Verkauf & Wiedereinkauf von Asset, um Verlust zu realisieren?

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Es gibt dazu in Deutschland diese allgemeine Vorschrift:

https://www.steuertipps.de/gesetze/abgabenordnung-ao/42-missbrauch-von-rechtlichen-gestaltungsmoeglichkeiten

Ob die geplante Aktion dem unterfällt ist nicht absehbar. Vielleicht sollte man erst einen Tag nach dem Verkauf wieder kaufen um den bösen Schein zu vermeiden.

Es ist zwar ein anderes Thema, aber mich erinnert die Hype um die Kryptowährungen an jene um den Neuen Markt zur Jahrtausendwende. Kaum eine der Firmen der damaligen Zeit existiert noch. Der Gründer von Mobilcom hatte es sogar geschafft, vom Milliardär zum Pleitier zu werden.

Obwohl es doch heißt "Die Geschichte darf sich nicht wiederholen" wiederholt sie sich doch!

"Mobilcom" ist in Fachkreisen auch bekannt unter dem Namen "Mogelcom".

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Du hättest verkaufen sollen, als es anfing zu rutschen und nicht solange warten, bis es weh tut.

Also sofort die Verluste realisieren und wenigstens Steuern sparen. Du kannst ja wieder einsteigen, wenn der Trend sich wendet.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Wie schon andere geschrieben haben, kann man hier verkaufen und danach wieder kaufen. Man kann ja auch im Sekundenhandel unterwegs sein und ein Verkauf und praktisch zeitgleicher Kauf unterscheidet sich davon nicht.

Dein Depot ist aber vielleicht nicht in Deutschland und vielleicht ist es irgendwo, wo der in Deutschland alltägliche Vorgang des Verluste aus steuerlichen Gründen realisierens schon aufgrund von Einschränkungen der Handelsplattform nicht möglich ist.

Abhilfe dann: ertragreicher scheint es angesichts des eindeutigen Trends und vor allem des Faktes, dass es keinerlei Grund gibt, aus dem eine Kryptowährung mehr Wert ist, als sie heute kostet, wenn du ewas Zeit (Monate, Jahre, Jahrzehnte) zwischen dem Verkauf und dem Kauf verstreichen lässt.

Ich gehe aber davon aus, dass du dann, wenn du wirklich willst, durchaus etwas Verkaufen und eine ander mal (dann, wenn das Geld verfügbar ist) auch wieder kaufen kannst.

Fragen zur Verrechnung des Verlustvortrages mit Gewinntopf bei der Depotbank.

Hatte schon mal eine Frage zu dem Thema gestellt:

http://www.finanzfrage.net/frage/koennen-aktienverluste-mit-finanzamt-verlustvortrag-statt-mit-verlusttopf-d-bank--verrechnet-werden

Habe es so gemacht, wie damals erarbeitet und hat bisher auch gut geklappt:
Aktien von Bank A auf anderes Depot bei der Bank B umgebucht.
Aktien bei Bank B verkauft.
Bank B hat die Kapitalertragssteuer und den Solidaritätszuschlag auf die erzielten Gewinne an das Finanzamt abgeführt.
Verlusttopf bei Bank A blieb unangetastet.

Wie gehts nun weiter? Als nächstes steht die Steuererklärung an.

Mein Plan ist nun als nächstes, dass ich die Einkommenssteuererklärung (KAP) mache und dem FA alle relevanten Kauf-/Umbuchungs- und Verkaufbelege einreiche. Ich hoffe dann, daß mir das FA die von der Bank B abgezogene Kap.ertragssteuer und Soli.zuschlag mit meinem Verlustvortrag verrechnet und mir diese Steuern wieder erstattet und den Verlustvortrag entsprechend verringert bzw. auf 0 setzt? (Die Gewinne dürften den Verlustvortrag überschritten haben).

Was mir noch völlig unklar ist: Die Bank B hat beim Verkauf der Aktien den Topf "Berechnungsgrundlage der gezahlten Steuern" um die Höhe des Aktiengewinns automatisch erhöht. Irgendwie müsste die Bank B diesen Topf ja entsprechend verringern, sonst würden mir ja beim nächsten Verlust-Trade bei der Bank B die Steuern von der Bank B wieder erstattet? (wäre dann ja praktisch eine doppelte Steuererstattung?)
Teilt das FA der Bank B mit, daß es diesen Topf entsprechend verringern muß oder muß ich der Bank B selbst irgendwie Bescheid geben?

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Wieviel kann man für Stammkunden verlangen?

Hallo,

wir haben in unserer Firma Aufträge bzw. Kunden die wir seit vielen Jahren an eine externe Firma weitergeben. Wir schlagen hier einfach etwas Provision drauf für die Vermittlung.

Jetzt möchten wir diese Kunden ganz abgeben - am besten an die Firma die seit Jahren diese Aufträge von uns bekommt. Es handelt sich um die Erstellung von Elektro-Plänen. Mehr als die Hälfte sind große Kunden die wir schon sehr viele Jahre kennen. Materialkosten (oder auch sonstige Kosten) fallen praktisch keine an. Es sind auch sehr sichere Kunden, da diese Dienstleistung nur wenige anbieten. Die Kunden wissen zum Teil auch, dass wir eine andere Firma damit beauftragen und waren immer damit zufrieden. Also es ist damit zu rechnen, dass die Kunden auch noch die nächsten 10 Jahre uns bzw. dann der anderen Firma treu bleiben. Und die Branche ist auch krisensicher.

Die Firma die die Kunden bekommt, kann hier natürlich zukünftig noch besser planen. Aber wir könnten die Kunden auch an jemand anderes verkaufen, dann hätten sie sicher einen größeren Verlust.

Wie könnte man den Wert dieser Kunden berechnen?

Ich habe auf verschiedenen Seiten gelesen, dass man die Gewinne (vor Steuer ..) der letzten 3 Jahre nimmt und davon ausgehend den zu erwartenden Gewinn (Provision die uns entgeht) der nächsten 3 Jahre (manche schreiben sogar 5 Jahre) berechnet. Und dies als Verkaufswert nimmt.

Und was würdet ihr dann mit neuen Anfragen machen? Es kommen in letzter Zeit immer wieder neue Anfragen rein, die wir selber nicht machen können. Auch die würde diese externe Firma von uns bekommen. Auf Provisionsbasis? Oder wir machen offiziell Werbung dafür, dass zukünftig diese Diensleistung von der Firma XY durchgeführt wird?

Wir möchten in Zukunft so wenig wie möglich damit zu tun haben, da wir genug Arbeit haben. Aber verschenken wollen wir diese Aufträge natürlich auch nicht.

Es handelt sich also hier nicht um den Verkauf einer Firma, sondern nur eines Bereiches.

Ich sage schon mal Danke für hilfreiche Tipps.


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Höherer Zahlungseingang, Finanzamt meldet sich - was angeben?

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Und wenn Ja.

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Gewerbe: Ausgaben von Steuer absetzen, obwohl man selber kaum Steuern zahlt?

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