US-Aktie und Optionsschein auf US-Aktie: beides währungssensibel?

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bei einer US-aktie bist du dem währungsrisiko USD-EUR ausgesetzt, ja. es kann sein, dass sich die aktie in dollar nicht verändert. wenn der euro gegenüber dem usd fällt (wie jetzt), dann machst du einen gewinn (gilt umgekehrt entsprechend).

ich habe mir den optionsschein angesehen: strike und akt wert notieren in USD. die differenz ist entscheidend für die akt. bewertung des optionsscheines. damit müsste deine these korrekt sein: bei einem optionsschein, bei dem wert und strike in der fremdwährung sind, ist die notierung des optionsscheines nicht sensibel bzgl. der fremdwährung.

du darfst dann jedoch nicht den fehler machen, den wert der appleaktie in Eur zu sehen. die kann sich ändern, während mglw. an der nasdaq keine änderung ist.

der optionsschein reagiert nur auf den US-raum. und der schein wird aus dem gap strike-preis abgeleitet.

Meiner Ansicht nach ist beides WÄhrungssensibel, denn auch der aktienkurs wird ja nach dem handelvolumen in den USA gemacht im Dollar.

sinkt also der Euro im Vergleich zum dollar, fällt aber die Apple Aktien, kann das an der NYSE eben nur das fallen des Kurses beideuten, aber beim handel in Frankfurt gleicht sich das evtl. aus.

Hi CanCan,

ich hoffe, die Frage ist noch aktuell.

Du kannst das Währungsrisiko nicht eliminieren. Der Call läuft auf USD und Apple auch, aber am Ende wirds in EUR umgerechnet und damit hast Du neben dem Kursrisiko auch das Währungsrisiko.

Übrigens kann man nicht so einfach in D eine Apple Aktie in EUR kaufen und dann in USA in USD verkaufen (oder umgekehrt). Ich habs bei der comdirect mal so machen wollen und die können das nur mit einem relativ aufwendigen Übertrag (dauert Wochen). Das als kleiner Warnhinweis. Die anderen Banken werden das sicher ähnlich handhaben.

Vielleicht kennt aber jemand eine Bank/Broker wo dies einfacher möglich ist.

viele Grüße Franky Meyer

Steuerliche Behandlung Aktienkaufplan?

Hallo,

mein AG bietet einen Aktienkaufplan an. Hierbei werden jeden Monat für einen Prozentsatz vom Gehalt Aktien gekauft und der AG legt den gleichen Wert noch mal oben drauf. Diese Zuwendung vom AG wird versteuert (kommt aufs Brutto drauf).

Die Aktien werden übrigens in USD gehandelt und das alles läuft über ein Depot bei Computershare. (Der monatliche Kaufbetrag wird in Euro angegeben, umgerechnet und dann werden die Aktien in USD gekauft).

Jetzt zu meiner Frage: Wenn ich jetzt die Aktien verkaufe - wie wird der Gewinn versteuert, bzw. wie muss ich das dem Finanzamt ggü. angeben? Der Gegenwert wird auf das Konto bei meiner Hausbank (DeuBa) überwiesen, wo ich auch noch genügend von meinem Freistellungsauftrag übrig hätte, jedoch hat die DeuBa ja überhaupt keine Ahnung wie viel Gewinn ich gemacht habe usw. und kann das ja sowieso nicht für mich versteuern bzw. mit dem Freistellungsauftrag abrechnen.

Wie funktioniert das jetzt alles? Ich gehe davon aus, dass ich hierfür bei der Steuererklärung die Anlage KAP ausfüllen muss? Um auf den Gewinn keine Steuern zahlen zu müssen, muss ich ja wahrscheinlich die Zeilen 14 oder 15 (14a?) bzgl. des Sparerpauschbetrags ausfüllen. Jedoch verstehe ich die beiden Zeilen nicht so ganz. 14a/15 klingt nicht nach meinem Fall. 14 klingt nach dem Freistellungsauftrag, den ich ggf. schon bei der DeuBa in Anspruch genommen habe (was ja nicht der Fall ist). Überhaupt bin ich mir mittlerweile nicht so sicher, ob ich bei diesen Zeilen so richtig bin, da es sich hierbei ja um "Kapitalerträge, die dem inländischen Steuerabzug unterlegen haben" handelt und es bei mir bislang ja noch keinen Steuerabzug gab.

Wie man sieht blicke ich hierbei überhaupt nicht mehr durch. Es wäre super, wenn mich jemand hierzu aufklären könnte.

Eine kleine zusätzliche Frage: Muss ich die Berechnung des Gewinns auch nachweisen?

Besten Dank im Voraus und viele Grüße

M.

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