Vermieter kündigt Mieter die Wohnung aus Alters- und Gesundheitsgründen des Vermieters

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Wenn die Vermieterin das Mietverhältnis für die Wohnung fristgerecht und unter der Begründung, dass die Wohnung nun nicht mehr vermietet werden soll, kündigt, wieder neu vermietet, macht sie sich nach meiner Meinung schadensersatzpflichtig. Der Schadensersatzanspruch beinhaltet meiner Meinung nach die Kosten für die Beschaffung einer behindertengerechten Wohnung, für den Umzug, für evtl. Renovierungskosten, für evtl. Änderungen der Möblierung, weil die neuen Räume und die alten Möbel nicht zusammenpassen. Ich bin der Meinung, dass die ehem. Vermieterin auch für eine mögliche Differenz zur alten Miete (im Vergleich zu qm), also für eine höhere Miete, einstehen muss.

Ich würde als erstes feststellen, wer in der Mietwohnung wohnt, seit wann und zu welcher Miete (Mieter = Zeuge). Evtl. versuchen, vom Einwohnermeldeamt die Auskunft zu bekommen, ab wann der neue Mieter an der Adresse angemeldet ist (schriftlich und Zeuge Sachbearbeiter). Die Zeit bis zu den weiteren Massnahmen nutzen, um Kostenbelege, Zeugen usw. zu ermitteln, zu sammeln, zu dokumentieren.

So wie der Zusammenhang formuliert ist, wäre fast jeder Rat ein Rechtsberatung und die ist nur rechtskundigen Personen erlaubt. Da offensichtliche auch mehrere Anwälte eingeschaltet sind, sollten diese der erste Ansprechpartner sein.

Im Übrigen - Wenn der Mieter ausgezogen ist, ist auch das Mietverhältnis beeendet.

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