Unterstützung Rentner mit pflegebedürftiger Frau

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4 Antworten

Hallo,

sobald die Ersparnisse aufgebraucht sind, sollte sich Dein Bekannter an das Sozialamt wenden.

Dort wird seine finanzielle Lage geprüft und falls keine Kinder vorhanden sind, die eventuell zur Kasse gebeten werden können, kommt das Sozialam für die weiten Kosten auf.

Ein Tipp von mir: In dem Pflegeheim, in dem die Frau untergebracht ist, gibt es Sozialarbeiter, die Deinen Bekannten in solch einer Situation unterstützen.

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Es gibt eine einfache Reihenfolge in diesen Fällen.

Als erste Instanz muss man selber alles zahlen was eine Pflegeversicherung nicht mehr abdeckt. Dies ist genau das was dein Bekannter gemacht hat. Rente und Ersparnisse müssen dafür herhalten. Wenn das aber nicht mehr möglich ist geht es in die zweite Instanz.

Das wären die Kinder. Kinder sind gegenüber den Eltern unterhaltspflichtig. Der Umfang dieser Pflicht leitet sich aus dem Einkommen der Kinder ab. Wenn deren Gehalt ausreicht um sich selbst (mit Familie) zu versorgen und zusätzliche eine weitere Person zu versorgen, dann müssen diese das auch tun.

Die letzte Instanz ist das Sozialamt. Es wird eine Prüfung durchgeführt, ob es für diese Person wirklich nicht möglich ist sich allein zu finanzieren und wenn nicht, dann springt das Sozialamt ein.

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Natürlich kann Dein Bekannter Hilfe für seine Frau vom Sozialamt bekommen. Er hätte sein Ersparnisse gar nicht bis zum letzten Cent aufbrauchen müssen. Dein Bekannter sollte beim örtlichen Sozialamt einen Sozialhilfeantrag stellen. Denn die Pflegeheimkosten von 3700 Euro (wirklich ein teures Heim), kann er nie alleine aufbringen. Und keine Sorge, solange der Ehegatte, in dem Haus wohnt, muß er es keinesfalls verkaufen, um die Pflegekosten zu stemmen.

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Der Bekannte wird wohl selbst einen Anspruch auf Grundsicherung erlangt haben und dollte dies jetzt auch alsbald beantragen. natürlich muss er wahrheitsgemäß Auskünfte über seine vermögensverhältnisse abgeben. Auch die Unterstützung für die zu pflegende Frau wird neu berechnet werden müssen.

Das Eigenheim wird als Schonvermögen behandelt werden, wenn es keine Luxusvilla sein sollte.

Aber Vorsicht. Gibt es Kinder, so können diese zum Elternunterhalt herangezogen werden.

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