Unterschlagung/ Diebstahl von Geld durch Mutter. Mit welchen Anwaltskosten ist zu rechnen?

4 Antworten

Solange man sich nicht auf eine Gebührenvereinbarung einlässt kostet eben nicht jeder Anwalt unterschiedlich viel. Im Gegenteil: Die gesetzlichen Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz haben überall die gleiche Höhe.

Da Gebührenberechnung eine Wissenschaft für sich ist, solltest Du Dich eines Prozeßkostenrechners bedienen.

Wenn es hier wirklich um eine Straftat gehen sollte, bezweifle ich, daß die Rechtsschutzversicherung Leistungen erbringt. Der Spruch, man habe eine Rechtsschutzversicherung ist das typische Gelaber ahnungsloser Schwadroneure.

Das kannst Du mit diesem Rechner relativ simple selbst errechnen:  https://anwaltverein.de/de/service/prozesskostenrechner

Bedenke, dass dir ein Strafgerichtsverfahren nicht dein Geld wiederbringt, sondern nur die Strafbarkeit im Fokus hat.

Nur im Zivilverfahren hast Du eine Chance dein Geld zu bekommen.


Ich hab bisher noch kein Verfahren gehabt. Bin also unerfahren, was sowas angeht. Habe eben gelesen, dass man beim Gericht einen Vorschuss zahlen muss, um das zivilverfahren einleiten zu lassen, der sich nach der Höhe der begangen Straftat richtet (in diesem Fall wären das 18.000 €, also auch viel Geld für mich). Weiß einfach nicht, wie ich das alles finanzieren soll, Anwaltskosten kommen ja auch noch dazu und hab Angst, dass ich mein Geld am Ende dann doch nicht sehe. Wie stehen bei sowas überhaupt die Chancen ? 

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@Goldlover95

Das kann dir hier, ohne genauste Kenntnis der Sach- und Beweislage, niemand sagen.

Bester Rat wohl: Kontaktiere einen guten Rechtsanwalt und investiere 150-300 € in eine Erstberatung. Danach kannst Du das Prozeßrisiko besser einschätzen.

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Hallo, Du musst 2 Dinge unterscheiden:

- die Straftat und ein dazu gehöriges Strafverfahren. Das kannst Du durch eine Strafanzeige bei der Polizei (auch online) selbst anstoßen. Das kostet erstmal nichts und bringt aber auch nicht das Geld zurück. Aber es könnte a.) vielleicht die Mutter unter Druck setzen und b.) führt es wahrscheinlich zur Klärung des Sachverhalts . Und erleichtert dadurch

- das zivilrechtliche Verfahren auf Herausgabe des Depots bzw. des Geldes. Dazu ist ein Anwalt vielleicht nicht notwendig, aber nützlich. Wird dieser Schritt ohne den ersten Schritt gemacht, ist der Ausgang viel unsicherer.

Viel Glück

Barmer

Ich bin ja nicht in jedem Fall dafür, dass Jungerwachsene ihre Mütter verklagen.

Manchmal ist es allerdings nötig. Aber hier?

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