Verjährung KFZ-Haftpflichtschaden

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1 Antwort

Ich vermute mal, dass die Forderung aus einer nicht gezahlten Erstprämie herrührt. Dann muss man tatsächlich den gesamten Schadenaufwand aus eigener Tasche zahlen.

Natürlich ist die Forderung nicht nur auf den Schaden am anderen Auto beschränkt, sondern zusätzlich sind weitere Kosten, wie Mietwagen, Gutachten, etc. auch zu erstatten. Der Regress des Versicherers ist unlimitiert.

Was mich schon wundert, ist die Erhebung von Zinsen. Das machen die eigentlich nicht, mag aber von VU zu VU unterschiedlich gehandhabt werden. In dem Unternehmen, in dem ich tätig war, gab es das nicht. Häufig würden ja in solchen Fällen die Zinsen den Abzahlungsbetrag überschreiten. Man zahlt also lebenslänglich. und die Forderung würde immer größer werden.

Was ich nicht nachvollziehen kann ist, dass der Versicherer die weiteren Forderungen nicht mitgeteilt hat. Da ist mir allerdings die rechtliche Situation nicht klar. Ggf. muss man tatsächlich anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, oder den Vorgang einmal dem Ombudsmann vorlegen. Vielleicht erreicht er ja hier eine zufriedenstellende Lösung, was ich mir durchaus vorstellen könnte.

http://www.versicherungsombudsmann.de/Navigationsbaum/IhreBeschwerde/WichtigeInformationen/index.html

Ich würde das auf jeden Fall einmal versuchen.

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sandyy 21.01.2013, 21:39

ok danke erstmal für die Antwort. Im Jahr 2004 hat er nur den einen Brief bekommen (habe alle Unterlagen damals zusammen abgeheftet) indem eben stand 5.000 € mit einem Telefonat damals mit der Versicherung kann ich mich erinnern dass der Geschädigte keine weiteren Forderung hatte (z.b.Mietwagen etc.) Ich verstehe irgendwie jetzt garnichts mehr. Ich denke wenn ich jetzt erstmal // um es für 1 Monat ruhig zu stellen um mich zu Informieren einen Brief (Einschreiben) schreibe // Einspruch wegen Verjährung wäre gerade das beste. Ich bin wirklich Ratlos aber das mit dem Ombudsmann ist eine super Idee --> werde ich im Notfall machen.

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gammoncrack 21.01.2013, 21:59
@sandyy

Meistens schreiben die Versicherer, dass weitere Aufwendungen möglich sind. Mich würde es schon wundern, wenn die die 5.000.- Euro als endgültig deklariert hätten. Das Schreiben habt Ihr hoffentlich noch.

Es gibt übrigens etliche Urteile gegen die Versicherer, sobald die die Folgen einer Nichtzahlung der Erstprämie nicht sehr deutlich dargestellt haben. Die Anforderung ist hier extrem hoch. Wenn Ihr den Anspruch anerkannt habt, gibt es wohl keinen Weg mehr zurück.

Ich persönlich, aber das ist meine sehr eigene Meinung, würde ich den Ombudsmann nicht im Notfall einschalten, sondern auf jeden Fall und sofort. Wenn der Versicherer - wäre übrigens interessant zu wissen, wer das ist - bereits so argumentiert hat, wie Ihr es geschrieben habt, wird ein Einschreiben nicht viel ändern.

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sandyy 21.01.2013, 23:02
@gammoncrack

ja das Schreiben habe ich aufbewahrt :) ist vom 14.07.2005. Zu dem Zeitpunkt waren es 5.000 €. Ab dem Zeitpunkt haben wir ja auch gezahlt. Es ist auch richtig gewesen da er ja auch die Erstprämie nicht gezahlt hat haben wir es auch eingesehen die 5.000 € zu begleichen (sind mittlerweile 4.800 € unsererseits gezahlt worden, da wir Anfangs noch 100 € monatlich gezahlt haben). Aber jetzt sehe ich es einfach nicht ein noch die unerklärlichen 7.000 € und die 1.080 € zu begleichen von dem wir ja überhaupt nichts wussten. Zudem die Versicherung auch nur ein Ausdruck aus Ihrem System (Finanzsystem) geschickt hat. Das ist für mich keine aussagekräftige Forderungsaufstellung. Keine Rechnung nur dieser komische Ausdruck. Hab jetzt ein Einschreiben geschickt:

zu oben genannten Aktenzeichen fordere ich hiermit eine komplette Forderungsaufstellung an. Bitte senden Sie mir alle Unterlagen (Kopien) zu diesen Forderungen, da Ihre sog. Forderungsaufstellungen (Ausdrucke aus Ihrem System) keine aussagekräftigen Forderungen sind. Diese „Aufstellung“ ist mir sehr befremdlich. Desweiteren werde ich bis zum Eingang der aussagekräftigen Unterlagen keine Zahlungen meinerseits vornehmen. MFG ...... ja und falls doch Unterlagen kommen kann ich erstmal sehen wie sich dieser merkwürdige Betrag zusammensetzt und werde dann damit auch zum Anwalt gehen. :)

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gammoncrack 22.01.2013, 23:51
@sandyy

Noch eine Anmerkung:

Ein Versicherer wird nie mehr zahlen als er muss. Natürlich hast Du das Recht, die Aufwendungen, die er hatte, einzusehen. Die werden auch zu 100% stimmig sein. Dass die wegen der Regressmöglichkeit etwas hinein schreiben, was nicht existiert, das gibt es wirklich nicht. Schließlich sollst Du das ja zahlen. Falls Du aber die Aufwendungen rechtlich anzweifelst, wirst Du wohl ganz schlechte Karten haben. Ich würde immer nur auf die Zinsen abstellen, nicht auf den Aufwand insgesamt.

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