verjärt oder nicht

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4 Antworten

Oktober 2009 fand die relevante "Bestellung" statt. Die verjährung beginnt damit mit Ablauf des Kalenderjahres, d.h. am 1.1.2010. Sie endet am 31.12.2011 (zwei Jahre danach).

Durch die Konstruktion der impliziten Bestellung ohne Kosteninformation und Offenlegung des Vertrags ist dies jedoch ohnehin nichtig und die Beweislast, daß ein kostenpflichtiger Vertrag besteht, liegt bei dem Anbieter.

Daher: nicht zahlen.

Sollte jedoch nicht nur von Inkasso-Unternehmen Briefe kommen, sondern von einem Amtsgericht ein Mahnbescheid ins Haus flattern, solltest Du diesem unmittelbar widersprechen. Das bedeutet, daß das Unternehmen zur tatsächlichen Durchsetzung der Forderung vor Gericht gehen müsste - was sie jedoch nicht durchstehen werden.

Daher: gerichtlichen Mahnbescheiden widersprechen!

Nichts zahlen. Du hast fast alles richtig gemacht. Wenn die nämlich ein berechtigtes Interesse gehabt hätten , hättest du schon vom Gericht Nachricht.Wenn es so ist , wie du es geschildert hast , würde ich jetzt zur Polizei gehen und eine Anzeige wegen Belästigung abgeben. Dann hast du hoffentlich Ruhe. Gruß Z... .

Also grundsätzlich wirft man solche Unterlagen nicht weg. Für dich spricht, wenn du alles mitheteilt hast, dass du bisher noch keinen Mahnbescheid erhalten hst. Solltest du ihn doch noch bekommen, sofort den Widerspruch ausfüllen und an die angegebene Anschrift schicken. Die wollen dich wahrscheinlich nur zappeln lassen und nervös machen, da sie wissen, dass sie per neuester Gesetzgebung keinen Anspruch auf Zahlung haben, wenn im Vorfeld nicht klar und deutlich eine Kostenangabe ersichtlich ist. Wegen der Belästigung kannst du Anzeige wegen Belästigung bei der Polizei machen und/oder einen Anwalt beauftragen. Erkundige dich aber nach Kosten.

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