Verlustverrechnung: Aktienfonds und Turbozertifikate?

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Alle Papire die Abgeltungssteuer kosten, können, bzw. werden verrechnet.

Rückerstattung der Abgeltungssteuer bei Steuerpflicht im Ausland?

Ich arbeite und wohne im EU-Ausland und bin dort steuerpflichtig. In meine Steuererklärung im EU-Ausland muss ich auch mein Einkommen aus Aktienfonds und Aktien, sprich Ertragsausschüttungen und Dividenden, einbeziehen. Da diese in Depots in Deutschland liegen, werden sie automatisch mit der Abgeltungssteuer besteuert, sobald sie den Freistellungsauftrag übersteigen, bzw. gegen einen bestehenden Verlusttopf gegengerechnet. Insofern werden meine Einkünfte aus Aktienfonds und Aktien doppelt besteuert. Was kann ich tun, um die Besteuerung in Deutschland zurückerstattet zu bekommen, bzw. um die Gegenrechnung mit dem Verlusttopf (selbst wenn ich in diesem Fall keine Abgeltungssteuer zahle, schrumpft mein Verslusttopf und ich kann ihn nicht für künftige Gewinne in dieser Höhe anwenden) rückgängig zu machen und zukünftig zu vermeiden? Eine zweite Steuererklärung in Deutschland einzureichen wollte ich wenn möglich vermeiden.

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Verkauf wertloser Aktien???

Hallo alle zusammen!

Ich habe ein schwarzes Schaf in meinem Depot - ich will es nicht schönreden - Ausstieg verpasst - die Firma ist Insolvent - TOTALVERLUST!

Damit habe ich mich allerdings abgefunden. Die Anteile liegen im Depot und belasten das Verrechnungskonto nicht.

Ich habe letzte Woche mit anderen Papieren sehr gute Gewinne gemacht, aber mehr als ich mich darüber freue, ärgere ich mich über die gezahlten Steuern.

Nun wollte ich fuchsschlau sein und die wertlosen Papiere verkaufen um die Verluste mit den Gewinnen verrechnen zu können. Nur werden die Papiere nicht mehr gehandelt.

Jetzt meine Frage: Wie mache ich meine Verluste geltend, wenn ich die Papiere nicht mit Verlust verkaufen kann?

Oder habe ich da irgendwo wieder einen Gedankenfehler?

DANKESEHR!

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Verrechnung von Verlusten bei Verkauf eines Zertifikats mit Freistellungsauftrag und Gewinnen

Hallo,

ich habe am 03.09.2008 ein Zertifikat gekauft. Es fällt damit schon in den Bereich der Abgeltungssteuer. Aktuell steht das Papier ca. 1300€ im Minus. Ich werde im Jahr 2012 Aktien (Ablauf der Sperrfrist) mit einem Gewinn von ca. 800€ verkaufen. Zudem wird eine Anleihe mit einem Kursgewinn von ca. 500€ fällig. Ich bin Student und werde im Jahr 2012 (nahezu) kein zu versteuerndes Einkommen haben.

Wie würden nun die Verluste bei Verkauf des Zertifikats mit den beiden anderen Gewinnen verrechnet? Werden die Gewinne zunächst den Sparerfreibetrag belasten oder mit den Verlusten ausgeglichen? Macht es dabei einen Unterschied, ob zuerst die Gewinne oder zuerst die Verluste realisiert werden?

Da ich ohne Einkommen die Steuern am Jahresende sowieso wieder zurückbekommen würde, wäre es doch am besten, die Verluste aus dem Zertifikat würden nicht ausgeglichen - so könnte ich sie in späteren Jahren (wo ich wirklich Steuern zahlen muss) nutzen.

Wäre es klüger, das Zertifikat bis zum Berufseinstieg zu halten und dann erst die Verluste zu realisieren (die Schwankungen des Wertpapiers sollen dabei außer Acht gelassen werden)? Oder macht es Sinn, das Zertifikat in einem anderen Depot zu verkaufen, damit die Verluste getrennt sind und ich mir am Jahresende von der Bank eine Verlustbescheinigung geben lassen kann, die ich beim Finanzamt einreichen kann um mir die Verluste für die nächsten Jahre zu sichern?

vielen Dank für Eure Hilfe Thomas

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