Wie kann ich einen Verlustvortrag nicht notierter Wertpapiere geltend machen?

2 Antworten

Du musst sie verkaufen. Dann hast du einen Verlust realisiert, der sich steuerlich auswirkt.

Siehe Wortlaut § 20 (2) Nr. 1 Satz 1 EStG: "der Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an einer Körperschaft "

Ausbuchen ist keine Veräußerung.

Wie verkaufen, wenn nicht mehr gehandelt?

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Wenn du eine Freund, Bekannten oder Verwandten hast, der sie dir für 1 Cent abkauft, verkaufe, dann mach einen Kaufvertrag und verkaufe sie an den. Die Auslieferung ist kostenlos und er kann sie kostenlos ausbuchen lassen oder du gibst ihm das Geld,wenn Gebühren anfallen.

Alternativ aber etwas teurer kannst du dich an jemanden wenden, der auf so was spezialisiert ist: http://www.aktien-friedhof.de/

Ich kenne den allerdings nicht und habe auch keinerlei Erfahrungen mit der Firma. Ist auch nicht gerade billig.

Das Angebot klingt gut, da fallen sogar noch Verkaufskosten an.

Ist auch nicht gerade billig.

Wieso "nicht billig", wenn man für so wenig Geld noch steuerlich relevante Verluste produzieren kann?

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@LittleArrow

Natürlich kann es ein Vielfaches mehr bringen als es kostet. Wenn man aber irgendwen kennt, der einem die Dinger abkauft, läuft es in Wirklichkeit billiger auf das gleiche raus.

Ich finde es auch nicht sicherer. Wenn ich ein Finanzbeamter wäre, würde ich eher da einen § 42 AO vermuten (gerade weil der Gegenüber damit Gewinne macht) als wenn man die Teile an einen Freund verkauft, der als Glücksritter oder Sammler auftritt.

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