Verkauf eigener Gemälde

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4 Antworten

Hallo, Ja, und zwar als Selbständiger. In der Einkommensteuererklärung sind die Einnahmen abzüglich die Ausgaben ergibt steuerlicher Gewinn anzugeben. Umsatzsteuerrechtlich sollten Sie die Einnahmen als Kleinunternehmer, falls der Gesamtumsatz jährlich 17.500,--€ nicht übersteigt, erklären.

Schöne Grüße M.C.

Das ist ein steuerpflichtiges Einkommen, das ist die offizielle Antwort !!!

(...aber an wen verkaufst du und wie, direkt mit -cash ausse Täsch- oder gegen Quittung, werden die Gemälde irgendwo ausgestellt ... Pssst , mehr sage ich hier nicht, die Fianazamtfuzzis sind ja über all, und hier in NRW kaufen die noch CDs - hoffentlich hast du nicht an Investoren verkauft, die jetzt deine kostbaren Bilder in einer Schweizer Bank liegen haben..)

Ja klar. Am besten meldest du dich als Kleinunternehmer an und stellst für die Gemälde ordentliche Rechnungen. Die Erlöse müssen dann in deiner Einkommenssteuererklärung angegeben und versteuert werden. Wenn deine Einnahmen 17.500 Euro im Jahr nicht übersteigen, musst du keine Umsatzsteuer ausweisen. Schaue auch einmal hier nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Kleinunternehmerregelung

Als Künstler braucht man kein Gewerbe anmelden. Man muss nur die Einnahmen versteuern. Eine Anmeldung hätte eine Zwangsmitgliedschaft in einer der Kammern zur Folge was mindestens 50€ kostet und zusätzliche GEZ Gebühren ab 2013 ca. 200€..

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@hildefeuer

Irgendwo muss ich das mit dem Gewerbe wohl übersehen haben. Kannst du mir die Stelle bitte zeigen?

Und zur Kleinunternehmerschaft (nach der hier aber nicht gefragt war) gibt es ja hier im Forum einen leicht lesbaern und verständlichen Tip von mir, der den Wikipedia-Eintrag weit in den Schatten stellt.

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Der Verkauf der Gemälde erfolgt nicht als Rentner, sondern als Selbständiger. Nicht die Einnahmen, sondern die Einkünfte müssen in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

Einkünfte sind Einnahmen minus Betriebsausgaben.

Umsatzsteuerlich ist zu beachten, dass gegenüber privaten Endkunden ein leichter Wettbewerbsvorteil entsteht, wenn du die Folgen der Kleinunternehmerschaft in Kauf nimmst. Hier http://www.finanzfrage.net/tipp/kleinunternehmer habe ich einen entsprechenden Tip verfasst.

Nein, keinen Tipp, sondern einen Tip. Denn der ist ja Top und nicht Topp.

Zu beachten ist, dass auch der KU Unternehmer ist und daher zur Abgabe einer Umsatzsteuererklärung verpflichtet.

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