Unterschiedliche Nachlassverzeichnisse?

2 Antworten

Bitten kann man um viel, aber für die Berechnung des Pflichtteilsanspruches benötigt man nur Auskunft über die Schenkungen des Verstorbenen während der letzten 10 Jahre. Für alle anderen Angaben ist die Aufstellung am Todestag ausreichend sowie die gesamten Berdigungskosten, die angefallen sind. Kleidung des Verstorbenen, sowie der gemeinsamen Hausstand (nur zur Hälfte) gehören dazu, aber in der Regel wird dieser nur mit einem symbolischen Euro bewertet, da für diese gebrauchten Dinge nur wenig Erlös zu erzielen ist; es sei denn es handelt sich beispielsweise um ein komplettes Meißner Porzellan Eßgeschirr ohne Gebrauchsspuren.

Danke für die Infos.

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Das Nachlassgericht befasst sich auf Antrag eines Erbberechtigten oder Testametnsvollstreckers, Nachlassverwalters, Nachlassinsolvenzverwalters oder auch Gläubigers, der zum Zweck der Zwangsvollstreckung einen Erbschein benötigt mit der Erteilung des Erbscheins.

Zur Festsetzung der Gebühren benötigt es den Wert des Nachlasses am Todestag des Erblassers.

Inhalt des Erbscheins ist der Erbe, der Erbteil, die Nacherbfolge, der Testamentsvollsterecker. Pflichtteilsrechte und Vermächtnisse sind im Erbschein nicht enthalten, deshalb verstehe ich deine Frage nicht.

Es geht nicht um den Erbschein oder Sonstiges, sondern darum, dass die Höhe des Pflichtteil berechnet werden muss. Mit zwei verschiedenen unvollständigen Verzeichnissen? Bitte nochmal lesen?

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