Vermerk eingeschränkte Preisgarantie im Strompreisangebot-üblich?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ja, das liest man öfter-heißt letztlich: der reine Strompreis ist fix- wenn aber Abgaben oder Steuern steigen sollten, wird das dem Kunden weiterverrechnet.

.............wie bei allen anderen Anbietern auch, denn keiner übernimmt die erhöhten Steuern und Abgaben. Das gilt auch für die örtlichen Versorger.

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@RatsucherZYX

M.a.W. der Stromkäufer braucht allein wegen der geänderten Steuern ("Die Wahl ist vorbei und es droht wieder Merkels MwSt-Erhöhung!") und Abgaben (z. B. EEG) gar nicht erst den Stromlieferanten zu wechseln. Woanders geht es ihm dabei nicht besser.

Der Stromkäufer kann sich daher bei seiner Suche auf die Dauer der Preisgarantie des Grund- und Arbeitspreises, als auch auf günstige Zahlungsbedingungen konzentrieren. Bei den Zahlungsbedingungen darf er allerdings nicht in die Teldafax-/Flexstrom-Falle mit Bonus- und Vorauszahlungsrabatten von bonitätsschwachen Anbietern tappen.

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Es ist so wie RatsucherZYX schon schreibt, jeder Anbieter beruft sich auf die eingeschränkte Preisgarantie und es ist bei Neuabschluss wichtig, auf das Kleingedruckte zu achten.

In manchen Stromverträgen wird das Sonderkündigungsrecht aufgrund steigender Steuern und Abgaben in den Vertragsbedingungen ausgeschlossen. Stromanbieter berufen sich auf eine solche Klausel, wenn sie ihren Kunden trotz Preiserhöhung durch die Weitergabe der steigenden EEG-Umlage ein Sonderkündigungsrecht verwehren.

Zwar kann man sich gegen diese Klausel wehren, aber das wird nicht ohne rechtlichen beistand möglich sein.

Darum mein Tipp: Genau nach dieser Klausel suchen und gegebenenfalls einen anderen Anbieter auswählen.

Der Hintergrund ist folgender: In Deutschland müssen für Produkte und Dienstleistungen Endpreise genannt werden incls. aller Steuern und Gebühren. Also selbst die Flugsicherheitsgebühr, Kreditkartengebühr müssen im Endpreis genauso enthalten sein wie Stromsteuer, EEG-Umlage, Weiterleitungsentgeld, MWST. Die Strom-Anbieter geben Preisgarantie allerdings nur auf den Arbeitspreis. Trotzdem hat man ein Sonderkündigungsrecht wenn sich der Gesamtpreis ändert. Wenn sich als Steuern und Gebühren erhöhen habe ich als Kunde das Recht zu kündigen, da ich ja möglicherweise den Rechnungsbetrag nicht mehr zahlen kann. Das wollen die Energie- Anbieter freilich nicht zulassen und glauben für Sie gilt dies nicht.

Stromsperre korrekt und legal - Gibt es die Möglichkeit eines Zahlungsaufschubes?

Hallo liebe Community.

Ich habe am 15. Dezember 2015 die Strom-Jahresabrechnung bekommen und sollte 1250 Euro nachzahlen.

Ich habe direkt einen Tag später 650 Euro überwiesen, alles was ich mir ansparen konnte.

Heißt, ich schuldet dem Anbieter noch 600 Euro.

Meine monatliche Abschlagszahlung wurde verdoppelt, also auf 95 Euro erhöht und ist jeweils zum 06. eines Monats fällig.

Am 02.01.2016 habe ich eine Zahlung in Höhe von 95 Euro überwiesen mit dem Hinweis im Verwendungszweck "Abschlag Monat Januar".

Am 10. Januar habe ich eine Mahnung erhalten, weil ich angeblich den Abschlag für Januar nicht ´gezahlt haben soll.

Nachdem ich sowieso vorhatte beim Anbieter anzurufen und für den Rest der Jahresabrechnung eine Ratenzahlung zu vereinbaren tat ich es auch direkt.

Die Dame am Telefon sagte mir, das System verbucht automatisch jede eingehende Zahlung mit der ältesten offenen Schuld, sie werde es aber manuell korrigieren, da ja deutlich sichtbar ist, dass es sich um den Abschlag für Januar 2016 handelt. Einen Ratenzahlung haben wir ebenfalls getroffen und zwar in Höhe von 100 Euro.

Bei der ersten Rate bat ich die Dame den 01.Februar einzutragen und dann jeweils zum 21. eine Monats.

Da ich aber erst am 01. Februar ausreichend Geld zur Verfügung hatte, konnte ich die erste Rate, die die zum 01.Februar fällig gewesen ware, erst am 01. Februar überweisen. Gleichzeitig habe ich den Abschlag für Februar mit dem Hinweis im Verwendungszweck "Abschlag Monat Februar" überwiesen., also quasi zwei Tage früher als vereinbart.

Vorgesten, am 04. Feb kam ein Brief vom Unternehmen per Post mit dem 02. Februar als Datum und gleichzeitiger Sperrandrohnung.

Bei der Aufschlüsselung ihrer Forderung wird der Abschlag vom Januar, den ich fristgerecht überwiesen und auch als diesen deklariert habe angemahnt, weil er offensichtlich doch zur Minderung der offenen Forderung der Jahresabrechnung eingesetzt wurde.

Also habe ich eben dort angerufen und nachgefragt.

Die Dame am Telefon hat mir gesagt ja sie sieht die Zahlungen vom Februar einmal 95 Euro und einmal 100 Euro und diese wurden beide auf die Jahresabrechnung angerechnet. Eine weitere Ratenzahlung ist ihrerseits nicht möglich weil ich den Zahlungstermin nicht fristgerecht eingehalten habe (wegen 1 TAG!!!!) und die Abwendung der Stromsperre sei nur möglich wenn ich den noch offenen Betrag in Höhe von 500 Euro (Rest aus der Jahresabrechnung 310 Euro + 95 Euro Abschlag Januar, der von mir bezahlt aber falsch verbucht wurde + 95 Euro Abschlag für den Februar, der von mir sogar vorzeitig bezahlt und vom VU falsch verbucht wurden) auf einmal zahle.

Meiner Meinung nach ist die Sperrandrohnung an sich unwirksam bzw. illegal, da sie komplett falsch aufgestellt wurde. Dort forden sie 505 Euro für den Rückstand der Jahresabrechnung sowie 95 Euro für den Abschlag Januar, der manuell von einer Sachbearbeiterin umgebucht wurde.

Was kann ich jetzt dagegen unternehmen?

Vielen Dank

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