Unterschlagung, wenn fremde Ware weiterveräußert wird mit restlicher Ratenzahlung an Eigentümer?

2 Antworten

Wenn der Erwerber weiss, das er das Eigentum an der Sache erst durch die Zahlung der restlichen Kaufpreisraten an den Erstverkäufer erwirbt, dann ist es wasserdicht. Denn damit werden die Eigentumsrechte dieses Erstverkäufers nciht verletzt.

Deine Ängste teile ich. Denn wenn fremde Ware weiterveräußert wird, eigne ich sie mir dadurch zwangsläufig an und begehe dadurch eine Unterschlagung. Diese Zueignung wird aber in deinem Fall nicht angenommen werden können, da du sicherstellst, dass der Erstverkäufer weiterhin bedient wird und dann das Eigentum eh auf dich bzw. deinen Aufkäufer übergeht. Ein strafbares Verhalte im Sinne einer Unterschlagung sehe ich somit bei dir ebenfalls nicht.

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