Verjährung von Einkünften aus V+V geschlossener bei Feststellung von Amts wegen?

1 Antwort

Die Verjährungsfrist beträgt 5 Jahre ab erstmaliger Feststellung der Steuerschuld.

Das Problem ist hier die die Frage, wann die Frist beginnt.

  1. garantiert nicht, bevor die Mitteilung des Betriebsstättenfinanzamtes beim Finanzamt eingegagen ist.

  2. dann kommt eine angemessene Bearbeitungszeit. Man sollte dort die Vorjahre als Beispiel nehmen. Über den Fonds ist ja wohl bekannt, wann der Feststellungsbescheid zugegangen ist.

  3. Die Festsetzungsfrist beginnt mit Ablauf des Jahres in dem die Steuerentstanden ist. §§ 169 ff AO. und beträgt 4 Jahre. Nach § 171 Abs. 10 AO endet diese festsetzungsfrist nicht vor Ablauf von 2 Jahren nach Erlass diese Grundlagenbescheides.

Akso zusammenfassung:

Erlass des Grundlagenbescheids + 2 Jahre Festsetzungsfrist + 5 Jahre Verjährungsfrist. Vorher auf keinen Fall freuen.

Verlustvortrag noch sinnvoll?

Hallo,

ich bin Student (Zweitstudium) mit unregelmäßigem Einkommen. Seit 2008 habe ich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit und habe deswegen trotz niedrigen Einkünften jährliche Steuererklärungen abgegeben, ohne Werbungskosten oder Sonderausgaben geltend zu machen, weil ich nicht wusste, dass es sowas wie den Verlustvortrag gibt...

Nun ist es wohl so, dass nicht berücksichtigte Verluste innerhalb von vier Jahren nach der Steuererklärung noch angegeben werden können.

Angenommen, für 2007 bis 2009 könnte ich Verluste von insgesamt 3000 Euro geltend machen. (Für 2010 war dies wegen zu hohen Einkommens nicht möglich.) Würden diese automatisch mit der Steuererklärung 2011 verrechnet werden, unabhängig von den Einküften in diesem Jahr? Was wäre, wenn ich 2011 wieder Verluste hätte? Würde dann die Gesamtsumme aus 2007, 2008, 2009 und 2011 automatisch mit der Steuererklärung 2012 verrechnet werden?

Danke,

baff23

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Angestellt und selbstständig - wie macht sich das bei der Steuererklärung bemerkbar?

Stimmt es, dass meine Einkünfte aus der Selbstständigkeit in voller Höhe von meinen zu viel gezahlten Steuern an das Finanzamt aus meiner Tätigkeit als Angestellter abgezogen werden? Was ist denn, wenn man nur selbstständig ist, muss man dann immer nur zahken und bekommt nichts zurück?

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Wie müssen Einkünfte aus studentischen Projekten in Steuererklärung angegeben werden?

Hallo liebe Experten,

ich sitze grade an der Einkommenssteuererklärung für meine Frau und mich und komme bei einer Sache trotz intensiven Googlens partout nicht weiter:

Meine Frau ist Kunststudentin und für Projekte im Rahmen des Studiums Preisgelder und Aufwandsentschädigungen erhalten. Wie müssen diese Einkünfte in der Steuererklärung angegeben? Als selbstständige Arbeit mit Einnahmen- und Überschussrechnung (sie ist als Studentin auch gar nicht beim Finanzamt als freischaffende Künstlerin angemeldet)? Oder gibt man dann einfach Aufwände/Kosten für das Studium in Höhe dieser Einkünfte nicht an? Oder macht man es ganz anders?

Ich wäre für jede Hilfe extrem dankbar!

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Krankenkassenbeiträge als nebenberuflich Selbstständiger?

Ich erziele meine Einkünfte als Kameramann in den lezten Jahren hauptberuflich als Angestellter in sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen. Diese sind projektabhängig befristet. In den Zeiten zwischen zwei Arbeitsverhältnissen bin ich arbeitssuchend und lebe entweder von Leistungen der Agentur für Arbeit oder – falls ich keinen Leistungsanspruch habe - von den Ersparnissen der zurückliegenden Einkünfte! Vereinzelt kann es in Ausnahmefällen zu tageweisen Einkünften kommen, für die ich nebenberuflich Rechnungen stelle um die Zeiten zwischen den Angestelltenverhältnissen zu überbrücken. Diese Einkünfte liegen aber nachweislich deutlich unter meinen Einkünften als Angestellter. In den Zeiten der Nichtbeschäftigung versichere ich mich freiwillig in der Krankenkasse. Nun fordert die Krankenkasse eine sehr hohe Beitragszahlung für die vergangenen Monate. Offenbar hat sie mich als hauptberuflich Selbständig eingestuft. Zudem hat sie die Einkünfte aus meiner selbstständigen Tätigkeit und den sozialversicherungspflichtigen Beschäftighungsverhältnissen addiert und auf 12 Monate umgerechnet. So liege ich monatlich immer über der Beitragsbemessungsgrenze. Ist das korrekt? Muss nicht von einer nebenberuflichen Tätigkeit ausgegangen werden (weniger Einkommen als bei meinen Angestelltenverhältnissen, wenige Stunden in der Woche, keine Angestellten) und müssen dann nicht die Einkommen die ich als Angestellter ( für die ich dann auch direkt Krankenkassenbeiträge zahle) und nebenberuflich Selbständiger getrennt voneinander betrachtet werden? Danke für ihre Antwort!

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Wird die US-Pension meiner Ehefrau in Deutschland besteuert, wenn keinerlei deutsche Einkünfte zu versteuern sind und eine getrennte Veranlagung gewählt wurde?

Meine Frau ist US-Bürgerin und lebt seit 15 Jahren in Deutschland. Ihr Erstwohnsitz ist in den USA, für Deutschland hat sie eine Daueraufenthaltserlaubnis.

Aus den USA bezieht sie eine Pension, die jedoch komplett dort verbleibt und natürlich auch dort versteuert wird.

In Deutschland hat sie weder Einkünfte, noch ein Bankkonto.

Da ihre US-Pension deutlich höher ist, als meine deutsche Pension wurde uns eine getrennte Veranlagung empfohlen, damit die Progression nicht zum Tragen kommt.

Jetzt wurde ich verunsichert, da man mir sagte, dass diese US-Einkünfte eben doch steuerpflichtig sind.

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Antrag auf Verlustvortrag abgelehnt - Bleiben Ansprüche aus vorhergehenden Anträgen bestehen?

Der aktuelle Antrag auf Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags (im Rahmen der Einkommenssteuererklärung 2013) wurde vom Finanzamt abgelehnt: Die Verluste des vergangenen Jahres (2013) wurden mit den Einkünften des entsprechenden Jahres (2013) vollständig verrechnet.

Jedoch wurden seit 2008 in Folge (ohne Unterbrechung) Verluste vorgetragen. Seit 2008 wurden erstmals 2013 wieder Einkünfte erzielt (Job nach dem Studium). Diese Einkünfte aus 2013 übersteigen jedoch nicht die bisher aufsummierten Verluste.

Frage:

Sind die übrigen Verluste durch die vorliegende Ablehnung nun hinfällig? Oder bleiben die Ansprüche (Verluste aus den Jahren 2008-2012) bestehen und werden bei der Einkomenssteuererklärung 2014 berücksichtigt? Was ist ggf. zu tun, um die Verluste aus den Jahren 2008-2012 noch geltend zu machen?

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