Verlustvortrag aufaddiert über Jahre?

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2 Antworten

Du hast sechs Jahre lang keine Steuererklärung abgegeben - Dein "Fall" war gelöscht.

Nun gibt es einen  neuen "Fall". 

Die können nichts voneinander wissen.

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Kommentar von EnnoWarMal
24.06.2017, 15:27

"gelöscht" ist nicht der richtige Ausdruck.

Es wurde halt nur kein VV mehr festgestellt, weil versäumt wurde, Steuererklärungen bzw. "Anträge auf Feststellung eines Verlustvortrages" abzugeben. Ist zwar derselbe Vordruck, aber wer den schon mal gesehen hat, weiß, dass es da oben ebendiese unterschiedlichen Varianten anzukreuzen gibt.

Und dabei hat sich der Formular-Entwerfer ja was gedacht, nicht wahr?

Anders ausgedrückt: Kein Antrag auf Feststellung des VV - keine Feststellung des VV, siehe auch meine Antwort.

Festsetzungsverjährung für 2009 ist eingetreten:

Beginn § 170 (2): 1. Januar 2013
Dauer § 169 Absatz irgendwas: Vier Jahre
Ende mithin: Glockenschlag 24 Uhr am 31. Dezember 2016

Sofern für 2009 nicht irgendeine Ablaufhemmung nach § 171 greift, ist der VV verloren. 

Ein halbes Jahr eher die Frage hier, und man hätte den VV retten können.

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Falsch. § 56 Satz 2 EStDV: ""

Die Steuererklärungen wären also abzugeben gewesen.

Für den Verlustvortrag besteht eine vierjährige Festsetzungsverjährung. Die lief wegen der Anlaufhemmung am 31. Dezember 2016 ab.

Die 10.000 sind daher verloren, wenn du nicht irgendeine Ablaufhemmung findest.

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