Verkauf von selbstbewohntem Haus nach Schenkung?

5 Antworten

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Welche Vorteile bringt die Schenkung innerhalb der Spekulationsfrist?

Für Sie als Immobilienbesitzer ist die Schenkung an ein Familienmitglied von Vorteil. So können Sie den Hausverkauf in der Spekulationsfrist umgehen und zahlen keine Spekulationssteuer. Der Empfänger spart sich die Grunderwerbssteuer, muss aber mit einer Schenkungssteuer rechnen, falls der Wert der Immobilie den Freibetrag des Beschenkten überschreitet.

Ein Steuerberater sollte Euch den Rest erklären können.

"Falls sie dies machen sollten, ist da allerdings ihre Sorge, dass sie das Haus dann nicht mehr los werden könnten, falls sie das möchten, da in dem Fall warscheinlich Spekulationssteuer anfallen würde."

Die Eltern können etwas, was sie verschenkt haben, eh nicht mehr verkaufen, eigentlich logisch, oder?

Wenn dann nur Deine Freundin, dann hat diese aber das Geld auf dem Konto, nicht deren Eltern.

Also müsste deine Freundin praktisch das Geld zurück schenken.

Ein ganz schönes durcheinander, .....

Und ja, Deine Freundin würde keine Spekulationssteuer zahlen müssen, das Kaufdatum der Eltern zählt, richtig.

PS:

Da für die Schenkung/Übertragung eh ein Notar benötigt wird, sollte man sich von diesem umfassend beraten/aufklären lassen.

Da sind mehrere Aspekte.

  1. Wenn man ein haus geschenkt bekommt, wird das Anschaffungsdatum "mitgeschenkt," also gilt für den Beschenkten das Anschaffungsdatum des Schenkers.
  2. Wenn die Wohnung den Eigentümer wechselt, ist die Frage, ob die Eltern das Darlehen allein weiterzahlen wollen.
  3. Wenn die Eltern die Wohnung verschenken ist es ja mit der Miete aus.
  4. Die Tochter könnte sich bei einem Verkauf aber nicht darauf berufen, dass sie die Wohnung schon 3 Jahre bewohnt hat, denn da war es noch nicht ihre Wohnung.
Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986
Von Experte wfwbinder bestätigt

Der Verkauf von selbst bewohnten Häusern und Wohnungen (3 Jahre vor Verkauf, mindestens seit Anschaffung) stellt kein privates Veräußerungsgeschäft dar.

Davon abgesehen tritt bei einer Schenkung der Beschenkte in die Fußstapfen des Schenkenden ein. Folglich gilt für private Veräußerungsgeschäfte das Erwerbsdatum des Schenkers.

Fraglich ist hier, ob überhaupt eine vollständige Schenkung vorliegt. Was ist denn mit dem Kredit? Wer übernimmt das Darlehen?

vielen Dank für die Nachricht. Das Darlehen ist auf einem anderen Haus belastet. Somit wäre das Haus in dem sie wohnt unbelastet.

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@Mrit25

Du meinst die Grundschuld ist auf einem anderen Haus eingetragen. Das hat damit aber nichts zu tun.

Es kommt darauf an, wer Kreditnehmer vor der Schenkung und wer Kreditnehmer nach der Schenkung ist.

Übernimmt der Beschenkte auch den Kredit, liegt gar keine Schenkung sondern eine Veräußerung vor.

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@Frommwood

Achso das meinst du. Ja das ist einleuchtend, danke.

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Für ein Selbstbewohntes Haus fallen keinerlei Spekulationssteuern an

sehe ich eigentlich genauso, da in dem Haus ja nie jemand anderes gewohnt hat und die Halterfrist auf den Beschenkten übergeht. Da müsste die vorherige Vermietung doch eigentlich irrelevant sein, richtig ?

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@Mrit25

Die Vermietung ist hier überhaupt nicht relevant. Nur bei der Schenkung darf das Haus einen gewissen Wert nicht überschreiten ( glaube 400k) sonst fallen da Steuern an unter gewissen Umständen

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