfernsehen zu benutzen und zu zahlen. Ich habe dies auch meinem Vermieter zukommen lassen und warte bis jetzt auf Rückmeldung seinerseits. Abgeschlossen habe ich mein Kabel in der Wohnung schon.

Was weiter noch zutrifft ist, das ich derzeit leider Arbeitslos bin und in Harz 4 gefallen bin. Der Jobcenter wird bestimmt nicht die Kosten für das Kabelfernsehen übernehmen.

Ich bin ja dazu angehalten sparsam umzugehen. Dies ist aber bei dem Kabelfernsehen ja nicht möglich. Ich bin von der GEZ wegen Harz 4 befreit worden und warum sollte der Jobcenter dann Kabelfernsehen zahlen?

Ich schaue mal was rauskommt, aber wehre mich weiterhin gegen den Kabelanschluss.

V. G.

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@DerSchreiber
Naja ich habe durch einen Rechtsanwalt erfahren

na dann bist du ja schon auf einem guten weg. Kopf hoch und toi toi toi

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Ja muss man.

Kannst du mir evtl auch erklären, warum ich das hinnehmen muss? Ich Blicke da ehrlich gesagt nicht mehr wirklich durch. Es ist ja in keinem Mietvertrag festgehalten worden. Da ich derzeit leider Arbeitssuchend bin, habe ich auch Bedenken damit das Jobcenter diese Nebenkosten auch mit übernehmen würden. Weil sparsam kann ich ja da nicht umgehen. Danke.

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@DerSchreiber

Eine entsprechende Anpassung der Betriebskosten wird auch das JC übernehmen.

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@wilees

Hallo. Bei mir ist seit dem Vermieter Wechsel die Miete zuerst um 120€ gestiegen. Hat der JC übernommen. Dann hatte ich noch drei alte Holz Fenster. Diese sind von den vorherigen Vermieter mit weißen Lack gestrichen worden. Also Holz Konrad nicht mehr Atmen und hat halt mit der Zeit das Schimmeln angefangen und löste sich auf. Auf mehrmalige Aufforderung und einer Frist Setzung hat der neue Vermieter Fenster einbauen lassen. Diese wurde nun auch mit 15€ pro Monat auf die Miete gesetzt. Die Erhöhung hat der JC zum Glück auch übernommen. Nun bin ich aber fast an der ortsüblichen Kosten für Unterkunft Grenze angelangt. Ich bin ja bei den Nebenkosten dazu angehalten sparsam zu sein. Aber bei dem Kabelfernsehen ist mir das ja nicht möglich. Es sind dann jedes Jahr diese 120€ auf der Abrechnung.

Genaueres habe ich weiter oben geschrieben.

V. G.

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