Verliert man sein Recht auf eine Abfindung, wenn das Unternehmen insolvent ist?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Einen rechtlichen Anspruch ab Abfindung gibt es nicht. Wird die jedoch eine versprochen und du hast das auch schriftlich, dann wirst du Gläubiger gegen die Firma wie alle Angestellten.

Der Insolvenzverwalter hat ein Sonderkündigungsrecht von 3 Monaten. In diesen 3 Monaten wird Insolvenzausfallgeld gezahlt.

Es kommt also auf das Timing an, wann gekündigt wurde und wann die Firma pleite geht. Im schlechtesten Fall bekommt man nur das Insolvenzausfallgeld. Ist genügend Masse vorhanden, bekommt man alles.

Die Forderung bzgl. der Abfindung wird eingereiht in alle Forderungen gegen die Firma und nach klaren Regeln bedient. Und leider kann es auch sein, dass man leer ausgeht.

Die Abfindung wird dann zur Masseverbindlichkeit und muss wie jede andere Insolvenzforderung angemeldet werden. Ist noch oder bleibt was übrig, wird sie mit einer entsprechenden Quote befriedigt. Ansonsten gehts du komplett leer aus.

Freistellung oder höhere Abfindung?

Hallo.

Hier zunächst die Grundsituation:

Der Arbeitgeber ÖD, bietet nach langer Krankheit nun an: Auflösungsvertrag aus gesundh. Gründen, entsprechend gesetzlicher Kündigungsfrist zum 31.12.18 Abfindung + bezahlte Freistellung ab 01.07. bis Ende des Arbeitsverhältnisses. Arbeitszeit war TZ, 28 Wo/Std.

Vorgeschichte:

2 Zusammenbrüche, nervlich körperlich, Krankengeld läuft aus, Antrag auf ALG 1 ist gestellt, BHG 40, gleichgestellt Arbeitsagentur mit 50 %, Reha-Befund nach 5 Wochen dort: 3 - 6 Stunden nur noch, ausdrücklich nicht mehr bei diesem Arbeitgeber, da sonst große RückfallGefahr. Antrag auf Teil-EU-Rente ist gestellt, krank geschrieben, AU aus der Reha entlassen.

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