Verkauf von Optionsscheinen, die ich nicht habe - "Quasi"-Rolle als Emittent

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2 Antworten

Optionsscheinemittent kann er natürlich nciht sein.

Wenn es wirklich so ist, dass er optionsscheine Leer verkauft (was ich mit kaum vorstellen kann), dann macht er das heissste Geschäft, was man sich vorstellen kann. Er verkauft leer, das recht eine bestimmte Aktie zu einem bestimmten Preis zu kaufen, oder zu verkaufen.

Er würde damit nicht nur eine Aktei leer verkaufen, was ihm schon einiges kosten kann, wie man an den VW-Spekulationen sehen konnte, nein er würde die Rechte daran verkaufen. Normaler weise riskiert man bei einem Optionsgeschäft einen 100 % verlust. er würde es schaffen einen verlust in den mathematischen unendlich Bereich zu treiben.

Rein technisch würde es so laufen, das er sich die Optionen bei einem Inhaber einer solchen Option leiht und dann verkauft, wobei er spätestens am Fälligkeitstag dieser Option diese zurück liefern muss. also entweder diese Option zu jedem Preis kaufen, oder den Gewinn daraus in Cash zahlen muss.

Eine Aktie zu verkaufen, die man nicht hat, nennt man Leerverkauf. Dass man Optionsscheine verkaufen kann, die man nicht hat, widerspricht meinem Kenntnisstand und ist mir auch von keinem Broker bekannt. Lies nochmal genauer nach. Optionen sind Derivate, also abgeleitete Wertpapiere, die man besitzen muss, um die in ihnen verbrieften Forderungen geltend zu machen.

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