Verlustvortrag für Studienkosten nachtraglich geltend machen (trotz Steuerbescheid)?

1 Antwort

Nun habe ich festgestellt, dass ich Verlustvortrag hätte machen sollen.

Richtig.

So weit ich weiß, kann man diesen noch 7 Jahre nachträglich einreichen (also für 2011-2013). 

Stimmt.

Aber für 2015 habe ich meine Steuererklärung nun schon abgegeben.

War vermutlich eine kluge Entscheidung.

Kann ich hier noch etwas unternehmen und ist der Zug schon abgefahren?

Die Antwort hast Du doch schon selbst gegeben:

So weit ich weiß, kann man diesen noch 7 Jahre nachträglich einreichen (also für 2011-2013).

Gebe die "Erklärung zur Ermittlung des verbleibenden Verlustvortrags" für 2011-2013 ab. Die entstehenden Verlustvorträge werden dann auf 2015 und ggf. die folgenden Jahre angerechnet und die Bescheide deshalb von Amts wegen geändert.

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Erklärung zur Ermittlung des verbleibenden Verlustvortrags

...zur Feststellung.... dann passts.

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@EnnoWarMal

Natürlich richtig Enno, mein Fehler daran liegen dass ich damit nichts zu tun habe, unsere Mandanten machen keine Verluste. ;-) :-)

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Kann ich als freiberufliche Studentin einen Verlustvortrag geltend machen?

Hallo,

ich habe im Jahr 2017 ca. 2000€ neben dem Studium als freiberufliche Selbstständige verdient.

Jetzt meine Frage : Muss ich in der Steuererklärung für Selbstständige meine Studienkosten von diesem Jahr als Werbungskosten angeben ( habe vorher ene Ausbildung gemacht) oder kann ich damit warten bis zum ersten Job nach dem Studium und die gesamten Kosten des Studiums dann absetzen? Bzw. Lässt sich ein Verlustvortrag aus einer kleinen Selbstständigkeit später in der Steuererklärung als AN geltend machen? Ich habe ja dieses Jahr keine Steuern gezahlt. Danke

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Masterarbeit mit Verdienst in den USA - Auslandsemester trotzdem komplett absetzbar?

Guten Tag zusammen,

ich habe von Oktober 2012 bis April 2013 meine Masterarbeit bei einer Firma in den USA geschrieben. Dort war ich dann quasi als Praktikant angestellt und hatte auch einen gewissen Verdienst (ca. 1.600 USD pro Monat). Das Gehalt während meiner Zeit in den USA habe ich dort auch versteuert. Da ich nur je 3 Monate (2012 und 2013) pro Jahr gearbeitet habe, war ich unterhalb des dortigen Steuerfreibetrages und musste keinerlei Steuern dort bezahlen. Eine US Steuererklärung habe ich aber trotzdem gemacht.

Nun bin ich gerade dabei meine deutsche Steuererklärung zu machen und die Studienkosten für das Masterstudium als Verlustvortrag anzugeben.

Jedoch stellen sich für mich nun folgende Fragen:

-Kann ich das Auslandspraktikum (Masterthesis) hier in Deutschland steuerlich geltend machen?

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-Muss ich das Gehalt, dass ich in den USA verdient und versteuert habe angeben bzw. gegenrechnen (was meine Werbungskosten bedeutend minimieren würde)? -Wenn ja: Gibt es irgendeinen Weg, das nicht zu tun?

Viele Grüße und schon mal vielen Dank für eure Antworten!

Hans

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Vorgehensweise und Absetzung der Studienkosten + Verlustvortrag

Guten Tag Community,

ich möchte gerne meine Steuerklärungen durchführen, nach einiger Internetrecherche möchte ich wie folgt vorgehen.

Da ich eine abgesch. Berufsausbildng besitze und anschließend nach der Berufsausbildung in einem steuerpflichtigen Arbeitsverhältniss gewechselt bin, sollte nach Quellen (finanzfrage.net) mein Erststudium als 2.Ausbildung gelten. D.h. ich kann meine Kosten als Werbungskosten und nicht als Sonderaussgaben geltend machen.

Ich wäre sehr dankbar für evtl. Antworten oder Feedback.

  • 2010: Einnahmen: Bafög, KFW-Studienkredit, Kindergeld
  • 2011: Einnahmen: Bafög, KFW-Studienkredit, Kindergeld
  • 2012: Einnahmen: Bafög Studienabschlusshilfe, KFW-Studienkredit, ab 06.2012 Arbeitnehmer.
  • 2013: Arbeitnehmer

Steuererkläung:

  • 2010: Fahrtkosten zur FH als Werbungskosten, Zinsen vom KFW-Stduienkredit als Werbungskosten Da keine Einnahmen bestehen, müssten die Werbungskosten als Verlustvortrag akzeptiert werden?

  • 2011: Fahrtkosten zur FH als Werbungskosten, Zinsen vom KFW-Stduienkredit als Werbungskosten Da keine Einnahmen bestehen, müssten die Werbungskosten als Verlustvortrag akzeptiert werden?

  • 2012: Fahrtkosten zur FH als Werbungskosten, Zinsen vom KFW-Stduienkredit als Werbungskosten, Zinsen vom Studienabschlusshilfe als Werbungskosten

  • 2013: Zinsen vom KFW-Stduienkredit als Werbungskosten, Zinsen vom Studienabschlusshilfe als Werbungskosten

Ist diese Vorgehensweise i.O. ?

Danke&Gruß Freeze

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Sind meine hohen Studiengebühren rückwirkend als Verlustvortrag noch möglich und bleibt mir nur noch eine Woche?

Hallo liebe Helfer,

ich möchte wissen, ob ich meine Studienkosten und doppelte Haushaltsführung (die erheblich sind, da im Ausland – ca. 20 000 EUR) noch geltend machen kann. Mein Steuerberater hatte mich nie danach gefragt und ich habe jetzt erst erfahren, dass ich sie per Verlustvortrag hätte nach vorne bewegen können. Folgende Situation:

2006 – 2010 Studiengebühren Erststudium und doppelte Haushaltsführung. Für diese Jahre habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Studiengebühren gelten normalerweise als Sonderausgabe, die nur im gleichen Jahr absetzbar sind. Allerdings soll es hierzu nächstes Jahr ein Gerichtsurteil geben, ob es nicht doch Werbungskosten sind, die als Verlust in die nächsten Jahre getragen werden können. Deswegen werde ich hier mit den Steuererklärungen einen Antrag auf einen Vorläufigkeitsvermerk stellen.

2010 – 2011 Studiengebühren des Zweistudiums (Master) und doppelte Haushaltsführung. Hierfür habe ich keine Steuererklärung abgegeben. Die Gebühren sind Werbungskosten.

2012 Mein erstes Arbeitsjahr als Selbstständige. Steuererklärung mit Steuerberater abgegeben und der Steuerbescheid ist gültig. In diesem Jahr entstand auch ein Verlust, aber dieser steht nicht im Steuerbescheid und es gab auch keinen Verlustbescheid. Es kann also sein, dass hier noch ein Verlust hinzu kommt.

2013 Steuererklärung abgegeben, aber noch keinen Steuerbescheid erhalten, da noch Belege fehlen.

2014 Steuererklärung abgegeben und Steuerbescheid erhalten. Noch eine Woche Einspruchsfrist.

Meine Fragen: Es sollte möglich sein, die Kosten bis 7 Jahre zurück geltend zu machen, also ab 2009. Wie läuft das ab?

Erste Frage: Kann ich für die Steuererklärung 2014 innerhalb der verbleibenden Woche Einspruchsfrist noch den Verlust angeben, auch wenn die vorherigen Steuerklärungen mit dem Verlust noch nicht abgegeben sind?

Zweite Frage: In der einen abgegeben Steuererklärung von 2012 hat mein Steuerberater nicht angegeben, dass noch ein Verlust von den Vorjahren besteht (ich habe für 2009-2011 ja keine Einkommenssteuererklärung abgegeben). Kann ich dann trotzdem in 2013 und 2014 angeben, dass Verluste bestehen?

Dritte Frage: Kann ich erstmal 2014 den Verlust nachtragen (auch wenn 2009-2011 nicht abgegeben sind und 2012 abgegeben aber ohne Verlust) und danach alle vorherigen Steuererklärungen mit den Verlusten abgeben? Oder muss ich jetzt innerhalb einer Woche alle vorherigen abgeben, das heißt Steuererklärungen für 2009-2012 + die Belege für 2013 + den Antrag auf Änderung für 2014?

Vierte Frage: Ich möchte allgemein wissen, ob man Verluste in einer Steuererklärung angeben kann, auch wenn die vorherigen Steuererklärungen noch nicht abgegeben sind (man aber weiß, dass dort Verluste entstanden sind). Weil wenn ich sie nicht abgebe, verfallen diese dann nicht?

Vielen lieben Dank für eine schnelle Antwort. Ich habe ja nur noch eine Woche und hoffe, dass ich das alles hinbekomme!

Herzliche Grüße Constanze

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Verlustvortrag für Zweitstudium trotz geringfügigem Einkommen?

Hallo liebe Leute,

ich habe da mal eine Frage bezüglich Einkommenssteuer/Steuererklärung.

Leider kenne ich mich mit dem Thema Steuern nicht so gut aus. Aus diesem Grund lasse ich meine Steuer seit letztem Jahr von einer Steuerberaterin machen.

Ich habe bis Ende 2013 studiert (Master) und seit Dez. 2014 mein erstes „richtiges“ Einkommen erwirtschaftet. Nun ist mir kürzlich der Begriff Verlustvortrag im Zusammenhang mit Studium zu Ohren gekommen, worüber ich mich im Internet ein wenig informiert habe. Da ich aber wie gesagt, bei steuerlichen Dingen nicht so bewandert bin, habe ich meine Steuerberaterin auf dieses Thema angesprochen.

Auf meine Frage, ob das für mich auch in Frage käme, auch rückwirkend noch, zumindest für mein Masterstudium, verneinte mir meine Steuerberaterin dieses, da ich in den Jahren 2012 und 2013 jeweils ein geringfügiges Einkommen durch einen Tutorjob erwirtschaftet habe. Dabei handelte es sich in beiden Jahren um wenige hundert Euro per anno.

Nach meinem Verständnis kommt es ja weniger darauf an, ob ich in den Studienjahren etwas verdient habe, sondern, ob ich mehr Werbungskosten, als Einnahmen hatte und mir damit ein Verlust entstanden ist. Oder sehe ich das falsch?

Meine Steuerberaterin sagte mir jedenfalls, dass ich keinen einzigen Cent an Einkommen hätte erwirtschaften dürfen, um einen Antrag auf Verlustvortrag stellen zu können. Da ich auch in der Zeit keine Lohnsteuer gezahlt habe, würde sich Ihrer Ansicht nach eine Steuererklärung für diese Jahre nicht lohnen.

Ich bin nicht vom Fach und kann das schlecht beurteilen, aber ich denke, Sie hat mich in dieser Sache nicht richtig beraten. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Verlustvortrag hinfällig ist, weil ich in einem Jahr 250 EUR Einkommen hatte. Gibt es denn überhaupt Studenten, die sich nicht den ein oder anderen Euro neben dem Studium verdienen? Dann würde ein Verlustvortrag ja für Studenten so gut wie nie in Frage kommen.

Kurzum, ist hier jemand, der sich damit auskennt und mir erklären kann, wie meine Steuerberaterin zu diesem Ergebnis kommt? Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen FrauElse

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Kann man ein verbleibenden Verlustvortrag aus 2011 in 2012 auslassen und in 2013 anrechnen?

Hallo zusammen,

das Finanzamt hat mir einen Bescheid für einen verbleibenden Verlustvortrag von 1841€ für das Jahr 2011 geschickt.

Im Jahr 2012 hatte ich ein zu versteuerndes Einkommen von 6567€.

Für das Jahr 2012 würden mir die 1841€ nicht viel helfen, da 6567€ oder 6567€-1841€ zu versteuerndes Einkommen das gleiche Resultat erzielen, nämlich alle bezahlten Steuern zurück.

Für das Jahr 2013 kann das aber helfen, wenn mein zu versteuerndes Einkommen um 1841€ geringer wäre, da ich seit November 2012 einen festen Job habe und für das Jahr 2013 ein höheres zu versteuerndes Einkommen haben werde.

Ich frage mich, ob ich die 1841€ nicht auf das Jahr 2012 anwenden kann, sondern auf das Jahr 2013. Wenn das möglich ist, was muss ich machen und wie meine Steuererklärung 2012 abgeben?

Vielen Dank für eure Hilfe und Auskünfte!

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