vermieter macht probleme/kündigung?

3 Antworten

Generell stimmt, was im Vertrag steht. Ausziehen kannst du jederzeit. Für die Kündigungsfrist zahlst entweder du die Miete oder du hast einen Nachmieter, der sie zahlt. Irgendwie logisch, oder? Ich meine, dass der Vermieter in der Kündigungsfrist weder auf die Miete verzichten muss, noch dass er sie zweimal bekommt, wenn du einen Nachmieter stellst.

Die Kaution steht dir bei Auszug vollständig zu. Also nicht 50 € sondern 500 €. Sie ist für Forderungen des Vermieters nach dem Ende des Mietverhältnisses vorgesehen. Wenn er nach Ende des Mietverhältnisses etwas davon einbehält, muss er begründen, wie viel und wofür und wann er abrechnet.

Für die Nebenkostenabrechnung hat er ein Jahr Zeit. Danach sind seine Ansprüche verjährt.

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Vielen dank :). War ne große hilfe.

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Die Kaution steht nicht bei Auszug, sondern bei Mietvertragsende zu, aber die Gerichte tolerieren auch noch eine Entscheidungszeit von 3 bis 5 Monaten und es darf ein angemessener Einbehalt wegen der möglicherweise kommenden Nachforderung aus der Nebenkostenabrechnung erfolgen. Die Nebenkostenabrechnung ist innerhalb von 12 Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraumes zu erstellen.

Beispiel: Wenn der Abrechnungszeitraum dem Kalenderjahr entspricht und Koeman in den nächsten Wochen ausziehen will, dann hat der Vermieter mit der Nebenkostenabrechnung bis Ende 2019 Zeit.

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Da der Fragesteller es mit Fakten nicht so genau nimmt, glaube ich nicht, dass er einen Mietvertrag abgeschlossen hat, der den Vermieter zwingt, jeden genannten Nachmieter zu akzeptieren. Da wird zwar drinn stehen, dass bei Auszug auch die Möglichkeit besteht einen Nachmieter zu nennen, der Vermieter diesen aber auch akzeptiern muß.

Es wäre für den Fragesteller sinnvoll, sich einmal mit den Begriffen Kaution und Nebenkostenabrechnung auseinanderzusetzen. Wenn man den Einzugstermin kennen würde, wüßte man auch ob der Fragesteller überhaupt schon eine Nebenkostenabrechnung bekommen hat. Da es sich hier um eine WG handelt wären die Nebenkosten auch noch auf die WG-Mitglieder aufzuteilen. Diese Aufteilung haben die WG-Mitglieder aber selbst zu machen.

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Alle angesprochenen (aber teilweise unklaren) Punkte sind ein sehr komplexes Streitfeld. In fast allen Punkten könntest Du mit fachlicher Hilfe, die allerdings Geld kostet, dem Vermieter die Leviten lesen. Es ist zu komplex, hier auf die Details einzugehen, zumal noch einige Dinge des genauen Sachverhaltes mit Dir abgeklärt werden müssen.

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