Verfall der Immobilienpreise zu erwarten, wenn Zinsen wieder steigen?

6 Antworten

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JA, das ist möglich. eventuell noch ein paar Jahre warten, wenn die Immobilien zum Teil auf den Markt kommen, wenn die Zinsbindung ausläuft und die Leute, die zu hart rangegangen sind verkaufen müssen.

Wer zur Zeit mit unter 4 % Immobilienzinsen an die 100 % Grenze ging, weil die Bonität gut ist und ausserdem einen hohen Preis akzeptiert hat, den können 1-2 % höhere Zinsen in 5-10 Jahren eventuell das Genick brechen.

Ist doch seinerzeit in den USa auch passiert und mit den verbrieften faulen Immokrediten begann die Finanzkrise udn die Immobilienpreise in den USA gingen in den Keller.

Wir werden es erst in einigen Jahren sehen, wenn die Kredite umgeschichtet, neu verhandelt werden. Mal sehen.

Genickbruch erwarte ich bei einigen. In meinem Bekanntenkreis gibt 2 Kandidaten, die sehr kühn investiert haben.

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In guten Lagen (Großstädte) in denen ohnehin Wohnungsmangel besteht, wird es keine Preisänderungen geben. Ich bin auch nicht der Meinung, dass in näcster Zeit an größerer Zinsanstieg zu erwarten ist. Augen aufhalten und die Angebote beobachten, auch in guten Lagen kann mal ein Schnäppchend darunter sein. Oft sind es unrenovierte Wohnungen, viele Leute können sich nicht vorstelllen, was Renovierungen und bauliche Veränderungen bringen.

Immobilienrenditen sind risikoarm. Steigt der Marktzins, wird sich der Spread zu Immobilienrenditen und auch Dividendenrenditen verringern, d.h. man könnte hier fallende Kurse sehen. Allerdings werden einzelne Sektoren der Wirtschaft unter steigenden Zinsen verschieden leiden bzw. davon sogar profitieren. Das kommt ganz darauf an, ob man auf der Schuldner- oder Gläubigerseite ist.

Schau Dir die Zinsstrukturkurve im EUR-Raum an. Hier sind klar steigende Zinsen angesagt und daher leiden jetzt schon längerlaufende Anleihen. REITs und Immobilien werden die nächsten sein, wenn die Zinsen steigen. Man kann dann jedoch auf die Sektorrotation setzen und Werte bevorzugen, die höhere Dividendenrenditen liefern bzw. mit steigenden Zinsen zurechtkommen. Das wären Infrastruktur, Banken, Versicherungen und Technologiewerte. Außerdem kann man vielleicht auf der Suche nach dann höheren Spreads auch wahrscheinlich wieder Investments in Emerging/Frontier Markets sehen. Das hat bereits Anfang 2013 begonnen: institutionelle Investoren stecken zunehmend Geld in Emerging/Frontier Markets Fonds und ETFs, während Privatanleger sich daraus gerade noch stärker zurückziehen.

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