Vandalismus vor Einzug in eigene 4 Wände-Bau über Bauträger- wer bezahlt den Schaden?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Käufer haben mit dem Fall nicht das Geringste zu tun; auch nicht wenn Abschlagszahlungen geleistet wurden.

Zuständig für einen solchen Fall ist die Bauleistungsversicherung!

Bauträger haben generell eine solche Police, für die sie etwa 1%o bezahlen, aber auf ihre Bauunternehmer mit i.d.R. 3,5%o abwälzen. Aus der Differenz tragen sie die Selbstbeteiligung, welche bei 250 bis 500 EUR je Schadensfall liegt.

Keine Sorge, die Käufermüssen nicht für die Schäden aufkommen.

Die Bauleistungsversicherung ist die Vollkasko-Police für die Bauzeit. Beispiel: Ein frisch gegossener Estrich wird durch Wassereintritt beschädigt. Die Bauleistungsversicherung kommt auch für verursachte Schäden durch Konstruktionsfehler oder durch Vandalismus auf. Diebstahl von Bauteilen ist entweder eingeschlossen oder kann mitversichert werden. Nicht versichert sind insbesondere Schäden durch Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion).

Quelle und mehr : http://www.finanztip.de/recht/versicherungen/bauleistungsversicherung.htm#ixzz2gdIiX07r

Bauträgeraufschlag - auch steuerlich begründet?

Hallo,

als Bauherr versuche ich gerade folgenden Fall zu verstehen.

Hintergrund: ich habe von der Firma I eine schlüsselfertige DHH gekauft (Koppelgeschäft Grundstück und Haus, dh eigentlich umsatzsteuerfrei). Dem Kaufvertrag liegt eine detaillierte Bauleistungsbeschreibung bei und wie es vermutlich oft der Fall ist, stelle ich nun fest, dass ich zusätzliche Ausstattung wünsche.

Streitpunkt hierbei ist nun, dass der Bauträger Zusatzleistungen, die ich mit dem Elektriker vorbesprochen habe, mir mit einem Aufschlag von ca. 40% anbietet (gegenüber Brutto Handwerker-Preis!). Begründet wird dieser Aufschlag damit, dass der Bauträger ja zunächst die Mwst. gemäß §13b UStG zahlen muss und zudem Umsatzsteuer auf den Weiterverkauf der Leistung des Elektrikers anfallen.

Nun hätte ich gerne folgende Fragen geklärt:

·        Gibt es klare Regelungen, wie ein Bauträger Zusatzextras, die im Zuge der Hauserstellung von vornherein vor Übergabe eingebaut werden, nicht aber Bestandteil der vertraglichen Grundausstattung sind, zu verrechnen hat?

·        Handelt es sich hierbei um einen Zusatzposten, der gleichfalls umsatzsteuerfrei ist (wie der Verkauf des Koppelgeschäfts aus Grundstück und Haus) und bei der späteren Nachkalkulation des Hauskaufs dann allenfalls noch der Grunderwerbssteuer (durch mich!) unterliegt?

·        Falls nicht umsatzsteuerfrei: was wäre im oben beschrieben Fall der sinnvollste Weg?

·        Nach welchen Regularien wird überhaupt entschieden, ob ein Umsatz des Bauträgers steuerpflichtig oder steuerfrei ist?

Danke und Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?