Vermieter droht

7 Antworten

Das war schon nicht der erste "Drohung"

Ihr müßt mit Sicherheit die Miete innerhalb der ersten 3 Werktage des Monats zahlen und der dritte Werktag des laufenden Monats war nicht der 6., sondern der 4. Aber auch bei verspäteter Mietzahlung muß man erst nach erfolgter Kündigung ausziehen und die muß schriftlich erklärt werden und erfordert den Verzug mit der Zahlung von 2 Monatsmieten, könnte also erst im Januar ausgesprochen werden. Wenn allerdings schon oft Zahlungsrückstände bestanden, könnte allein ein weiterer Zahlungsverzug Grund für eine außerordentliche Kündigung sein, jedenfalls dann, wenn das Verhalten vorher abgemahnt wurde. Meinst Du das eventuell mit "Drohung"? Schriftlich muß die Kündigung aber auch dann erfolgen.

Was Ihr machen könnt? Miete zahlen und wohnen bleiben, vorläufig jedenfalls.

Er möchte das haus verkaufen

das hat mit der Kündigung nicht direkt zu tun. Verkaufsabsichten sind kein Grund für eine Kündigung.

der Vermieter hat heute angerufen

Kündigungen haben schriftlich zu erfolgen. Wenn ihr eine Kündigung schriftlich bekommt, wird es eng.

Lösung: ihr müsst zahlen. Der Vermieter müsste euch schriftlich abmahnen. Beim nächsten Zahlungsverzug kann er fristlos kündigen.

Jedoch würde ich mich nicht auf einen Richterspruch verlassen, sollte schon jetzt die Kündigung ins Haus flattern.

Ihr müsst zahlen. So schnell wie möglich.

Immer die Ruhe! Er kann Euch vielleicht außerordentlich kündigen, aber Euch nicht auf die Straße setzen. Könnt Ihr vielleicht einen Teilbetrag zahlen? Dann macht das umgehend. Bevor Ihr nicht eine schriftliche Kündigung in Händen habt, passiert gar nichts!

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