Verlustverrechnungstopf - kein Freistellungsauftrag

2 Antworten

Du kannst den Verlust im gleichen Kalenderjahr mit Gewinnen verrechnen, aber die Bank verrechnet diese nur, wenn du in diesem Jahr auch Gewinne realisiert, die aus der selben Art kommen.

Mit dem Freistellungsauftrag hat das eher nicht zu tun, den brauchst du ja für Gewinne/Zinsen.

Also wenn du sonst keine Vermögenswerte hast, kannst du den Verlust nicht verrechnen.

Interessant wäre es zu wissen, wie in 7 Jahren VL-Vertrag (40€ monatlich?) 900€ Verlust zustande kommen können... Entweder ein Schlechter Zeitpunkt zum Auflösen, was unwahrscheinlich ist da fast alle Kapitalmärkte auf Höchstständen sind... eher ein falsches Produkt? (sagt sich im Nachhinein immer so leicht ;-) )

Zunächst mal: sie schreibt klar, daß dies zwei Banken sind. Damit wäre die Verlustverrechnung auf Bankebene nicht möglich. Sie kann den Verlusttopf auch nicht mehr einfach übertragen, da das Depot ja anscheinend schon aufgelöst ist.

Mit dem Freistellungsauftrag hat das schon etwas zu tun, da nämlich vorrangig der Verlusttopf genutzt wird, dann erst der Freistellungsauftrag.

Hätte man also in einem Jahr 801 EUR und in einem zweiten Jahr dann 1601 EUR Kapitalerträge, dann würde bei Vorliegen des Verlusttopfes von 800 EUR zu Beginn die Rechnung so aussehen:

    1. Jahr - Gewinn wird gegen Verlusttopf verrechnet, Freistellungsauftrag bleibt unberührt.
    1. Jahr. - Gewinn wird gegen Freistellungsauftrag verrechnet und die restlichen 800 EUR werden besteuert.

Hätte man den Verlusttopf bescheinigen lassen und vorgetragen, dann wäre dies so

    1. Jahr - Gewinn wird gegen Freistellungsauftrag verrechnet, Verlustvortrag bleibt bei 800 EUR
    1. Jahr - Gewinn wird gegen Freistellungsauftrag verrechnet, 800 EUR werden besteuert, jedoch in der Einkommensteuerveranlagung gegen den Verlustvortrag verrechnet, d.h. die Steuern werden wieder erstattet.

Es kommt also schon etwas auf die Planung von Verlusttöpfen etc. an.

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Es gibt hier zwei Möglichkeiten:

  • Wenn Du bei der Hausbank Deinen Freistellungsauftrag komplett ausgeschöpft hast und damit für manche Kapitalerträge Steuern anfallen, läßt sich das VL-Depot (wahrscheinlich war es ein Fondssparen) auf Dein Depot bei der Hausbank übertragen. Dies kann einschließlich der Verlusttöpfe erfolgen, wenn beides deutsche Banken sind und das VL-Depot damit geschlossen wird. Es klingt so, als hättest Du aber den Verkauf bereits durchgeführt, so daß diese Option nicht mehr besteht.

  • Wenn Du bei der Hausbank Deinen Freistellungsauftrag nicht ausgeschöpft hast, dann bringt der Verlust zunächst mal nichts. Du läßt ihn Dir von der anderen Bank bescheinigen und trägst ihn weiter vor. In irgendeinem Jahr wirst Du dann vielleicht Kapitalerträge haben, die über den Freistellungsauftrag hinausgehen - dann läßt sich die Verrechnung durchführen.

Apropos: gehe ich von 40 EUR p.m. über sechs Jahre aus, dann wären das 2.880 EUR. Ein Verlust von 900 EUR wären immerhin über 30%. Das klingt für mich nach einem Deka-Fonds, der massiv Verluste eingefahren und sich nicht wieder erholt hat. Bedenke, daß dieser Fonds wahrscheinlich effektiv noch mehr Verluste hatte, da Du ja jährlich die ausschüttungsgleichen Erträge zu versteuern hattest.

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