Verlustvortrag größer als anrechenbares Einkommen?

1 Antwort

Es werden unverbrauchte Verluste solange vorgetragen, bis sie verbraucht sind.

Für Dich würde es so aussehen:

15.000,- Bruttogehalt - 1.000,- Arbeitnehmerpauschbetrag (oder die tatsächlichen Werbungskosten, wenn höher) = 14.000,- Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit.

./.Verlustvortrag 14.000,- = z.verst. Eink. 0,- = Steuer 0,-, Lohnsteuer wird erstattet.

Verbleibender Verlustvortrag 2.000,- Euro

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Verstehe vielen Dank!
Nun hoffe ich natürlich mehr als 15.000€ brutto im Jahr zu verdienen.

Nur rein theoretisch und wenn ich mir jeden Job aussuchen könnte: Wie hoch sollte mein Einkommen dieses Jahr sein, damit ich den 16.000€ Verlustvortrag am besten verrechnen kann?

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@Zoodlerin

Am besten verdienst Du soviel, dass Du ohne Verlustvortrag zum Spitzensteuersatz besteuert wirst, und mit Verlustvortrag darunter liegst. Also über 60.000.

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@Zoodlerin

Ideal ist auf jeden Fall Verlustvortrag + Grundfreibetrag. als so ca. 26.000,-, oder mehr.

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