USA Vortragshonorar braucht eine Arbeitserlaubnis?

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4 Antworten

Die non-immigrant Visa gibt es in einigen Geschmacksrichtungen. Du benötigst ein B-1 Visum: http://travel.state.gov/content/visas/english/visit/visitor.html

Diese Visa bekommen Deutsche, die am Visa Waiver Program teilnehmen und entsprechende Daten vorab bereitstellen, bei der Einreise. Du wirst nach dem Zweck Deiner Reise gefragt und sagst, daß Du einen wissenschaftlichen Vortrag halten möchtest. Das ist mit dem Business Visum ohne Probleme möglich, auch wenn Du dafür eine Vergütung bekommst.

Eine Arbeitserlaubnis benötigst Du nicht. Diese wäre erst erforderlich, wenn Du von einem US-Unternehmen für Arbeit in USA bezahlt wirst. Manche US-Unternehmen umgehen diese Regelung dadurch, daß sie z.B. die Zahlung des Honorars für ein Forschungsprojekt, an dem man teilnimmt, über eine deutsche Tochter vornehmen ;-) Der Aufenthalt in USA ist dann zu Forschungszwecken frei von einer Arbeitserlaubnis und es fällt auch keine Steuer in USA an.

Über DBA ist geregelt, daß Du in Deutschland besteuert wirst. In Deiner Einkommensteuererklärung taucht das als nicht versteuerte Einkünfte auf. Federal, State oder Local Tax werden vom Honorar wohl nicht einbehalten, da es sich nur um eine einmalige Zahlung handelt und der Veranstalter Dich als "foreign national" aus Deutschland deklariert hat.

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nein. So einen Fall sehe ich nicht.

Ich würde jedoch beim Thema Visum oder bei den Einreisebestimmung klären, ob hier was zu beantragen ist. Wer behaupter, nur als Tourist einzureisen, der könnte unangenehme Fragen gestellt bekommen.

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Im Normalfall nein, aber es kümmert sich ggf. der Veranstalter darum.

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Nein, das brauchst du nicht!

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