Unterschied Kinderunfallversicherung und Kinderinvaliditätsversicherung?

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Es ist bestimmt gut eine Kinderinvaliditätsversicherung abzuschließen. Eine Unfallversicherung alleine reicht da nicht aus. Die meisten Kinder haben keinen Unfall sondern werden krank. Wenn jetzt zu diesem Desaster, auch noch ein finanzielles Problem kommt, ist die Katastrophe komplett. Es gibt hier die unterschiedlichsten Angebote. Mit einmaliger Kapitalzahlung, mit lebenslanger Rente oder Kombination beider Modelle. Es ist nämlich zu bedenken, wenn das Kind eine Behinderung behält, wird es entweder überhaupt keine Einkünfte später haben oder unter Umständen nur sehr geringe. Auch dieses Risiko lässt sich damit etwas abfedern.

Die Invaliditäts- und die Unfallversicherung sind grundverschiedene Dinge. Der Schutz der Kinderinvaliditätsversicherung ist deutlich umfangreicher als bei einer Kinderunfallversicherung. Diese leistet bei dauerhaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach dem Grad der Invalidität und zwar nur, wenn es sich tatsächlich um einen Unfall handelt. Kinder sind ohne Zweifel besonderen Risiken ausgesetzt, wenn sie am Nachmittag draußen spielen, beim Inline-Skaten stürzen oder den Finger in einer Tür einklemmen. Trotzdem spielen Unfälle als Ursache für eine Schwerbehinderung oder eine lebenslange Invalidität bei Kindern kaum eine Rolle. Diese wird vor allem durch Krankheiten verursacht oder ist angeboren. Im Gegensatz zur Unfallversicherung sind bei der Kinderinvaliditätsversicherung zumindest einige schwere Erkrankungen mit in den Versicherungsschutz eingeschlossen. Außerdem zahlt die Invaliditätsversicherung im Schadensfall (ähnlich wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung) eine regelmäßige Rente, während bei der Kinderunfallversicherung nur einmalig eine festgelegte Summe gezahlt wird, die sich nach der sog. Gliedertaxe bemisst. Dementsprechend teurer ist die Kinder-Invaliditätsversicherung. Welche der beiden Versicherungen abgeschlossen werden sollte oder ob gar eine Kombination beider sinnvoll ist, das hängt wie immer von den persönlichen Befindlichkeiten ab. Darüber hinaus ist es wichtig, dass die Kinderversicherungen (v.a. die Unfallversicherung) spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben durch eine entsprechende Berufsunfähigkeitsversicherung ersetzt werden. Manche Versicherungsunternehmen bieten sogar Kinder-Berufsunfähigkeitsversicherungen an, die alternativ zur Kinder-Invaliditätsversicherung ab einem bestimmten Alter abgeschlossen werden können und lebenslangen Berufsunfähigkeitsschutz bieten. http://www.finareo.de/fragen/was-ist-der-unterschied-zwischen-kinder-unfallversicherung-und-kinder-invaliditaetsversicherung.php

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