Verlustvortrag für Studienkosten nachtraglich geltend machen (trotz Steuerbescheid)?

1 Antwort

Nun habe ich festgestellt, dass ich Verlustvortrag hätte machen sollen.

Richtig.

So weit ich weiß, kann man diesen noch 7 Jahre nachträglich einreichen (also für 2011-2013). 

Stimmt.

Aber für 2015 habe ich meine Steuererklärung nun schon abgegeben.

War vermutlich eine kluge Entscheidung.

Kann ich hier noch etwas unternehmen und ist der Zug schon abgefahren?

Die Antwort hast Du doch schon selbst gegeben:

So weit ich weiß, kann man diesen noch 7 Jahre nachträglich einreichen (also für 2011-2013).

Gebe die "Erklärung zur Ermittlung des verbleibenden Verlustvortrags" für 2011-2013 ab. Die entstehenden Verlustvorträge werden dann auf 2015 und ggf. die folgenden Jahre angerechnet und die Bescheide deshalb von Amts wegen geändert.

Erklärung zur Ermittlung des verbleibenden Verlustvortrags

...zur Feststellung.... dann passts.

2
@EnnoWarMal

Natürlich richtig Enno, mein Fehler daran liegen dass ich damit nichts zu tun habe, unsere Mandanten machen keine Verluste. ;-) :-)

2

Verrechnet sich der Verlustvortrag bei der Steuererklärungen mit Gehaltszahlungen im Ausland für die dieser steuerlich nicht verrechnet werden konnte?

Hallo zusammen, ich habe im Jahr 2012 in den Niederlanden einen einjähigen Master gemacht. Für die mir entstandenen Kosten könnte ich nun mittels der Steuererklärung für 2012 einen Verlustvortrag machen. Problematisch ist nun, dass ich in 2013 und 2014 in UK gearbeitet habe und daher dort und nicht in Deutschland Steuern gezahlt habe. Derartige Studienkosten sind dort nicht absetzbar (es gibt überhaupt keine steuerlichen Absetzmöglichkeiten). In 2015 habe ich nun wieder in Deutschland gearbeitet und Steuern gezahlt. Kann ich diese Steuerlast nun mit dem Verlustvortrag von 2012 mindern oder wurde der Verlust quasi von den Einkünften aus 2013 und 2014 aufgefressen?

Vielen Dank für eure Hilfe. LG Marc

...zur Frage

Masterstudium Verlustvortrag auch mit bereits erfolgten Einkommenssteuererklärungen möglich?

Hallo, ich würde gerne wissen ob es für mich sinnvoll ist für 2013 noch einen Verlustvortrag einzureichen obwohl ich bereits für 2014 und 2015 Einkommenssteuererklärungen abgegeben habe, in denen das Masterstudium nicht berücksichtigt wurde.

Folgender Sachverhalt:

  • 2013 bisher keine Erklärung, 2200 € Verlustvortrag möglich (Steuerprogramm meldet 600€ Erstattung nach Berufseinstieg??)
  • 2014 Steuererklärung bereits abgegeben, bei 400 € gezahlter Lohnsteuer (Nebenjob) Bruttoeinkommen gesamt 6500 €
  • 2015 Steuererklärung bereits abgegeben, bei 250 € gezahlter Lohnsteuer (Nebenjob) Bruttoeinkommen gesamt 10000€
  • 2016 noch nichts eingereicht, Job angefangen und viel Lohnsteuer gezahlt

Die Frage ist, was passiert wenn ich für 2013 den Verlustvortrag einreiche: Verpufft er oder wird er ggf. sogar bis ins Jahr 2016 durchgereicht? 2014 und 2015 stehen ja ansich fest - werden die im Nachhinein nochmals verändert?

Vielen Dank schonmal !

...zur Frage

Lohnt sich ein Verlustvortrag für die Studienzeit, wenn man einen Minijob hatte?

Hallo, ich beschäftige mich gerade mit dem Thema Steuererklärung. Ich habe schon viele Artikel und Forenbeiträge gelesen, aber ich kann mir meine Frage nicht selbst beantworten. Ich würde gern für die Zeit meines Masterstudiums (10/2011 - 09/2013) einen Verlustvortrag beim Finanzamt einreichen, frage mich aber, ob sich das über haupt lohnt, da ich in jedem Jahr meines Masterstudiums für mehrere Monate einem Minijob (bis 400€) nachgegangen bin. Ich habe also in jedem Jahr ca. zwischen 1.000€ und 4.000€ verdient. Alle Minijobs wurden über die Lohnsteuer(karte) abgerechnet. Leider habe ich nicht alle Belege aus dem Studium aufgehoben und komme nicht mal auf 1.000€ pro Jahr. Werden diese geringen Beträge dann mit meinem Gehalt aus den Minijobs aufgewogen, sodass gar kein Verlust für mich entsteht? Ich hoffe, Ihr könnt mir hier weiterhelfen oder den ein oder anderen Tipp geben.

...zur Frage

Werbungskosten im Rahmen des Studiums als Verlustvortrag?

Hallo,

ich möchte gerne nach dem BFH-Urteil die 7-jährige Feststellungsfrist für den Verlustvortrag von Werbungskosten im Rahmen eines Studiums nutzen.

Ich habe von 2009-2012 einschließlich studiert und für diese Jahre noch keine Steuererklärung abgegeben. Ab 2013 habe ich dann gearbeitet und für 2013 und 2014 auch schon jeweils die Steuererklärung gemacht.

  1. In welches Formular trage ich den Verlustvortrag ein für 2009 und 2010 ein? Bei Elster online gibt es nur Formulare für die Einkommenssteuer zurück bis 2011.

  2. Wenn der Verlustvortrag akzeptiert wird, wie profitiere ich davon? Die Einkommenssteuererklärung für 2013 ist ja bereits erstellt.

Danke und beste Grüße Wustock

...zur Frage

Bleibt Verlustvortrag bestehen trotz Lohnsteuererstattung?

Ich habe 2017 mein Masterstudium (=Zweitstudium) beendet und die letzten vier Monate des Jahres dann Einkommen aus Lohnarbeit erhalten, wobei monatlich Lohnsteuer gezahlt wurde (insgesamt ~ 1100€ Lohnsteuer). Auf das gesamte Jahr 2017 gesehen habe ich 9300€ Einkommen erhalten, das ist nur knapp über dem Grundfreibetrag von 8820€. Das heißt ja, dass ich nur 480€ zu versteuerndes Einkommen hätte und damit fast die komplette Lohnsteuer von 1100€ zurückerstattet bekommen sollte, wenn ich es richtig verstanden habe.

Nun möchte ich auch für die vergangenen vier Jahre des Studiums noch Steuererklärungen nachreichen, um vom Verlustvortrag der Werbungskosten zu profitieren.

Wie würde ein theoretischer Verlustvortrag aus den letzten vier Jahren dann mit der Situation in 2017 verrechnet werden?

Wir der Verlustvortrag dann um die 480€ gemindert, weil das mein jährlicher Einkommensgewinn war? Falls nach dieser Differenz noch etwas übrig bleiben sollte, wird der Verlust dann in 2018 weiter überführt? Oder kommt da noch die Werbungskostenpauschale zum tragen, die mir ja im Prinzip schon gewährt wurde, wenn ich es richtig verstanden habe?


...zur Frage

Was möchtest Du wissen?