Verdeckte Schenkung; wer ermittelt diese?

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Liebe/r cochlea,

die Fragen auf finanzfrage.net sollten nicht dazu dienen, gesetzliche Abgaben wie z. B. Schenkungssteuer zu umgehen. Daher habe ich Deine Frage geschlossen. Bitte beachte die Richtlinien von finanzfrage.net bei Deinen nächsten Fragen.

Herzliche Grüße

Ria vom finanzfrage.net-Support

3 Antworten

Ich denke in dem ganzen Vorgang verbergen sich Tretminen.

  1. Wer wohnt in der Immobilie? ist sie vermietet? Wird sie vom Verkäufer bewohnt? Wollt ihr dort wohnen?

  2. Wenn sie von Verkäufer bewohnt wird, will der dort vermutlich wohnen bleiben.

  3. Lebenslängliches Wohnrecht. Bewertung. zahlt der Wohnrechtsberechtigte die Nebenkosten? was passiert, wenn er ins Heim muss, muss dann der Mietwert erbracht werden, oder darf er vermieten, oder verfällt das Wohnrecht.

  4. Welchen Inhalt soll diese Pflegevereinbarung haben? Wie hoch ist der Wert?

  5. Was passiert, wenn ihr durch die Arbeit die Pflege nciht leistn könnte? Wer zahlt die Zwischenpflege wennn ihr im Urlaub, oder krank seid?

  6. Wie wird es bewertet, wenn der Verkäufer ins Heim muss? Verfällt dann die Forderung?

  7. gilt die Pflege für alle Pflegestufen?

  8. Wenn der Verkäufer eine Pflegestufe bekommt, kann er Geld von der Pflegekasse anfordern, wem steht das zu?

  9. Ich denke es wird ein komplizierter Vertrag.

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coch lea:

Du solltest gesteigerten Wert darauf legen, dass eine gutachterl. Bewertung der Fürsorgepflicht wesentllicher Bestandteil des Kaufvertrags wird.

Angaben fehlen: Derzeitiger Marktwert der Immobilie? Wertfeststellung von wem? Kaufpreis? Geschlecht und Alter des Fürsorgeberechtigten (Verkäufer)? Persönliche Fürsorge beginnt wann und beinhaltet im einzelnen welche Leistungen?

Ein Beispiel: Wert 400 000,-- vom vereidigten Gutachter attestiert, Preis 240 000,--, weiblich, 60 Jahre, Fürsorgeleistung sofort, Wert 28,25 tägl. Barwertfaktor bei 4 % Zins 15,73 = Wert 160 000,--. Eine verdeckte Schenkung würde iin diesem Beispiel überhaupt nicht vorliegen.

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Ich weiß nicht, wieso Du da von Schenkung redest. Wenn die "persönliche Fürsorge" in konkreten Dienstleistungen besteht, ist das doch ein geldwerter Vorteil. Ich kann mir im übrigen nicht vorstellen, dass der Verkäufer diesen Passus nicht in den notariellen Kaufvertrag aufnehmen lassen will, schon aus Nachweisgründen.

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Kommentar von wfwbinder
04.02.2015, 11:24

DH, genau so ist es. Muss der Verkäufer schon aus Selbstschutz machen.

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Kommentar von EnnoBecker
04.02.2015, 11:26

Da hat sich "cochlea" sicherlich verhört.

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