verheiratet und brutto einen unterschied von 900 € derzeit klasse 4 lohnt sich andere klasse

2 Antworten

Das kann man so nicht so einfach sagen. Wenn die 900,- Differenz zwischen 1.900,- und 1.000,- wäre, so wären die Konstellation 3/5 am besten.

Bei 3.900.- und 3.000,- wäre 4/4 am günstigsten, mit Faktorverfahren könnte man nochmal 4,- Euro im Monat sparen.

Aber In der Steuererklärung gleicht es sich sowieso aus.

http://www.cecu.de/steuerklassenrechner.html

Man spart also nicht.

Somit lässt es sich ganz einfach sagen.

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@vulkanismus

Ist doch ganz einfach. Wenn ich monatlich 100,- euro weniger zahle und nach der Steuererklärung, sagen wir im Juni des Folgejahres 1.000,- nachzahlen muss, anstatt 200,- erstattet zu bekommen, hatte ich meine 200,- sukzessive schon mal früher.

Und ausserdem für die 1.000,- einen, wenn auch minimalen, Zinsvorteil.

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hallo zusammen, da ja heut zu tage jeder versucht zu sparen hab ich mich mal hier registriert um euch löcher in den bauch zu fragen

Schöner reim, kleiner Poet. ;-)

nun meine frage wir haben brutto einen unterschied von 900 € lohnt sich da eine andere steuerklasse für beide ?

Nein. Bei der Einkommensteuererklärung steht unter dem Strich die gleiche Steuerschuld, egal ob III/V oder IV/IV.

und lohnt sich der lohnsteuerjahresausgleich den ich vorher immer mit klasse 1 gemacht habe

  1. Als Arbeitnehmer wirst du schwerlich einen machen können.
  2. Wenn ihr die Steuerklassen wechselt auf III/V, ist die Abgabe der Einkommensteuererklärung zwingend, dann stellt sich die frage ob es sich lohnt gar nicht mehr.
  3. Lohnend wäre die Frage nach Einzel- oder gemeinsamer Veranlagung. Muss man durchrechnen. Elster hilft.

POET?? Wo reimt sich denn der Satz..!?

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@mig112

Sparen und fragen reimen sich, wenn auch nicht zu 100%.

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Ehegattensplitting bzw. Faktorverfahren bei SKl 4

Hallo zusammen,

wir haben vor kurzem geheiratet und überlegen gerade, ob wir das Ehegattenspltting verwenden oder bzw. die Anwendung des Faktorverfahrens

Ein paar Fragen dazu:

Ehegattensplitting: Bei dem Ehegattensplitting wird für das Gesamtbrutto beider Ehepartner lt. denn Splittingtabellen ein Gesamtbrutto ermittelt bzw. festgelegt und das was man/frau zuviel gezahlt hat, wird über die Steuererklärung zurückerstattet, richtig?

Faktorverfahren: Hierbei rechnet man die beiden festzusentzenden Lohnsteuerbeträge beider Ehepartner zusammen (1.) und ermittelt anhand der Splttingtabellen für jeden einzelnen Ehepartner den festzusetzenden Lohnsteuerbetrag (2.). Und dann erreichnet man den Faktor mit 1./2. i.d.R. sollte dies dann ein Wert unter 1,0 sein ;) Bei uns kommt da ein Faktor von 0,79 raus. Bedeutet das dann wirklich, dass wir beide jeweils nur noch das 0,79fache (bzw. 79%) unserer ursprünglichen Lohnsteuer bezahlen müssen? Kann es sein, dass wir dann bei der Lohnsteuererklärung viel nachzahlen müssten?

Eine weitere Frage noch zum Elterngeld und dem evtl. damit verbundenen Steuerklassenwechsel. Ich habe irgendwo gelesen, dass bei Ehepartner bei Geburt einen Steuerklassenwechsel machen können (unabhänging vom 1x jährich möglichen Steuerklassenwechsel), ist das richtig?

Aktuell haben wir beide SKl 4, ich verdiene 45t€ meine Frau 30t€. Wir wollten bewusst nach der Hochzeit nicht in 3(ich)/5 wechseln, damit meine Frau noch einigermaßen gutes Elterngeld bekommt. Skl3 für sie wäre fürs Elterngeld auch gut gewesen, nur dann hätten wir davor monatlich zu wenig Geld gehabt. Können wir nach Beendigung des Mutterschutzes und Beginn der Elterzeit einen Steuerklassenwechsel für mich in die SKl3 veranlassen? Läuft meine Frau innerhalb der Elternzeit überhaupt in einer Steuerklassen?

Vielen Dank !

Grüße

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