Verluste aus Aktienoptionen mit Gewinnen aus Aktienverkäufen?

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Was sind Aktienoptionen? Sind das Optionen auf den Erwerb von Aktien im Rahmen eines Mitarbeiteraktienprogramms (in diesem Fall ist die Ausgestaltung der gewährten Option relevant für die steuerliche Behandlung) oder meinst Du fortlaufend börsengehandelte Optionsscheine auf Aktien?

Verluste aus börsengehandelten Optionsscheinen werden über den Verlusttopf Allgemein behandelt, d.h. können mit Gewinnen aus Zinsen oder Verkäufen von anderen Wertpapieren (incl. Aktien) verrechnet werden. Verluste aus Aktien gehen jedoch in den Verlusttopf Aktien und können NICHT mit Gewinnen aus anderen Wertpapierarten verrechnet werden. Ja, das ist etwas verrückt.

In jedem Fall können solche Verluste jedoch, wenn sie nicht gegen Gewinne aufgerechnet werden können, auf die Folgejahre vorgetragen werden.

Die steuerliche Behandlung von Mitarbeiteroptionen auf Aktien des Unternehmens, für das man arbeitet, ist etwas komplexer, da hier i.d.R. noch Gehaltsumwandlungen, Veräußerungs- und Verkehrsbeschränkungen oder andere besondere Regelungen greifen. Das sind normalerweise keine gewöhnlichen "Optionen" im Sinne börsengehandelter Papiere - zumal die Unternehmen, die solche Aktienoptionen an ihre Mitarbeiter oder das Top-Management ausgeben, ggf. noch gar nicht börsennotiert sind. Hier muss man genauer auf die Ausgestaltung achten, die den Zeitpunkt und die Art der Besteuerung beeinflusst.

Hallo, kann ich die Studiengebühren von meinem Pflicht-Auslandssemester von der Steuer absetzen?

Die Studiengebühren betrugen ca. 4.500 Euro, die mir jedoch das Bafög-Amt erstattet hat. Kann ich sie trotzdem angeben? Ich frage, da man Bafög ja i.d.R. nicht angibt.

Mir geht es hier v.a. um den Verlustvortrag.

Vielen Dank im Voraus

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Verlustbescheinigung der einen Bank, bei der anderen einreichen?

Wie läuft das, wenn man zwei Depots hat bei verschiedenen Banken. Man kann doch Verluste mit Gewinnen kompensieren. Muss man dann die Verlustbescheinigung der einen Bank bei der Bank, ei der man GEwinne gemacht hat einreichen?

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Das Finanzamt will mir die Verluste der letzten Jahre als Liebhaberei aberkennen. Im Letzten Jahr und drei Jahre vorher habe ich aber schon mal Gewinn gemacht (geringer).

Wenn mir das Finanzamt die Verluste aberkennt, brauche ich dann zuküntig auch keine Gewinne angeben (es ist ja dann Liebhaberei)?

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Steuern bei ayondo?

Ich habe bei ayondo als follower Gewinne in Höhe von 6300 Euro erzielt aber auch Verluste von 6600 Euro in 2016 eingefahren. Gemäß Erträgnisaufstellung ein Saldo von minus 300 Euro. Muss ich nun eine Anlage Kap erstellen? Da ja für die Gewinne in UK keine Abgeltungssteuer abgezogen wurden. Wenn ich eine Anlage Kap erstellen muss, muss ich dann auch die Erträge in Deutschland angeben für die ja bereits Abgeltunssteuer anfiel? Und: Kann ich den saldierten Verlust aus 2016 auf 2017 übertragen als Verlustvortrag? Wenn ich zum Beispiel in 2017 250 Euro saldierten Gewinn hätte, müsste ich dann eine Anlage Kap erstellen? Oder erst wenn ich über 300 Gewinn läge?

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Gibt es bei Aktienverlusten immer noch eine Realisierungsfrist?

Moin, ich habe Aktien eines Unternehmens in 2010 und 2011 gekauft, die mittlerweile kräftig ins Minus gefallen sind. Da ich nicht von einer Erholung der Aktie ausgehe, möchte ich diese verkaufen und in ein anderes Unternehmen investieren. Vor 2009 konnten Verluste jedoch nur mit Gewinnen steuerlich verrechnet werden, wenn die Verluste innerhalb von 12 Monaten nach dem Kauf realisiert worden sind. Gibt es heute immer noch solch eine Frist? Oder kann ich die Aktie aus 2010 und 2011 verkaufen und den Verlust trotz der Haltezeit über mehrere Jahre mit zukünftigen Gewinnen verrechnen?

Vielen Dank schon vorab für Eure Hilfe!

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Verrechnung von Verlusten bei Verkauf eines Zertifikats mit Freistellungsauftrag und Gewinnen

Hallo,

ich habe am 03.09.2008 ein Zertifikat gekauft. Es fällt damit schon in den Bereich der Abgeltungssteuer. Aktuell steht das Papier ca. 1300€ im Minus. Ich werde im Jahr 2012 Aktien (Ablauf der Sperrfrist) mit einem Gewinn von ca. 800€ verkaufen. Zudem wird eine Anleihe mit einem Kursgewinn von ca. 500€ fällig. Ich bin Student und werde im Jahr 2012 (nahezu) kein zu versteuerndes Einkommen haben.

Wie würden nun die Verluste bei Verkauf des Zertifikats mit den beiden anderen Gewinnen verrechnet? Werden die Gewinne zunächst den Sparerfreibetrag belasten oder mit den Verlusten ausgeglichen? Macht es dabei einen Unterschied, ob zuerst die Gewinne oder zuerst die Verluste realisiert werden?

Da ich ohne Einkommen die Steuern am Jahresende sowieso wieder zurückbekommen würde, wäre es doch am besten, die Verluste aus dem Zertifikat würden nicht ausgeglichen - so könnte ich sie in späteren Jahren (wo ich wirklich Steuern zahlen muss) nutzen.

Wäre es klüger, das Zertifikat bis zum Berufseinstieg zu halten und dann erst die Verluste zu realisieren (die Schwankungen des Wertpapiers sollen dabei außer Acht gelassen werden)? Oder macht es Sinn, das Zertifikat in einem anderen Depot zu verkaufen, damit die Verluste getrennt sind und ich mir am Jahresende von der Bank eine Verlustbescheinigung geben lassen kann, die ich beim Finanzamt einreichen kann um mir die Verluste für die nächsten Jahre zu sichern?

vielen Dank für Eure Hilfe Thomas

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