Vermieter (Hausverwaltung) verlangt Zahlung der Stromkosten nach und trotz Kündigung

4 Antworten

Eigentlich ist es doch üblich, dass der Zählerstand des Mieters von ihm selbst notiert und dem Stromversorger direkt nach dem Umzug übermittelt wird. Alles was danach verbraucht wird, geht auf Kosten des Vermieters.

Problem ist, ihr habt beim tatsächlichen auszug, nicht bei der Übergabe, vergessen den Zählerstand abzulesen.

Dieser muss nun nachträglich geschätzt werden, nach den früheren Verbräuchen.

Aber warum wird bei Euch der Strom über die Hausverwaltung und nicht vom Versorger abgerechnet.

Wird ein Haufen Rechnerei und vermutlich ein Kuhhandel.

Ja, es gab offensichtlich ein Problem beim Versorger. Wir haben da heute angerufen und die haben unsere Ummeldung und Anmeldung, aber die Stelle wurde nicht aktiviert. Wieso und warum konnten die mir auch nicht sagen... War halt ein Callcenter!

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Dumm gelaufen: Da seit ihr auf die Einsichtsfähigkeit des Vermieters angewiesen, dass er den Verbrauch während des Leerstandes tatsächlich übernimmt. Ohne nachweislichen Zählerstand bei eurem Auszug haftet ihr allerdings für das, was bis zum Anfangszählerstand des Nachmieters abgelesen wird.

Der zahlt nämlich weder für den Eigentümer/Vermieter noch für Euch Strom, den er nie verbraucht hat :-O

Der Versorger aber auch nicht, der hält sich an seinem Vertragspartner über glieferten Strom schadlos :-(

G imager761

Wer zahlt Überprüfungskosten des Wassersystems, wenn Ursache nicht ausfindig gemacht werden konnte?

Wir sind Eigentümer in einer Wohngemeinschaft mit 4 Sondereigentumsanteilen. Unsere Wohnung (Dachgeschoss) ist vermietet, in der darunter liegenden Wohnung wohnen Miteigentümer. Nun ist ein Wasserfleck an der Decke der darunter liegende Wohnung aufgetreten. In unserer Wohnung befindet sich an dieser Stelle unser Badezimmer. Wir wurden von der Hausverwaltung schriftlich aufgefordert den Schaden umgehend zu beseitigen und die erforderlichen Instandsetzungsarbeiten in Auftrag zu geben, da davon auszugehen sei, dass die Ursache in unserem Badbereich liegt. Dem sind wir gefolgt und beauftragten einen Fachbetrieb mit der Überprüfung. Unser gesamtes Wasser- und Abwassersystem wurde insgesamt dreimal überprüft. Jedes Mal konnte keine Undichtigkeit in unserem Bad festgestellt werden. Die Miteigentümer schenkten dem keinen Glauben und haben uns sogar auf Schadensersatz verklagt. Das zuständige Amtsgericht wies die Klage mit der Begründung ab, „dass nicht hat festgestellt werden können, dass die Ursache für den schadensstiftenden Wassereintritt im Bereich des Sondereigentums der Beklagten gelegen ist“. Seither versuchen wir die Überprüfungskosten von der Hausverwaltung erstattet zu bekommen.

Haben wir Anspruch auf Erstattung der Überprüfungskosten? Es wurde letztendlich kein Verursacher ausfindig gemacht, muss dann die Wohnungseigentümergemeinschaft die Kosten tragen?

Wer kann mir weiterhelfen? Wie ist die Rechtslage? Idealerweise mit Hinweisen auf andere Rechtssprechungen (Urteile, Gesetze etc.).

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