Veranlagung nach heirat

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4 Antworten

Bezüglich der Gesamtsteuerschuld wird die Zusammenveranlagung vermutlich günstiger sein, weil Deine Einkünfte doch höher liegen, als die Deiner Frau.

Aber:

Die Wahl der Steuerklassen und somit die Höhe des Lohnsteuerabzuges bestimmt nur darüber, wieviel ihr nachzahlen müsst, denn Deine Rente unterliegt nicht dem Steuerabzug, somit kommt durch deren Besteuerung auf jeden Fall etwas nach.

Zu Eurer Gesamtsteuerschuld kann Dir hier keiner etwas sagen, weil man evtl. noch mit viel Aufwand das Brutto Deiner Frau ermitteln könnte, aber für Dich müsste man wissen wieviel von Deinen Einkünften Bruttogehalt ist und wieviel die Rente. Dazu Renteneintrittsalter und Jahr des ersten Rentenbezugs.

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Beide Fragen lassen sich mangels Angaben nicht beantworten. Es fehlen z. B. die Bruttoeinkünfte aus nicht selbständiger Tätigkeit (und die zugehörgen Werbungskosten), die jeweiligen Sonderausgaben etc.

Ich schlage Dir daher vor, die zunächst für die Lohnsteuerklassenbestimmung die drei Alternativen durchzurechnen und dies ebenfalls bei den Veranlagungsvarianten zu tun.

Hier findest Du Rechenhilfe für die Lohnsteuerklassenfrage:

http://www.n-heydorn.de/gehaltsrechner.html

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Kommentar von EnnoBecker
21.05.2014, 12:25

Die Höhe der übrigen Einkünfte fehlt auch. Offenbar gibt es ja noch mindestens 22er.

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Kommentar von erster
21.05.2014, 12:35

Soweit erst einmal Danke LA,

werde den Rechenversuch abends nochmal starten. wir fahren jeder rund 50 km zur Arbeit, im Rechner sind die Werbungskosten nicht veränderbar. na ja, abends mehr

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das ist gehüppt wie gesprungen

ich würde es bei 4/4 belassen und die Steuererklärung machen. Danach wird eh abgerechnet.

Zumal deine Renteneinnahmen zur Progressionsermittlung herangezogen wird und auf das Einkommen aus der nichtselbständigen Arbeit angewendet.

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Ist einegemeinsameoder getrennteVeranlagung vorteilhaft?

Woher soll denn das jemand wissen? Das rechnet man eben durch und dann lässt man sich so veranlagen, wie es günstiger ist.

Die getrennte Veranlagung heißt jetzt übrigens Einzelveranlagung.

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