Unterschied Umsatzsteuervoranmeldung und Umsatzsteuererklärung?

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2 Antworten

Ja, da Du in 2016 erst mit der Tätigkeit angefangen hast und falls Du nicht bilanzierst, wirst Du wohl USt. nachzahlen müssen.

Die Zahlung für Dez. 2016 erfolgte ja erst im Januar 2017 und wird mit der USt.-erklärung für 2017 abgerechnet. 

Außerdem kommt wohl eine ESt-nachzahlung für 2016 plus Vorauszahlung für 2017 auf Dich zu. Da kommt häufig das böse Erwachen bei Berufsanfängern.

Aber ab dem nächsten Jahr könnte es dann glatt laufen.

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Kommentar von wurzlsepp6682
07.07.2017, 19:26

ähm, quatsch .....

die Umsatzsteuer für Dezember (sowie die für November bei Dauerfristverlängerung) werden erst im Folgejahr bezahlt und dort, insofern § 11 EStG nicht anzuwenden ist, als Betriebsausgabe (bei § 4 Abs. 3 EStG bzw. als Tilgung der Steuerschulden bei § 4 Abs. 1 bzw. § 5 EStG) berücksichtigt.

die Zurechnung zur Erklärung erfolgt def. für den angemeldeten Zeitraum ...

ansonsten wären sämtliche Umsatzsteuererklärungen der letzten 30 Jahre falsch, die ich eingereicht habe!

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In die UStVA übernimmst Du die Beträge, die (hier monatlich) sich aus Kasse, Belege usw. ergeben.

In die UStErkl. übernimmst Du sämtliche Zahlen des Jahres. 

Im Idealfall sind das die Summen aus den UStVA.

Man kann aber mal was vergessen haben oder irgendetwas ist anders zu beurteilen.

Dann erst kommt es zu Nach- bzw. Rückzahlung.

Du hast keinen Steuerberater? Nicht an der falschen Stelle sparen !!

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Kommentar von EnnoWarMal
06.07.2017, 21:15

"Im Idealfall sind das die Summen aus den UStVA."

Kleiner Tip für diejenigen, die Abschlüsse machen und die USt verproben müssen:

Ich habe mir angewöhnt, in der Dezember-Buchführung das UStVZ-Soll gleich mit zu buchen:

  • UStVZ an USt laufendes Jahr

Die USt-Verprobung sollte dann eine gesunde Null anzeigen. Falls nicht, war übers Jahr was falsch gelaufen.

Jede Abweichung in der UStE, die durch die Abschlusshandlungen entstand, kann dann sauber dokumentiert werden.

Beispielsweise, wenn die private Kfz-Nutzung nicht monatlich mitgebucht wurde.

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Kommentar von Brigi123
07.07.2017, 16:11

Es kann sich auch USt auf Privatanteile (KFZ, Tel.) ergeben.

Und wenn man nicht bilanziert, klappt der Trick von Enno auch nicht, und die für Dezember im Januar abgeführte  USt gehört eben ins Folgejahr.

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