Verjährung von Einkünften aus V+V geschlossener bei Feststellung von Amts wegen?

1 Antwort

Die Verjährungsfrist beträgt 5 Jahre ab erstmaliger Feststellung der Steuerschuld.

Das Problem ist hier die die Frage, wann die Frist beginnt.

  1. garantiert nicht, bevor die Mitteilung des Betriebsstättenfinanzamtes beim Finanzamt eingegagen ist.

  2. dann kommt eine angemessene Bearbeitungszeit. Man sollte dort die Vorjahre als Beispiel nehmen. Über den Fonds ist ja wohl bekannt, wann der Feststellungsbescheid zugegangen ist.

  3. Die Festsetzungsfrist beginnt mit Ablauf des Jahres in dem die Steuerentstanden ist. §§ 169 ff AO. und beträgt 4 Jahre. Nach § 171 Abs. 10 AO endet diese festsetzungsfrist nicht vor Ablauf von 2 Jahren nach Erlass diese Grundlagenbescheides.

Akso zusammenfassung:

Erlass des Grundlagenbescheids + 2 Jahre Festsetzungsfrist + 5 Jahre Verjährungsfrist. Vorher auf keinen Fall freuen.

Vaterschaftsfeststellung zum Erben

Seit 5 Jahren ist dem gesetzlichen Vater und den Kindern bekannt, dass dieser evtl. nicht der leibliche Vater ist. Trotzdem wurde dem evtl. leiblichen Vater die Vaterschaftsfeststellung von der Mutter, dem gesetzl. Vater und den Kindern verweigert. Nun ist dieser verstorben und sofort wurde von einem der Kinder (zwischenzeitlich 18 Jahre alt) gerichtlich die tatsächliche Vaterschafts-feststellung erwirkt, um an das Erbe des Putativvaters zu kommen. Zwischenzeitlich wurde der gesetzliche Vater als Vater ausgeschlossen und die Exhumierung des Putativvaters durchgeführt, was bei rechtzeitiger Feststellung vermieden worden wäre. 1. Hat ein Kind sein Leben lang das Recht - auch über eine Exhumierung, die tatsächliche Vaterschaft feststellen zu lassen, obwohl ihm dies zu Lebzeiten des evtl. leiblichen Vaters bereits bekannt war und es dieses bisher verweigert hat? 2. Kommt ein Kind sein Leben lang dadurch an das Erbe? 3. Der evtl. Putativvater war ledig und hat kein Testament erstellt, da ihm die gesamte Familie böswillig die Vaterschaftsfeststellung verweigert hat.

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Künstlersozialkasse - Steuerbescheid einreichen JA oder NEIN?

Hallo zusammen,

die Fakten: seit Jahren bin ich bei der KSK versichert. Nun werde ich wie viele andere Mitglieder auch, stichprobenartig geprüft. Und soll jetzt für die letzten vier Jahre rückwirkend Steuerbescheide einreichen, um das tatsächliche Jahreseinkommen feststellen zu können. Soweit alles kein Problem!!! Nun habe ich aber bei zwei Jahren nur Bescheide mit "Schätzungen" vorliegen. Die Zahlen stimmen zwar annähernd, aber die eigentliche Steuer-Erklärung erfolgt erst noch.

Ich kann diese Bescheide zwar einreichen, allerdings sind die Einkünfte auf den Bescheiden gesplittet in:

  1. Einkünfte aus selbstständiger Arbeit und
  2. Einkünfte als Arbeitnehmer

Ich war jedoch in dieser Zeit NIE als Arbeitnehmer tätig, sondern immer nur freiberuflich.

Mein Steuerberater sagte mir dass das Finanzamt das so macht... bei Schätzungen?? Stimmt das eigentlich?

Folgende Fragen:

Was passiert wenn ich der KSK nun diese Bescheide einreiche?

Sollte ich bessere ein Erklärungsschreiben miteinreichen, warum in den betreffenden Jahren nur Schätzungen vorliegen?

Oder Unterlagen einreichen und abwarten ob Rückfragen kommen?

Hat jemand hier Rat und Tipps. Oder eventuell eigenen Erfahrungen gemacht?

DANKE euch im voraus!

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