Verliert die NV-Bescheinigung nach einem Umzug ihre Gültigkeit?

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Nein, es gibt doch keine grossen steuerlichen Veränderungen.

Nichtveranlagungsbescheinigung gleichzeitig mit ESt-Erklärung: Seit Jahren ging das so, jetzt plötzlich nicht mehr?

Seit Jahren besitze ich als Kleinrentner mit Kapitaleinkünften NV-Bescheinigungen von meinem Finanzamt. Jedes Jahr fordert mich das FA auch eine ESt-Erklärung abzugeben. Das tat ich brav bis zum Steuerjahr 2014 und es war für das FA bisher ok. Wohlgemerkt: meine steuerpflichtigen Einkünfte sind jedes Jahr weit unter der Steuergrenze. Im Juni wurde ich wieder aufgefordert die ESt-Erklärung für 2015 abzugeben. Und jetzt plötzlich schreibt mir das FA, ich darf nicht beides - NV-Bescheinigung haben und gleichzeitig die ESt-Erklärung abgeben. Ich soll jetzt entweder meine ESt-Erklärung zurückziehen, oder aber alle NV-Bescheinigungen zurückgeben. Diese sind jedoch bereits auf viele Banken verteilt. Was nun? Hat sich im Steuerrecht 2016 bezüglich der NV-Beschinigung etwas geändert? Oder ist das FA verrückt geworden? Warum denn hat das bisher mit beiden Arten gleichzeitig - NV und ESt-Erkklärung - funktioniert? Das FA wußte ja, das ich die NV-Bescheinigung besitze und trotzdem hat es mich immer zur Abgabe der ESt-Erklärung aufgefordert!

Jetzt könnte ich die ESt-Erklkärung zwar zurückziehen und nur die NV-Bescheinigungen weiter verwenden, was für mich künftig einfacher wäre. Nur wurde mir im Jahr 2015 bei einigen Geldanlagen Abgeltungssteuer abgezogen, die ich nur über die ESt-Erklärung zurückfordern kann. Das heißt, ohne die ESt-Erklärung ist dieses Geld ja verloren. Was tun? Mit dem FA verhandeln wird vermutlich nicht gehen, der Sachbearbeiter ist ziemlich rigoros, als ob ich für meine kleine Rente selber etwas schuldig wäre.

Die NV-Bescheinigungen haben gegenüber den Freistellungsaufträgen den großen Vorteil, wenn man das Kapitel auf viele Banken verteilt (und die Banken auch häufig wechselt, um heutzutage möglichst viel Zinsen als Neukunde zu bekommen) und vorher nicht weiß, wie viel Zinsen man wo bekommt. Die eingereichten FSA müßte man ständig ändern und überwachen, ob nicht irgendwo der FSA-Betrag überschritten und deshalb Zinssteuer abgezogen würde. Großer Aufwand für insgesamt wenig Ertrag.

Für die Ratschläge wäre ich der Community sehr dankbar!

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Bindungswirkung vorangegangener rechtskräftiger Feststellungsbescheide für EkSt. für (neues) Finanzamt nach Umzug ?

Ich erlebe gerade, daß nach Umzug das "neue" Wohnsitzfinanzamt angibt, aus den Steuerakten des bisherigen Finanzamts nichts verwenden zu können, eingelieferte Bankauszüge seien auch nicht auffindbar.. und deshalb ich zu jahrelang zurückliegenden Vorgängen praktisch alle Basisdaten, Notarverträge und AfA-Listen beizubringen habe, Kontoauszüge inklusive. "Vorsichtshalber" hat das "neue" Finanzamt schon mal Steuern und Soli so festgesetzt, als seine diese Informationen nicht vorhanden. Entsprechend zu hoch sind alle Festsetzungen.

Meine Fragen: a) habe ich für den behaupteten Datenverlust aufzukommen (Beibringen aller Belege, Zahlung der überhöhten Steuern) ?

b) für sämtliche Altvorgänge könnten die Festsetzungen bis 2013 seitens des FA herangezogen werden; damit erübrigten sich alle Anforderungen von Belegen, die Altvorgänge betreffend (inkl. AfA). D a s aber lehnt das "neue" FA ab - denn damit würde man ja die Entscheidungen des vorigen Wohnsitzfinanzamts übernehmen.

Ist das FA zu einer solchen (bequemen) Position ermächtigt ?

Mit Dank an alle Mithelfer schon im Voraus.

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Rückfrage des Finanzamts zu Bildungskredit?

Hallo zusammen,

ich habe von einer Privatbank einen Bildungskredit zur Förderung während meiner Erstausbildung, also Studium erhalten. Da das Studium teuer war, vor allem die Materialien (Kunststudium) hat das niedrige Bafög (höchstens 230 euro) nicht ausgereicht. Jetzt arbeite ich und zahle den Kredit ab. Die Tilgungsraten kann ich nicht von der Steuer absetzen, aber die Zinsen des Kredits (Kontokorrentkredit, der nach Studium umgebucht wurde). Diese Zinsen habe ich 4 Jahre problemlos absetzen können.

Nach einem Umzug möchte das neue Finanzamt nun (4 Jahre später, ... super) wissen, wozu ich den Bildungskredit eingetlich genutzt habe. Da das, wie schon erwähnt ein Erststudium war und ich den Kredit an sich eh nicht absetzen konnte, habe ich keine Belege usw. einbehalten. Aber ein Bildungskredit fördert doch das gesamte Studium? Sprich ich habe damit das selbe bezahlt, was mein halbes Bafög nicht decken konnte, sprich Miete, Materialien, Verpflegung usw.

Wie soll ich so eine Frage überhaupt richtig beantworten können? Gibt es denn eine Definition was ein Bildungskredit ist und was ich davon bezahlen darf? Die Frage kam mir doch etwas ungewöhnlich vor. Beantworte ich diese eher allgemeint mit "Sicherung und Förderung der Erstausbildung" oder brauchen sie jeden Beleg vom belegten Brötchen bis zum letzten Radiergummi?

Viele Grüße

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