Unterschied zwischen Kaution und Genossenschaftsanteilen?

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Einen Genossenschaftsanteil (oder auch mehrere) kannst du nur erwerben, wenn du einer Genossenschaft beitrittst und dort eine Wohnung beziehst. Der Anteil geht ins Vermögen der Genossenschaft über und sie wirtschaftet mit dem Geld und zahlt dir daraus u.U. eine jährliche Dividende (Abgeltungsteuer wird einbehalten).

Eine Kaution kann ein (privater) Vermieter erheben; sie ist mündelsicher anzulegen - in den meisten Fällen wohl auf einem normalen Sparbuch. Auf die Zinsen hast du Anspruch, meist läuft es aber wohl so, dass diese dem Sparguthaben hinzugerechnet werden und nicht jährlich ausgezahlt werden.

Eine Kaution ist eine Sicherheitsleistung. Bei Wiki steht: "Als Kaution wird etwa umgangssprachlich die Mietsicherheit bezeichnet, auf die der Vermieter zurückgreifen kann, wenn der Mieter Miet- oder Schadensersatzpflichten nicht erfüllt." Bei den Genossenschaftsanteilen ist eine Mitgliedschaft in dieser Genossenschaft erforderlich . Mehr zur Genossenschaft hier : http://www.baufi-info24.de/lexikon/buchstabe-g/genossenschaftsanteile/ Gruß Z... .

Die Antwort von Mandrake trifft es auf den Punkt. Aber auch die Genossenschaftsanteile können als Sicherheitsleistung bei Auszug aus der Wohnung einbehalten werden. Dies muss aber in der Satzung der Genossenschaft und im Mietvertrag festgehalten sein. Eine Kündigung der Genossenschaftsanteile während der Mietzeit ist i.d.R. nicht möglich. Meistens ist je nach Wohnungsgröße eine bestimmte Anzahl an Genossenschaftsanteilen zu zeichnen. Je nach Satzung der Genossenschaft sind die Anteile nur bis zu einem bestimmten Termin im Jahr zu kündigen. Auch erfolgt die Rückzahlung der Genossenschaftsanteile oft nur zu einem bestummten Termin ( nach der jährlichen Mitgliederversammlung ). Aber dies ist aus den jeweiligen Satzungen zu entnehmen.

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