Verlustvortrag bei Umzug und Miete bei Bachelorarbeit im Unternehmen?

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2 Antworten

Irgendwie habe ich ein Verständnisproblem mit Deiner Frage.

Du bekommst Geld:

 vergüteten Bachelorarbeit (unter dem Freibetrag)

Welcher Freibetrag auch immer gemeint sein mag.

und:

 mit in den Verlustvortrag aufnehmen darf?

Dazu muss ja erstmal ein Verlust entstehen.

Was hast Du denn in dem Jahr für Einnahmen?

Welche Studien- und anderen Kosten entstehen Dir?

Natürlich kannst Du die Kosten, die Dir entstehen, weil Dein Arbeitsplatz in größerer Entfernung von Daheim ist, ansetzen.

Aber dazu muss geklärt werden, welche Kosten entstehen.

Umzugskosten werden ja wohl nur auftauchen, wenn Du auf Dauer dort arbeiten wirst.

Doppelte Haushaltsführung wäre möglich, wenn Du für einige Zeit dort ein Zimmer nimmst.

Ein Verlustvortrag, der auf Folgejahre vorgetragen werden kann, entsteht ja erst, wenn Deine Kosten in dem Jahr höher sind, als die Einnahmen.

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Kommentar von jayman
18.08.2017, 14:47

Die Einnahmen beliefen sich auf unter 8820€/Jahr, also unter dem Steuerfreibetrag.

Ich war 6 Monate in dem Unternehmen und musste aufgrund der Entfernung von über 250 km umziehen (danach wieder zurück). 

Verluste wären z.B. Umzug, Heimreise (denke 1xMonat wird das erstattet) und Miete.

Den Verlustvortrag erstelle ich, um diesen nach meinem Studium gelten zu machen.    

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Jahr für Jahr musst Du eine Einkommensteuererklärung (genauer: Erklärung zur Feststellung eines Verlustes) abgeben. In Deinem Praktikumsjahr natürlich auch u. a, mit der Anlage N. In die Anlage N musst Du Deine Einnahmen lt. Lohnsteuerbescheinigung und Deine Werbungskosten eintragen.

Es geht nicht, die Einnahmen dieses Jahres zu unterschlagen und nur die von Dir aufgeführten Werbungskosten dieses Jahres geltend zu machen.

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