Vereinfacht die Abgeltungssteuer die Einkommensteuererklärung?

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3 Antworten

es hieß doch, die Abgeltungssteuer sollte es Steuerzahlern einfacher machen. Doch trotzdem ist es wohl so, daß viele Anleger ihre Zinseinkünfte weiter beim Finanzamt angeben müssen. Hilfreicher sind wohl künftig die Bescheinigungen der Banken u. Fondsbanken.

Ja und wenn Dein Grenzsteuersatz über 25 % ist, auch ohne Nachteile.

Nur für Leute die Geringer verdienen lohnt es sich die Kapitaleinkünfte anzusetzen, weil das Finanzamt prüft, ob es eventeull günstiger ist, de Kapitaleinkünte normal zu versteuern udn die Abgeltungssteuer als Vorauszahlung zu nehmen.

Wenn Du aber einsetzt, entstehen keine Nachteile.

Ob Du die Kapitalerträge künftig weglassen kannst, hängt neben von der Höhe Deiner Gesamteinkünfte (wegen "Günstigerprüfung") auch von der Art Deiner Kapitalerträge ab.

Es mag manche Kapitalerträge geben, die noch nicht von der Abgeltungssteuer oder einer anderen Besteuerung unterlegen haben, obwohl sie steuerpflichtig sind (einige Beispiele):

  1. Zinsen von Darlehen an nahe stehende Personen (voller persönlicher Steuersatz),

  2. Zinsen von Darlehn an andere Privatpersonen (25 % Abgeltungssteuer),

  3. Steuererstattungszinsen (25 % Abgeltungssteuer)

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