Verliert ein adoptieres Kind (Erwachsenenadoption) Erbansprüche gegenüber leiblichen Eltern?

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3 Antworten

Die Adoption Erwachsener stellt eine besondere Form der Adoption dar.

Dabei gilt: Das Verhältnis zwischen dem Adoptierten und seiner leiblichen Familie bleibt voll und ganz bestehen.

Hinzu tritt das neu entstandene Verhältnis zu den annehmenden Eltern. Dies löst einen Erbanspruch sowohl nach dem Tod der leiblichen Eltern als auch nach dem Tod der annehmenden Eltern aus.

Umgekehrt ist der Adoptierte jedoch auch dazu ver­pflich­tet, Unterhaltszahlungen sowohl an die leiblichen als auch an die annehmenden Eltern zu zahlen. Diese Ver­pflich­tun­gen sind spiegelbildlich gegenüber leiblichen und annehmenden Eltern.

Quelle: http://www.hans.de/kanzlei/erbrecht/erwachsenenadoption.php

EnnoBecker 28.10.2013, 20:51

Sachen gibts...

Okay, vergiss das mal wieder und adoptier mich doch nicht. Danke.

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blnsteglitz 28.10.2013, 22:17
@Primus

na - ob du das nicht mal bereust............. ;-))))))))))))))))))))))

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Primus 29.10.2013, 12:49
@blnsteglitz

Ich habe dabei ja Hintergedanken!! Wenn ich zum Pflegefall werde, muss er die Residenz zahlen ;-))))

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Wenn ein Erwachsener von seiner Tante adopiert wird, verliert er dann die Erbansprüche gegenüber seinen leiblichen Eltern?

Nein. Allerdings hat er auch Unterhaltspflichten gegenüber den Eltern und der Tante unverändert zu leisten und darf davon ausgehen, das er von der gesetzl. Erfolge durch Testament ausgeschlossen wird und sein Pflichtteilsrecht durch entsprechende Planung gegen Null gefahren wird nach dem Motto: "Wenn du dich von uns lossagst, dann bitte auch von unserem Geld".

G imager761

wenn es kein anderslautendes Testament gibt, geht der Erbanspruch gegenüber der leiblichen Eltern verloren, korrekt.

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