Verkauf von landwirtschaftlichem Grundstück nach Erbschaft

2 Antworten

Hallo und Danke für die Antwort. Es ist so, der Hof ist erst seit Mai 2012 in meinem Besitz, aber ich habe die letzten 12 Jahre schon hier gewohnt. Das Haus ist noch bewohnbar, hat aber z.B. kein warmes Wasser wenn die Heitzung nich an ist und es kann nur mit Holz geheizt werden (im Sommer also kein warmes Wasser im Haus). Die Wand zwischen Wohnhaus (Küche / Bad) und Stall ist feucht u.s.w... Ist aber nur ein Es geht aber gar nicht um das Haus oder das geschlossene Hofgut, sondern um Grundstücke die ausserhalb liegen. Lediglich der Bauplatz liegt ca. 150 m vom Haus entfernt und gehört/e zu den Pferdeweiden, welche aber trotzdem noch mehr als ausreichend für unsere Pferde ist. Es geht also um eine Obstwiese ausserhalb und um den Wadl und um das Stück Pferdeweide.

Es kommt auf ein paar Faktoren an. Erstmal, du sagst dass das Haus renovierungsbedürftig ist? Soll das heißen, dass du nicht darin gewohnt hast? Mit Gebäuden ist es grundsätzlich so, dass du keine Steuern beim Verkauf zahlst, wenn du

a) es länger als 10 Jahre besitzt b) immer selber drin gewohnt hast c) mindestens in den letzten 2 Jahren selber dort gewohnt hast

Wenn dies nicht der Fall ist musst du Spekulationssteuer zahlen. Das heißt, dass du den Gewinn den du machst (Einkaufspreis-Verkaufspreis) versteuern musst. In deiner Steuererklärung erhöht sich also das zu versteuernde Einkommen.

Noch ein kleiner Hinweis zum Einkaufspreis. Es ist nicht nur der Preis fürs Gebäude und Grundstück sonder da fallen auch noch alle Gebühren (zb Grundbucheintrag, Notar, usw) rein.

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