Verkauf & Wiedereinkauf von Asset, um Verlust zu realisieren?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt dazu in Deutschland diese allgemeine Vorschrift:

https://www.steuertipps.de/gesetze/abgabenordnung-ao/42-missbrauch-von-rechtlichen-gestaltungsmoeglichkeiten

Ob die geplante Aktion dem unterfällt ist nicht absehbar. Vielleicht sollte man erst einen Tag nach dem Verkauf wieder kaufen um den bösen Schein zu vermeiden.

Es ist zwar ein anderes Thema, aber mich erinnert die Hype um die Kryptowährungen an jene um den Neuen Markt zur Jahrtausendwende. Kaum eine der Firmen der damaligen Zeit existiert noch. Der Gründer von Mobilcom hatte es sogar geschafft, vom Milliardär zum Pleitier zu werden.

Obwohl es doch heißt "Die Geschichte darf sich nicht wiederholen" wiederholt sie sich doch!

24

"Mobilcom" ist in Fachkreisen auch bekannt unter dem Namen "Mogelcom".

0

Du hättest verkaufen sollen, als es anfing zu rutschen und nicht solange warten, bis es weh tut.

Also sofort die Verluste realisieren und wenigstens Steuern sparen. Du kannst ja wieder einsteigen, wenn der Trend sich wendet.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Wie schon andere geschrieben haben, kann man hier verkaufen und danach wieder kaufen. Man kann ja auch im Sekundenhandel unterwegs sein und ein Verkauf und praktisch zeitgleicher Kauf unterscheidet sich davon nicht.

Dein Depot ist aber vielleicht nicht in Deutschland und vielleicht ist es irgendwo, wo der in Deutschland alltägliche Vorgang des Verluste aus steuerlichen Gründen realisierens schon aufgrund von Einschränkungen der Handelsplattform nicht möglich ist.

Abhilfe dann: ertragreicher scheint es angesichts des eindeutigen Trends und vor allem des Faktes, dass es keinerlei Grund gibt, aus dem eine Kryptowährung mehr Wert ist, als sie heute kostet, wenn du ewas Zeit (Monate, Jahre, Jahrzehnte) zwischen dem Verkauf und dem Kauf verstreichen lässt.

Ich gehe aber davon aus, dass du dann, wenn du wirklich willst, durchaus etwas Verkaufen und eine ander mal (dann, wenn das Geld verfügbar ist) auch wieder kaufen kannst.

Verlustvortrag bei Kryptowährungen?

Hallo,

ich habe die Hoffnung, dass sich der ein oder andere mit dem entsprechenden Wissen auf dieser Seite aufhält.

Ich habe im Jahr 2017 Kryptowährung erworben und damit gehandelt. Dabei habe ich relativ viel Gewinn gemacht. Anfang des Jahres 2018 hat sich dieser Gewinn sehr schnell wieder aufgelöst.

Meine Frage, ist es möglich in der Steuererklärung für das Jahr 2017 zu berücksichtigen, dass es diese Verluste im Januar des Folgejahres gibt?

Ansonsten muss ich einen relativ hohen Steuerbetrag für das Jahr 2017 zahlen und wenn ich nicht zufällig noch große Gewinne im Jahr 2018 mache, dann sorgt der Verlust Anfang des Jahres doch nicht für eine niedrigere Steuerlast oder?

Ich glaube das Stichwort ist Verlustvortrag, kann aber auch nichts damit zu tun haben.

Wäre sehr froh, wenn es jemanden gibt, der sich damit auskennt.

MfG Markus

...zur Frage

Verlustverrechnung, Verluste Allgemein und Sparer-Pauschbetrag

Ich habe folgende Frage:

Ich habe durch Anleihentilgung einen Verlust realisiert, der korrekt im Verrechnungstopf Allgemein aufgeführt wird von meiner Bank. Zudem habe ich dort einen schon teilweise genutzten Sparer-Pauschbetrag. Meine Bank hat nun eine unterjährige Steuerverprobung/Verlustverrechnung durchgeführt. Hierbei hat sie den Verlust aus dem Verrechnungstopf Allgemein auf 0 gesetzt und ihn stattdessen als Sparer-Pauschbetrag angesetzt. Sie verweisen hierbei auf EStG § 20, der eigentlich die Abgeltungssteuer und die Verrechnung der Gewinne regelt. Dort finde ich aber keinen Passus, der beschreibt, dass aus einem Verlust ein Sparer-Pauschbetrag gemacht werden kann.

Prinzipiell scheint es egal zu sein, denn Gewinne (keine Aktiengewinne) werden zunächst mit den Verlusten des Verrechnungstopfes Allgemein und erst danach mit dem Sparer-Pauschbetrag verrechnet. Aber es ist doch so, dass Verluste ins nächste Jahr fortgeschrieben werden können, Pauschbeträge nicht. Würde ich nun keinerlei Gewinn mehr machen wäre ich schlechter gestellt, denn mein Verlust wurde "genullt", ich kann diesen nicht fortschreiben und ich habe einen Pauschbetrag, der am Ende des Jahres verfällt.

Diese Praxis meiner Bank ist mir komplett neu und habe ich bislang noch nicht gesehen. Ist dies rechtens?

...zur Frage

Wie ist ein Coinswap steuerlich zu bewerten (Krypto)?

Hey!
Ich versuche es so wenig technisch wie möglich zu erklären:

Anfang 2018 wurde in einen Token X investiert, der auf der Ethereum Blockchain als Platzhalter Token fungiert. Diesen Monat wurde die Blockchain des Projekts dann fertiggestellt (ein sogenanntes Mainnet mit einem eigenen Token). Token X Halter mussten nun ihre Platzhalter Tokens in die "richtigen" Tokens eintauschen. Denn nur dieser Token kann auf dem Mainnet verwendet werden.

Jetzt ist es so, dass ein Coin Swap mit einer Ratio von 1:100 beschlossen wurde. Das heißt, dass für 1 Token X man 100 Token Y (auf dem Mainnet) bekommen hat. Hatte man 1000 Token X, so bekam man 100.000 Token Y. Die Marktkapitalisierung blieb mehr oder weniger gleich. Der Preis wurde durch 100 geteilt bei gleicher Supply Menge.

Also $1 für 1 Token X, war dann konvertiert $0.01 für 1 Token Y. Der Wert des Portfolios blieb somit gleich.

Coin Ticker und Name haben sich verändert. Von VeChain (VEN) zu VeChain Thor (VET).

Ist dieser Swap steuerlich zu berücksichtigen? Bzw. werden dadurch Verluste oder Gewinne realisiert?Bei Aktiensplits werden soweit ich weiß keine steuerlichen Events gesetzt. Bin mir da aber unsicher.

Danke!

...zur Frage

Verrechnung von Verlusten bei Verkauf eines Zertifikats mit Freistellungsauftrag und Gewinnen

Hallo,

ich habe am 03.09.2008 ein Zertifikat gekauft. Es fällt damit schon in den Bereich der Abgeltungssteuer. Aktuell steht das Papier ca. 1300€ im Minus. Ich werde im Jahr 2012 Aktien (Ablauf der Sperrfrist) mit einem Gewinn von ca. 800€ verkaufen. Zudem wird eine Anleihe mit einem Kursgewinn von ca. 500€ fällig. Ich bin Student und werde im Jahr 2012 (nahezu) kein zu versteuerndes Einkommen haben.

Wie würden nun die Verluste bei Verkauf des Zertifikats mit den beiden anderen Gewinnen verrechnet? Werden die Gewinne zunächst den Sparerfreibetrag belasten oder mit den Verlusten ausgeglichen? Macht es dabei einen Unterschied, ob zuerst die Gewinne oder zuerst die Verluste realisiert werden?

Da ich ohne Einkommen die Steuern am Jahresende sowieso wieder zurückbekommen würde, wäre es doch am besten, die Verluste aus dem Zertifikat würden nicht ausgeglichen - so könnte ich sie in späteren Jahren (wo ich wirklich Steuern zahlen muss) nutzen.

Wäre es klüger, das Zertifikat bis zum Berufseinstieg zu halten und dann erst die Verluste zu realisieren (die Schwankungen des Wertpapiers sollen dabei außer Acht gelassen werden)? Oder macht es Sinn, das Zertifikat in einem anderen Depot zu verkaufen, damit die Verluste getrennt sind und ich mir am Jahresende von der Bank eine Verlustbescheinigung geben lassen kann, die ich beim Finanzamt einreichen kann um mir die Verluste für die nächsten Jahre zu sichern?

vielen Dank für Eure Hilfe Thomas

...zur Frage

Gewerbe: Ausgaben von Steuer absetzen, obwohl man selber kaum Steuern zahlt?

Hallo, ich wollte wollte mir einige Grafikkarten zum Kryptowährung schürfen kaufen. Dann wollte ich ein Büro mieten und dort reinstellen. Im ersten Jahr hätte ich voraussichtlich 6.000€ Umsatz und auch meine Ausgaben würden ungefähr bei 6000€ Strom- und Mietkosten zusammen liegen. Damit würde ich ja keine Gewerbesteuer zahlen (unter 24.500€) und auch bei der Einkommenssteuer wäre ich unter dem Freibetrag von 8800€. Ich würde ja sozusagen kein Steuern zahlen außer z.B beim Strom oder Büro die 19% Mehrwertssteuer.

Meine Fragen ist nun wenn ich eine Steuererklärung mache, kann ich dann meine Strom- und Mietausgaben von der Steuer absetzen? Bekomme ich dann nur die 19% von 6000€ zurück oder die kompletten 6000€? Normalerweise ist das ja so wenn ich z.B. 50.000€ Umsatz mache und 15.000€ Einkommens- und Gewerbesteuer zahlen, dann kann ich meine Ausgaben absetzen um diese 15.000€ Steuerzahlung zu minimieren. Was ist aber wenn meine Umsätze so niedrig sind, dass ich keine/ kaum Steuern zahlen muss?

...zur Frage

Toter verkauft Anteile. Wer versteuert?

Mal wieder eine sicher sehr häufig vorkommende Frage. ein seit ein paar Tagen, warum nicht seit ein paar Monaten Toter verkauft Anteile. Der Verkauf ist abgeltungssteuerpflichtig. Es geht um gut 20.000 € Gewinn, die dabei realisiert werden.

Die Bank hat keine Ahnung vom Todesfall und zieht aufgrund einer NV-Bescheinigung nichts ab. Aufgrund unwesentlicher anderer Einkünfte und wesentlicher Pflege- und Krankheitskosten kommt der Tote auch mit den Erträgen nicht in die Steuerpflicht.

Kann der Verstorbene, was technisch möglich wäre (Vollmacht, Gutschrift auf das Konto des Toten), den Gewinn realisieren und ist er bei ihm steuerpflichtig oder führt die Realisierung zur Steuerpflicht bei dem oder den Erben?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?